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Virtual Gallery

Künstler und Künstlerinnen bei der Arbeit: In meiner Virtual Gallery sind nur Künstler vertreten, die ich selber kenne oder von denen ich etwas besitze oder besitzen möchte!

 

Véronique Pettit LaforetTiziana-1Folie10Helena AikinP1230976GG_nb_06gerardoatelierborjaprimordial 027Cesar Borjaex_passaRitratto Anna Romanello ph. C. Walter
Guillermo Lledó, Paola Romoli Venturi, June Papineau, Emanuel Borja und Gerardo Aparicio, Emanuel Borja,  Veronique Pettit Laforet, Cesar Borja, Helena Aikin,  Tiziana Morganti, Antonio Passa, Anna Romanello

 

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My virtual gallery – blog collection N°15

Gerardo Aparicio (*1944) – spanischer Künstler. Er könnte irgendwo zwischen Surrealismus und Expressionismus oder Dada angesiedelt werden: aber er ist einzigartiger!

Aparicio ist ein unverwechselbarer und origineller und sehr unabhängiger Individualist, ein „positiver“ Grübler, ein Skeptiker und Schwarzseher. Das Ephemere, das Instabile, das Komische (manchmal), die Magie und der Tod sind seine Themen. Epidemien und Katastrophen assoziiert man mit seinen Arbeiten, in ihnen ist Raum für Zeichnung, Farbe, Poesie, Zauber, Magie, Alchemie, Phantasie und Semantik. Grelle und mächtige Farben wie Rot stehen im krassen Gegensatz zu seiner makabren Thematik. Die Auseinandersetzung mit seinen geheimnisumwitterten Protagonisten ist dermaßen, dass sie – fast wie bei einem Fortsetzungsroman – ein Eigenleben entwickeln. Schön sind sie allemal!

Heute lebt und arbeitet er in Madrid.

 

Gerardo Aparicio
 Gerardo Aparicio – Escala 2009- Óleo/lienzo 40×47 cm

 

Mehr über den Künstler

 

Weitere Künstler in der Virtual Gallery

My virtual gallery – blog collection N° 14 – Emanuel Borja

My virtual gallery – blog collection N° 13 – June Papineau

My virtual gallery – blog collection N° 12 – Schirin Fatemi

My virtual gallery – blog collection N° 11 – Natividad Gutierrez

My virtual gallery – blog collection N° 10 – Christa Linossi

My virtual gallery – blog collection N° 9 – Guillermo Lledó

My virtual gallery – blog collection N° 8 – Carlos de Gredos

My virtual gallery – blog collection N° 7 – Rosa Quint

My virtual gallery – blog collection N° 6 – Paola Romoli Venturi

My virtual gallery – blog collection N° 5 – Dominique Cozette

My virtual gallery – blog collection N° 4 – Cesar Borja

My virtual gallery – blog collection N° 3 – Helena Aikin

My virtual gallery – blog collection N° 2 – Tiziana Morganti

My virtual gallery – blog collection N° 1 – Véronique Pettit Laforet

My virtual gallery – (blog collection N° 11)

Diese Woche wird eine große Kupferstecherin und Grafikerin vorgestellt: Natividad Gutierrez (1941 Puerto Rico – 2015 Madrid).

 

Natividad Gutierrez
fleischfressende Pflanze (Farbradierung 70er Jahre)

 

In den 60er Jahren kam Natividad von Puerto Rico nach Madrid, um Kunst zu studieren. Dort lernte sie ihren späteren Mann, den Künstler Gerardo Aparicio, kennen und heiratete ihn. Die folgenden Jahren sollten sie im Zentrum von Madrid leben. Im Keller installierten die beiden Künstler ihre Ateliers.

In Natis Werken vereinen sich auf der einen Seite die Vegetation ihrer Heimat, der Karibik, sowie ein Licht, das es nur in Madrid gibt.  Nati war die Königing der Radierung in Madrid. Licht, Lebensfreude und Farbe, aber auch beunruhigende pflanzenfressene Vegetation.

mehr über die Künsterlin:  Natividad Gutierrez

Bis jetzt befinden sich in meiner Virtual Gallery:

N° 1 – Veronique Pettit Laforet

N° 2 – Tiziana Morganti

N° 3 – Helena Aikin

N° 4 – Cesar Borja

N° 5 – Dominique Cozette

N° 6 – Paola Romoli Venturi

N° 7 – Rosa Quint

N° 8  – Carlos de Gredos

N° 9 – Guillermo Lledó

N° 10 – Christa Linossi

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Christa Blenk

 

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My virtual gallery (blog collection N° 10)

Diese Woche wird die österreichische Autodidaktin und Fotokünstlerin Christa Linossi vorgestellt:

 

Land_Holz_Land
 Land-Holz-Land  – Christa Linossi

Die Fotokünstlerin Christa Linossi ist in der Steiermark/Österreich geboren. Daher kommt auch ihre Liebe zur Natur her.  Licht und Schatten, Steine und Berge, das sind ihre Themen. Die Schatten stehen alleine, auf der Suche nach einem Herren. Ist es das Licht im Berg? Christa Linossi, die sich selber eine « steierische Eiche » nennt, verbindet ihre beiden Leidenschaften miteinander und daraus entstehen dann diese beunruhigenden und schönen spannenden Fotoarbeiten. Immer wenn sie sich sammeln muss und vor neuen Schaffungsprozessen steht, geht sie erst mal in den Berg.

Computerkunst ist genau das richtige für sie. Eine Idee jagt die andere und legt sich über einen gerade abgeschlossenen Gedanken. Die gesamte „angesparte Bergruhe“, verwandelt sich – einmal zurück aus den Wolken – in pure Energie und Geschwindigkeit. « Bei mir muss alles wie bei einem Formel I Rennen gehen », sagt sie von sich selber.

Die oben abgebildete Arbeit ist – für mich – eine ihrer Schönsten!

Mehr über die neueren Arbeiten

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Hier könnt Ihr die anderen Künstler in meiner Virtual Gallery besuchen:

N° 1 – Veronique Pettit Laforet

N° 2 – Tiziana Morganti

N° 3 – Helena Aikin

N° 4 – Cesar Borja

N° 5 – Dominique Cozette

N° 6 – Paola Romoli Venturi

N° 7 – Rosa Quint

N° 8  – Carlos de Gredos

N° 9 – Guillermo Lledó

Christa Blenk

 

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My Virtual Gallery – (blog collection – N°2)

Tiziana Morganti
Tiziana Morganti
 

Tiziana Morganti, italienische Hyperrealistin.

Tiziana Morganti Portrait

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the blog's master pieces
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Impressionen Highlights 2014

Musik-Theater-Kunst-Highlights in Rom und anderswo - 2014

 

Isadora DuncanmercierPoseidon-TempelsalzP1140617Andante 2008- Óleo-lienzo 40×47 cm.bigbamboo3cellist-palazzo farneseTrabi goes MarcellomonduebervillaadrianathermepicknickKlagemauer

Cristina Crespo hat sich die tanzenden Musen vorgenommen, die Ausstellung dazu wird Anfang April in der Casa della Civetta stattfinden, während JN gleich selber die  zeitgenössische Topf-Symphonie dirigiert und dabei eine wirklich « bella figura » macht. In Paestum wird im Sommer 2015 zum ersten Mal ein Musik-Festival stattfinden (mehr wird noch nicht verraten). Ein Aufenthalt im bretonischen Salzland war genauso interessant wie der Besuch im Studio von Antonio Passa. Während « Andante » ihren Kopf nach unten steckt (oder in den Sand) steht der Big Bamboo immer noch und lädt ein, die Höhen zu erklimmen. Der italienische Cellist spielte die Bach Suite, die Rostropovic vor 25 Jahren an der Mauer spielte und der Trabi fuhr direkt durch das Teatro Marcello. In der Villa Adriana konnten wir unter unglaublichem Vollmond und vor alten Mauern das NDT mit erleben. Die Mauer der durch häusliche Gewalt getöteten Frauen steht auch noch, obwohl sie ihre Reinheit durch unschöne Schmierereien verloren hat. JN hat für eines seiner Fotos von der Mauer sogar einen Preis beim Goethe Institut Wettbewerb « Helden wie wir » gewonnen ……..

aber sehen Sie selber!

P1130230 2014 habe ich mich intensiver mit dem #neuen Rom beschäftigt und dazu EUR einen Besuch abgestattet. Im Laufe der ersten Monate 2014 ist daraus dann ein langer Artikel über die #zeitgenössische Architekturin Rom geworden, was mich später zu einer Serie Rom-Spaziergänge und im einzelnen über #Bernini, #Borromini und die #Renaissance in Rom animiert hat. Weitere werden folgen. Die meisten Bernini Skulpturen in Rom stehen in der Galleria Borghese und diese hatte ihnen für eine Zeitlang #Giacometti gegenüber gestellt. 2014 bekam Rom außerdem zwei neue #Stolpersteine .

GG_nb_06 Das Wagner- Jahr ging zwar 2013 zu Ende; die Oper Regensburg hat aber trotzdem oder deswegen im Januar 2014 eine sehr spektakuläre und witzige #Aufführung der Feen inszeniert. Mit Feen und Waldgeistern hatte sich 2013 auch #June Papineau befasst. Im Frühjahr 2014 zivilisierte sie ihre Laubfrauen und Moorgeister und brachte den #Great Goyesque nach Lausanne in eine Galerie. #Jean-Noel Pettit ha fait une traduction de cet article.

ex_passa Eine Entdeckung 2014 war der italienische Künstler  #Antonio Passa. Sein Ri-tratto di Antonio wurde von #Riccardo Santoboni vertont und daraus entstand eine Art mathematisch-malerische Symphonie, die er bei der Aufführung der Vernissage auch mit vier Musikern aufführte. Überhaupt gab es in diesem zu Ende gehenden Jahr viele Konzerte und Veranstaltungen, die sich mit zeitgenössischer oder elektronischer Musik auseinandersetzten, wie z.B. das #Controtempo Festival in der Villa Medici. Auch die Veranstaltungen des #CRM (Centro Ricerche Musicali) waren immer sehr spannend und anregend. Eine Ausstellung im Macro, #OASI,  brachte elektonische Musik und Kunst zusammen, bei #Feed Drum war es elektronische Musik und Tanz.

P1150956 Ein Expositions-highlight in 2014 war natürlich die lang erwartete #Frida Kahlo Ausstellung in den Scuderien. #Rodin war in den Diokletian-Thermen zu sehen. Aber auch die anderen Museen oder Galerien konnte durchaus mithalten. Es gab im ersten Halbjahr die #Impressionisten aus Washington in Ara Pacis, #Andy Warhol auf dem Corso, #Simon Hantai in der Villa Medici, Rodin in den Diokletian-Thermen und dann #Alma Tadema und die ästhetische Bewegung.

phantabrass-mit Schiaffini und Schiavoni Etwas ganz besonders und außergewöhnlich interessant war die Anwesenheit bei einer Live-Übertragung im Radio RAI3  Gebäude in Prati  die #Performance einer Anti-Kriegs-Kantate, gesungen und vorgetragen von #Silvia Schiavoni zur Musik von Giancarlo Schiaffini mit dem Orchester Phantabrass. Auch interessant war das Abschlusskonzert der Villa Massimo im Auditorium mit zwei Uraufführungen. Ein anderes « barockes » Highlight war Scarlattis  #La Giuditta » durch das Concerto Romano.

Parajes nuncios de Infinito (1999-2009) Nube von Carlos de Gredos – Foto Christa Blenk Im Frühjahr und Sommer  standen auch einige Reisen auf dem Programm. Die eine führte uns auf die Spuren von Jean Luc Bannalec auf die #Glenan Inseln und später dann in das Salzland der #Bretagneund der Vendee. Leider sind die beiden Fernsehfilme über diese Krimi-Geschichten total unansehbar und billig. Madrid stand im Mai auf dem Programm und damit verbunden ein aussergewöhnlicher Besuch bei #Carlos de Gredos in seinem Cerro Gallinero und eine dritte – sehr persönliche – Reise der Erinnerung ging nach San José und zum #Cabo de Gata. In Madrid habe ich außerdem die Künstler #Gerardo Aparicio und #Guillermo Lledó näher betrachtet. Im umgebauten Reina Sofia Museum fand gerade eine Ausstellung von Hanne Darboven statt, die mir die Künstlerin dann doch ein wenig näher gebracht hat.

vulkan4 Im   Sommer hat es uns außerdem auf den #Stromboli getrieben. Der Aufstieg sowie das Zurückkommen um Mitternacht war ein ziemlich unvergessliches Erlebnis und auf jeden Fall eines der Italien-Höhepunkte. Daraufhin haben wir uns dann gleich für das nächste Jahr die Ätna-Besteigung vorgenommen.

P1190873  Musikmässig war auch ganz schön was los im Frühjahr. Die Oper Rom traute sich an zwei #Ravel-Stücke, und es gab zwei sehenswerte Aufführungen von #Little Match Girl Passion und von #Brundibàr. Die #Ars Ludi beeindruckten uns wieder gegen die Zeit in einem der schönen #Aula Magna Konzerte. Die Saison im Auditorium Parco della Musica ging #swingend zu Ende. Darunter fällt auch ein Glanzauftritt der Mexikaner und wir haben gelernt, dass der Danzón mindestens so aufregend wie ein Tango sein kann. Brasilien hat auch zwei seiner besten Musiker nach Rom kommen lassen zu einem #bezaubernden Barockkonzert für Cembalo und Querflöte kurz vor Weihnachten.

P1200125  #Paola Romoli Venturi, die wir schon im letzten Jahr im #MAAM kennen gelernt haben, wir hier genauer betrachtet. Weitere neue Künstlerinnen auf dem blog sind #Christa Linossi und #Schirin Fatemi. Cristina Crespo arbeitet gerade an einer langen Geschichte über #Musen und Tanz, die hier genauer beleuchtet wird.

P1170074 Im Sommer fand wieder der Festival in der Villa Adriana statt. Wir haben uns Vorstellungen von #Martha Graham und dem #NDT angesehen. Auch in der Nähe von Rom, in Albano, fand dieses Jahr zum ersten Mal ein kleineres Festival statt, bei dem wir zwar ziemlich gefroren aber uns sehr gut bei der Cavalleria Rusticana unterhalten haben.  Auch open air war eine Veranstaltung in der spanischen Akademie vor dem bezaubernden Bramante Tempel. #Aire von Javier Moreno.

Unsicker-Chorus Assisi hat eine sehr umfangreiche Ausstellung über die Mauer-Kunst # »no more walls » organisiert. Wir sind hingefahren, um sie uns anzusehen. Auf dem Rückweg sind wir dann ein wenig durch Umbrien und  haben, Spoleto, Spell0, Perugia und  Gubbio besichtigt. Ansonsten haben wir viele kleine Orte in der Nähe von Rom besucht, meistens Tagesausflüge und alle sehr sehenswert wie #Calcata, Civitta di Bagnoreggio oder Grottaferrata und natürlich unser #Viertel San Lorenzo richtig kennen gelernt. Und dann kam im #November Paestum!

P1180729 Nach der Sommerpause wurden dann nach und nach viele interessante Ausstellungen eröffnet wie z.B. #Escher, Mario Sironi, Sander und Lerski in der Villa Massimo, ein Besuch in der Villa Medici lohnte sich auch wieder, #Memling ist noch bis zum 18. Januar 2015 in den Scuderien zu sehen so ist #Normann Rockwell. Die GNAM macht einen Rundumschlag zwischen Sezession und Avantgarde und:

jamieMcdermottinRom Das Romaeuropa Festival begann mit einer fantastischen Aufführung in der Villa Medici # »Il ballo delle Ingrate ».Wir haben auch einen Liederabend mitgemacht, der #Benjamin Britten gewürdigt hat sowie eine weniger gute Aufführung von King Arthur. Der Höhepunkt war die #Carmen mit Dada Masilo.

Palabras Die Casa di Goethe hat die Serie der Aktivitäten fortgesetzt und nach Grünbein und Lewitscharoff ging es mit Dichterlesungen , incontro Romani und Ausstellungen wie zB. mit der  Sammlung von Erdmannsdorff oder Portraits von Isolde Ohlbaum weiter. Ein Abend war Tischbein gewidmet. Und hier mache ich mal einen kleinen Exkurs ins Kino und stelle den besten Film in 2014 vor: nämlich #Grand Hotel Budapest.

cellist-palazzo farnese Und natürlich wurde auch der Mauerfall vor 25 Jahren hier gefeiert. Einmal mit einem #zeitgenössischen Konzert in der französischen Botschaft mit dem Titel « Jenseits der Grenzen ». Ein italiensicher Cellist spielte die Bach Suite wie dies  Rostropovic an der Mauer 1989 tat. P1190162-sepia-  petiteUnd zweimal war eine ganze Nacht lang der Trabi am Teatro Marcello antreffen.

imageEs gab auch wieder Gästebeiträge in 2014. Birgit Käppeler hat über ein deutsch-Italienisches Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit dem St. Pauli Theater  in San Guzné in der Toskana berichtet. Blutige Aprikosen hieß das Stück, das in dem kleinen Ort mit Laiendarstellern auf die Bühne gebracht wurde.  Das Fenster in die Toskana ist vom lokalen Künstler Lorenzo Vanni.

Jean Noël Pettit hat den Artikel über « The Little Match Girl Passion » ins Französische und Brigitte Meyer hat das Portrait über Tiziana Morganti ins Italienische übersetzt.  Außerdem hat Brigitte Meyer das Portrait von Antonio Passa und die Musikbeschreibung von Riccardo Santoboni dazu ins Italienisch übertragen .

Vielen Dank!

borjaprimordial 011Als Zugabe gibt es dieses Jahr die Projekte, Aquarelle und Zeichnungen von Emanuel Borja, dessen Seite dieses Jahr ein wenig zu kurz kam. Was sich aber ändern soll. Die kleinen Holzskulpturen

proyectos realizados
Album : proyectos realizados
esculturas primordiales de los años 80 (gracias a Peter Jäger - que ha hecho el trabajo de scanear los diapositivas)
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 waren Modelle für sehr große Holzarbeiten, die aber – bis auf eine – beim Umzug von Rabat nach Rom leider zerstört wurden. Die Aquarelle
Acuarelas y naturaleza
Album : Acuarelas y naturaleza
Aquarelas de recuperación © Emanuel Borja/Christa Blenk
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 hingegen sind in Bonn entstanden, als er sich von seiner ersten Operation erholte; die Zeichnungen
dibujos
Album : dibujos
dibujos de E.Borja en su diario © Emanuel Borja/Christa Blenk
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 immer wieder zwischen durch. Ich habe sie aus seinen Tagebüchern eingescannt. So auch die Primordial-Projekte
Primordial
Album : Primordial
trabajos de los años 70 y 90 © Emanuel Borja/Christa Blenk
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P1190162-sepia-  petite Wer über die Feiertage einen kleinen Ausflug in Rom-Nähe machen möchten. Auf Artmore gibt es viele Vorschläge für Tagesausflüge. Gute Fahrt im Neuen Jahr 2015 wünsche ich und freue mich wieder auf Euren Besuch hier auf den blog mit Geschichten und Berichten aus Italien und mehr.

Vielen Dank an die treuen Leser, die interessanten Kommentare und das positive Feedback! Vielleicht möchte Jemand ja auch seine persönlichen Highlights mitteilen!

Bilderreise 2014

Christa Blenk

 

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Tiziana Morganti – Ritratto

Tristo è quel discepolo che non avanza il suo maestro il grande cervello Leonardo da Vinci (1452 – 1519) aveva un bel dire, sapeva bene che il suo genio universale e “il suo talento incomparabile, la sua forza e la sua sorprendente destrezza” nontrovavano uguali. Così la mira era posizionata molto in alto, anche se i contempo-ranei di Leonardo come Michelangelo, Tiziano, Raffaello oppure gli architetti Bramante e Brunelleschi l’ hanno comunque raggiunto. L’uomo dalle mille risorse Giorgio Vasari ha immortalato tutti questi eroi rinascimentali nella sua opera “Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori ed architetti”.

 Tiziana-1

Tiziana Morganti invece sembra essere uscita da un dipinto di Botticelli! “L’unica cosa che distingue Tiziana da Tiziano è la “a” ”. Il critico d’arte Filippo Ferro ha coniato questa frase importante e così pone la mira personale dell’artista molto in alto nell’orizzonte artistico. Tuttavia, il modello da seguire per Tiziana è il grande Leonardo. E’ onnipresente nei suoi pensieri e nelle sue azioni. E’ anche il suo mentore spirituale; è citato e consultato da lei in continuazione, prima che lei – con il suo equilibrio celestiale – ponga un tratto o un traccio sulla tela.

Tiziana ha conseguito una formazione come grafica, e come tale ha lavorato per un certo periodo in una casa editrice di Roma, prima di trasferirsi per alcuni anni a Toronto/Canada. Nel 1999 Tiziana Morganti ha sentito il richiamo della patria, dove ha assolto un periodo di studio nelle Belle Arti. Da allora vive e lavora a Roma, conducendo una vita abbastanza ritirata.

 Tiziana Morganti La Metropolitana

Un grafica ha bisogno di pensieri chiari. Deve osservare e deve creare un ordine coomprensibile, apollineo, nel caos dionisiaco dell’ispirazione. La serie La cittàmoderna, esposta nel 2005 alla Biblioteca Nazionale e all’Archivio Centrale Italiano, porta visibilmente la sua impronta grafica. Due dipinti di questa serie iniziale sono esposti permanentemente all’Archivio Centrale.

Ma come è giunta dal Tunnel neorealista al Castello di Schwerin neoromantico? Che cos’è successo tra il 2005 e il 2013? “Architettura, paesaggi e ritratti erano da sempre la mia passione” dice. Il lavoro della comunicazione visuale che l’aveva plasmata ha inevitabilmente prodotto delle opere come Tunnel e Mannequins.“Ho sempre dipinto architettura, gente e paesaggi italiani e dell’Europa del nord. Per me la pittura non racchiude né misteri né difficoltà, ed è l’unico territorio sul quale mi arrischio senza timore ed incertezze” aggiunge.

 Mysterium Myterium

L’accompagniamo nel suo percorso verso il mondo delle vedute sognate attraverso il Tunnel rosso sangue e arancio intenso, che al suo interno immagazzina ancora un po’ di luce romana, oppure vediamo i fanalini di coda vacillanti e lampeggianti della metropolitana grigia marrone che si allontana dai nostri occhi – scostante e fredda. Qui ha dipinto il tremolio che noi crediamo vedere quando rumore, luce e polvere si mescolano (“è uno dei miei quadri preferiti e si trova nel mio ufficio”). Mi vengono in mente i dipinti delle candele di Gerhard Richter! Procediamo oltre, attraverso mura di un bianco accecante, cortili inondati di luce, scale a chiocciola del Bauhaus, sorpassando le Mannequins altere e mute. Le sedie nella stanza abbandonata piena di sole le servono forse per la sosta e la meditazione prima di fare il prossimo passo.

c Antonella Papa (bevorzugt) Il Castello de Schwerin

Prima di cimentarsi con opere nuove come il simbolico Castello di Schwerin di piccola dimensione e il dipinto tondo Regina Viarum (ambedue 2012/2013) che dimostrano la sua chiusura definitiva con la grafica e il recupero del suo pennello a 5 peli. Tiziana strizza l’occhio alla tradizione dei vecchi Fiamminghi – quasi come in una camera oscura – e fa un esercizio di pazienza.

Il castello misterioso etereo e quasi invisibile, proiettato nel dipinto dietro il parco, oppure le rovine della villa rosso mattone, bagnate e scintillanti tra i pini romani, e le pietre giganti irregolari, slavate da duemila anni di pioggia della Via Appia Antica che si estende illimitata, sembrano condannare la Città moderna nel passato futuro.

I suoi maestri Claude de Lorrain e Johann Friedrich Overbeck come pure Giorgio de Chirico si danno qui la mano, e il risultato sono quelle splendide piccole tavolette di miniatura alla maniera fiamminga del tardo Medioevo che invitano a farsi guardare attraverso una lente d’ingrandimento.

Miti, Metafore, Misteri

Fabula, Ancilla, Veritatis – quest’è il titolo che Giovanni Papi ha dato all’esposizione che attualmente è in corso a Roma.

Nel 1805 i Nazareni venivano da Vienna a Roma e continuavano – alla ricerca del Rinascimento – la glorificazione delle rovine del settecento nel classicismo di Winkelmann e di Mengs. A Olevano Romano si può passeggiare ancora oggi sulle loro orme. Qui è la fonte del paesaggio ideale, qui c’è un brulicare di leggende. Ogni ramo e ogni rovina da uno spunto alla fantasia.

Se osserviamo le tavole di Tiziana più a lungo, si rivelano saghe e leggende religiose, si scioglie forse addirittura qualche enigma tra i rosa pompeiani, le rovine circondate da pini, o s’illuminano i segreti occulti della Badia di San Sebastiano. Accompagnati dal soffio del vento, nell’ombra di de Chirico, ci sentiamo addosso un brivido di tarda estate, quando il sole, diventato traditore, non riscalda più gli angoli in ombra.

Mysterium (2008) è il titolo di uno dei più grandi lavori (120 x 120 cm) – il fonte battesimale si erge manieristico ed enigmatico davanti a tre finestre romaniche ad arco tondo. Una luce marrone giallastra e l’ombra si disputano la supremazia. Si trattiene il respiro per non perdere niente o per non essere sorpresi.

La luce come serva della verità. Sterile, pulita e surreale, fredda, chiara e bella da soffocare, così si potrebbe descrivere la luce che ci accompagna nel passeggiare terreno. Tiziana ha un’anima romantica tedesca e giunge attraverso le tracce e le pietre della storia, attraverso la scuola del 19esimo e 20esimo secolo per arrivare in quello 21esimo. Lei li ha studiati quei pellegrini dell’arte che si erano stabiliti qui nel 18esimo e 19esimo secolo.

Malgrado ciò, lei si avvicina ai paesaggi e alla luce in modo soggettivo e personale, come deve essere rappresentato nel 21esimo secolo, anche se noi – contemplando le sue opere – pensiamo a Böcklin, Ernst o Morandi.

Attualmente Tiziana Morganti si confronta con il più famoso di tutti i turisti italiani. Vuole realizzare il suo Grand Tour personale e fissare sulla tela tutti i posti e le località che Goethe ha visitato in Italia. Ha in testa di realizzare „il suo ritratto di Goethe“ un dipinto inedito dice Tiziana „come se lui tornasse qui, tra noi, per mostrarci una parte di sè che non conoscevamo“. Ma è ancora un „lavoro in corso“ e lo guardiamo con un pò di mistero.

 Il Parco della Villa d'Ombrosa-Il Parco della Villa d’Ombrosa

Lo storico d’arte italiano, il freudiano Filippo Ferri, ha scritto in un catalogo per una mostra privata con il meraviglioso titolo Icone del Silenzio: Il tempo si ferma, una luce indefinita si spande: è mattino, mezzogiorno o addirittura già il crepuscolo? Nello stesso modo in cui si annunciano le stagioni misteriosamente, cieli plumbei circondano monumenti spettrali, è il verde primaverile dei boschi che brilla, o sono i colori rossi giallastri dell’autunno?”

Una delle ultime opere di Tiziana ha il titolo Il Parco della Villa d’Ombrosa. E’ un omaggio alla storia surrealista di Italo Calvino Il barone rampante. Una celebrazione del Rinascimento, anche se la freddezza tipica di Tiziana e il Barone sugli alberi ricordano i surrealisti o Magritte. Uno sguardo struggente e chiaro attraverso la finestra con l’inferriata che apre la porta del mondo e noi abbandoniamo lo spazio con gli occhi. Simmetria e proporzione sono perfette.

Quanta bellezza il cuore riceve dagli occhi aveva detto Leonardo. Le sue parole ci conducono nell’arcadia di Tiziana.

Christa Blenk, 21 Dicembre 2013

fotos:©Antonella Papa

tradotto da Brigitte Mayer

Versione originale (tedesco) per KULTURA EXTRA

 

« Impressionen »-Highlights in 2013

Favoriten – Ausstellungen – Konzerte – Lesungen und Entdeckungen!

Hier also ein kunst-musikalisches Pot-Pourri! Hinter jedem Foto liegt der Text bzw. im Begleittext sind verweisende links eingebaut.

Blicke  auf Rom, vom Big Bamboo,  ins Mittelmeer (Ravello), von den Wolken (Cerro), auf den Atlantik (Gois), auf die Antike (Montemartini)

bigbamboo3P1120803Ravello 028nubeP1110863P1090926

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Der große Maestro Hans-Werner Henze ist am 27. Oktober 2012 in Dresden verstorben. Dort hielt er sich gerade auf, um bei der Aufführung von „Wir erreichen den Fluss“ dabei zu sein. Sein letztes Werk „Ouvertüre zu einem Theater“ wurde am 20.10.2012 in Berlin uraufgeführt! Pappano hat diese kleine Komposition dem Publikum  im Auditorium vor kurzem vor der Aufführung der  „Petite Messe“ seines Requieums im Auditorium in Rom am 10. März 2013 geschenkt.

Auch Geburtstag feierte Benjamin Britten mit Curlew River und in Florenz mit der Schändung der Lukrezia. Und natürlich Verdi und Wagner. Eine große Cellistin und Expertin für Zeitgenössische Musik ist Ulrike Brand.

Auditorium 007 Henze Requien im AuditoriumVersione italiana

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Projektkünstler Hannsjörg Voth hat in der Wüste von Marokko (Marha Ebene) drei faszinierende Großwerke in 20 Jahren errichtet. (Text Portrait Christa Blenk). Der Katalogtext von Emanuel Borja existiert in 5 Spachen.

Pace Barón ist ein landart-Künstler der anderen Art. Ein weiterer « hors série » Künstler war Marcel Duchamps – seine ready mades sind immer noch in der GNAM zu bewundern.

voth  Hannsjörg Voth und drei Projekte in der Marha Ebenetexte francaisversion españolaEnglish version of text –   Versione italiana

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QNG ist keine Abkürzung einer neuen internationalen Organisation oder ein Tippfehler, sondern steht für « Quartet New Generation » und so originell wie ihr Titel ist auch ihre Musik. Heide Schwarz, Susanne Fröhlich, Petra Wurz und Inga Klaucke kamen auf Einladung des Goethe Instituts nach Italien und nach einem Auftritt in Palermo und Neapel, standen sie am Samstag Abend in Rom in der Via Savoia auf der Bühne. Auch mit Flöte befasste sich ein Happening im Auditorium.

Flöte 006QNG Flötenkonzert – Phantasie und Symmetrie

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You can’t, you won’t, you don’t stop. Immer höher! Vor diesem Kunstwerk steht kein « bitte nicht anfassen »-Schild! Im Gegenteil: man soll dieses leicht transparente Geflecht sogar berühren und wenn man sich traut, darf man das hohe kolossale Monster – nach Unterschrift eines Haftungsausschlusses – sogar erklimmen. Wir haben den Berg, trotz Anfangszweifel, bis ganz oben bezwungen! Im MACRO wirden außerdem jedes Jahr der « Artist of the Year » der Deutschen Bank präsentiert. Um nicht mehr entkommen können geht es auch bei Blaubarts Burg.

bigbamboo2 025Big Bambou im MACRO Testaccio

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Die US-schweizerische Installationskünstlerin June Papineau, verbringt seit 2004 viel Zeit mit ihren Bäumen im Etournel. Umgeben von Elfen und Baumgeistern arbeitet sie an ihren « tree skins » bis sie abtransportiert und ausgestellt werden. Der nächste – great goyesco – wir 2014 in Lausanne zu sehen sein. Ein Besuch mit ihr in diesem Moor-Biotop war ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Und Paola Romoli befasst sich mit den Mägen der großen Meeresbewohner.

Auch mit einer Nase hat sich Schostakowitsch beschäftigt. Seine Oper wurde in Rom – Regie Peter Stein – aufgeführt. Eine weitere starke Amerikanerin war Louise Nevelson.

etournel 043 Great Goyesco – Zwischen Moorgeistern und Laubfrauen

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Helena Aikin ist fasziniert von Labyrinthen und ihren Geschichten und baut sie in verschiedenen Größen und Plätzen der Welt nach. Eines ihrer Werke ist im Kunst- und Naturpark Cerro Gallinero in der Nähe von Avila in Spanien zu begehen.

evora1Walkable Labyrinths

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Faszinierende Ausstellung der Werke von Pierre Soulages in der Villa Medici in Rom. Die französische Akademie organisiert ausserdem Konzerte meistens mit zeitgenössischer Musik wie dieses Portrait des XXI Jahrhundets z.B. Das Romaeuropa Festival hat auch in der Villa Medici stattgefunden. Ein Abend für Stockhausen.

Theatermässig war das Festival ebenfalls sehr aktiv u.a.mit den Wohlgesinnten, Hedda und dem Kulturquizz  The power of theatrical madness. Mit Theater befasst sich auch Isabelle Huchet

Soulages2 002Soulages in der Villa Medici

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Der italienische Tenor Marcello Nardis singt die Wesendonck Lieder in Ravello und verzaubert in Klingsors Garten das Publikum – am Klavier wunderbar Laura de Fusco.Vor kurzem hat er hier in Rom die « Winterreise » vorgetragen. Hier gibt es mehr Infos über Marcello Nardis.

Pina Bausch in Neapel rundete die Ravello Reise ab.

Ravello 067 Marcello Nardis a Ravello

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Eugen Ruge schreibt ein Buch über Cabo de Gata und hat damit alte Erinnerungen geweckt. César Borja hat zum Cabo auch eine besondere Beziehung. Eine andere Lieblingsecke von mir ist am Atlantik – der Gois und dort gibt es eine Besonderheit: die Barrieren in der Vendée.

SAN2 Cabo de Gata -  Buchbesprechung Eugen Ruge

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Tizian ist der Größte, die Ausstellung in den Scuderien del Quirinale in Rom hat das wieder einmal gezeigt. Samson und Dalila hat er auch einmal gemalt. Aber hier geht es um Musik.

Zur Zeit zeigen die Scuderien die Ausstellung über Augustus und Cleopatra. Dazu passt dann ein Besuch beim Centrale Montemartini.

Tizian in den Scuderien – Großausstellung in Rom

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Sibylle Lewitscharoff las in der Casa di Goethe aus ihrem Buch « Blumenberg » vor und alle wünschten sich anschließend auch einen Löwen! Sie ist 2013 Stipendiatin der Villa Massimo – die Musikstipendiaten dieses Jahr waren ebenfalls sehr aktiv und Casa di Goethe hat nun eine Reihe mit Dichterlesungen begonnen. Giuliana Morandini lebt zwar nicht über Berlin – schreibt aber am liebsten über Mitteleuropa. Und die wunderbaren Holzskulpturen sind Werke von Emanuel Borja.

borjaprimordial 011Blumenberg – Lesung Casa Goethe

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The Cast im MAXXI. Clemens von Wedemeyer befasst sich mit dem italienischen Kino und entführt uns ins besetzte Teatro Valle und nach EUR. Dort hat schon des öfteren Tiziana Morganti ausgestellt. Von Wedemeyer  ist dieses Jahr ebenfalls Stipendiat der Villa Massimo. Ebenfalls im MAXXI die Ego-Reise Stigmata.

P1120848The Cast im MAXXIversione italiana

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Der russische Pianist Mikhail Rudy hat in der Aula Magna die  Originalversion von 1928  für Piano und synchronisierter Videoinstallation vorgetragen. Ein akkustisches und visuelles Erlebnis. Das Programm der Aula Magna ist aber auch sonst immer aufregend und speziell, so gab es eine Reise mit Steve Reich, ein  Konzert zu Ehren Luciano Berio und Paul Angus mit Zauberei und Mythos.

Kandinsky Musorgsky con pianoforteInspirationen: Hartmann – Mussorgsky – Kandinsky

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Entdeckung

Spurensuche Wohin 2013 KopieDie Entdeckung in der Künstlerszene ist die Fotokünstlerin  Christa Linossi und ihre Spuren kann sie ab jetzt nicht mehr verwischen. Auch entdeckt haben wir die Sammlung Netter und natürlich die DVD der neuen Oper von Elzbieta SikoraMadame Curie!

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und als Special

Vernissage-Tiziana 075natürlich die Vernissage Tiziana Morganti im Juni

Portrait für KULTURA EXTRA

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Aber nicht nur über Veranstaltungen in Rom und Italien wurde berichtet. In Paris gibt es  eine Ausstellung über Poliakoff, über den flämischen Maler Jordanes und über die wunderbare Ausstellung Renaissance und der Traum.

In München wurde die Neue Pinakothek wieder eröffnet,

Paris 1900 André Boudreaux

Ende der Highlights

Vielen Dank an Brigitte Mayer, Jean Noel Pettit, Irmi und Dan Feldman, sie haben an den verschiedenen Übersetzungen gearbeitet.

Kommentare über Ihre persönlichen Highlights sind herzlich willkommen!

Christa Blenk

Portrait Tiziana Morganti

Portrait Tiziana Morganti - Text für  KULTURA EXTRA

 

Tiziana MorgantiMysterium-olio su tela 130x130Il Castello di Schwerin-- Fotos: © Antonella Papa

Tiziana-1Foto: © Giovanni Arcangeli

Tiziana Morganti – Portrait

Armselig der Schüler, der seinen Meister nicht übertrifft. Der Überflieger Leonardo da Vinci (1452-1519) hatte natürlich ein Leichtes so zu reden, wusste er doch ganz genau, dass seine universelle Genialität und seine unvergleichliche Begabung, Kraft und erstaunliche Gewandtheit nicht zu übertreffen waren.

Damit lag die Messlatte sehr hoch, wenngleich Leonardos Zeitgenossen wie Michelangelo, Tizian, Raffaello oder die Architekten Bramante und Brunelleschi sie auf jeden Fall erreicht haben. Der Tausendsassa Giorgio Vasari hat diese Renaissance-Helden allesamt in seinem Werk „Lebensläufe der berühmtesten Maler, Bildhauer und Architekten“ verewigt. Sein Kapitel über Leonardo fängt so an: „Dank dem Einfluss der Gestirne überschüttet die Natur die Sterblichen oft mit den reichsten Gaben ….“. Tiziana selber ist voller Gegensätze und wohl eher gerade einem Botticelli-Gemälde entstiegen!

Tiziana selber hingegen ist wohl eher gerade einem Botticelli-Gemälde entstiegen!

Das einzige, was Tiziana von Tizian unterscheidet, ist das „a“: diesen gewichtigen Satz hat Filippo Ferro getan und damit hängt er nun ihre persönliche Latte weit hinein in den künstlerischen Horizont. Dabei ist Tizianas Vorbild der große Leonardo. Omnipräsent ist er in ihren Gedanken und Handlungen. Er ist auch ihr spiritueller Mentor und wird permanent von ihr zitiert und konsultiert, bevor sie in ihrer himmlischen Ruhe einen Strich oder Klecks auf die Leinwand bringt.

Eine Ausbildung als Grafikerin hat sie gemacht und darin einige Zeit in einem Verlag in Rom gearbeitet, bevor sie für ein paar Jahre nach Toronto/Kanada ging. 1999 zog es Tiziana Morganti wieder in ihre Heimat zurück und hin zum Studium der Schönen Künste. Seitdem lebt und arbeitet sie – ziemlich zurückgezogen – in Rom.

Eine Grafikerin braucht klare Gedanken. Sie muss beobachten und aus dem dionysischen Chaos der Eingebung verständliche apollinische Ordnung schaffen. Die Serie „La Città moderna“, die 2005in der Nationalbibliothek und im italienischen Zentralarchiv ausgestellt war, trägt eindeutig noch eine grafische Handschrift. Zwei Gemälde dieser Anfangswerke sind permanent im Zentralarchiv zu sehen.

Aber wie kam sie vom neo-realistischen Metro-Tunnel zum neoklassizistisch-romantischen Schweriner Schloss? Was ist passiert zwischen 2005 und 2013? Architektur, Landschaft und Portraits waren immer meine Leidenschaft, sagt sie. Die prägende Arbeit in der visuellen Kommunikation brachte unvermeidlich Bilder wie „Tunnel“ und die „Mannequins“ hervor. Ich habe immer Architektur, Leute, nordeuropäische und italienische Landschaften gemalt. Für mich birgt die Malerei weder Geheimnisse noch Schwierigkeiten und sie ist das einzige Territorium, auf das ich mich ohne Furcht und Unsicherheit begebe, sagt sie weiter.

Auf dem Weg in ihre Veduten-Wunschwelt begleiten wir sie durch den intensiv-blutrot-orangigen Tunnel, der im Inneren noch ein wenig römisches Licht bunkert oder wir sehen die flackernden Schlusslichter der grau-braunen Metropolitana, die sich abweisend und distant vor unseren Augen entfernt. Hier hat sie das Flimmern gemalt, das wir meinen zu sehen, wenn sich Lärm mit Licht und Staub vermischt! (Es ist eines meiner Lieblingsbilder und hängt bei mir im Büro). Gerhard Richters Kerzenbilder kommen mir in den Sinn! Weiter geht es durch prosaisch weiß-blendende Gemäuer, licht-durchflutete Innenhöfe, Bauhaus-Wendeltreppen, vorbei an unnahbar-sprachlosen Mannequins. Die Stühle im verlassenen sonnendurchfluteten Raum dienen ihr vielleicht zur Rast und Meditation, bevor sie den nächsten wohlbedachten Schritt tut.

Ihre Auseinandersetzung mit neuen Werken wie dem kleinformatigen und symbolistischen Schloss von Schwerin oder mit der rund-ovalen Tafel Regina Viarum (beide 2012/2013) konstatiert, dass sie das Grafische endgültig abgelegt und den kleinen 5-haarigen Pinsel wieder hervorgeholt hat. Tiziana kokettiert hier – fast wie mit einer camera oscura – mit der Tradition der alten Flamen und übt sich in Geduld. Das hingehauchte und geheimnisvolle, fast unsichtbar ins Bild projizierte Schloss hinter dem Park oder die vom Nass glänzenden ziegelroten Ruinen der Villa zwischen den römischen Pinien sowie die klobigen und unregelmäßigen von zweitausend Jahren Regen ausgewaschenen Steine auf der unendlich sich hinziehenden Via Appia Antica verdammt die „Città moderna“ der einstmaligen Zukunft in die Vergangenheit. Ihre Meister Claude de Lorrain und Johann Friedrich Overbeck sowie Giorgio de Chirico gegen sich hier die Hand und das Ergebnis sind diese herrlichen kleinen Miniatur-Täfelchen nach flämischer Spätmittelalter Manier die einladen, mit der Lupe betrachtet zu werden.

Mythen, Metaphern, Mysterien

Fabula, Ancilla, Veritatis: diesen Titel hat Giovanni Papi ihrer zur Zeit in Rom laufenden Ausstellung gegeben. 1805 kamen die Nazarener über Wien nach Rom und setzten damit – auf der Suche nach der Renaissance – die Ruinenverherrlichung im Klassizismus von Winckelman und Mengs des Settecentofort. In Olevano Romano kann man heute noch auf ihren Spuren wandeln. Hier liegt der Quell der ideellen Landschaft, hier wimmelt es nur so von Legenden; jeder Zweig und jede Ruine regt zum Fantasieren an. Betrachten wir Tizianas Tafeln ein wenig länger, offenbaren sie mysteriöse Sagen und religiöse Legenden, decken vielleicht sogar manches Enigma um die Vorkommnisse zwischen den Pompeji-rosa, von Pinien eingerahmten Ruinen auf oder lüften die okkulten Geheimnisse der Badia San Sebastiano. Begleitet vom säuselnden Wind überkommt uns im „de Chirico“-Schatten ein Spätsommer-Frösteln, wenn die trügerisch gewordene Sonne die schattigen Flecken nicht mehr wärmt. Mysterium (2008) heißt eine ihrer größten Arbeiten (120 x120 cm) – manieristisch und rätselhaft erhebt sich das Taufbecken vor drei romanischen Rundbogenfenstern. Braun-gelbes Licht und Schatten streiten sich hier um die Vorherrschaft. Man hält den Atem an, um ja nichts zu übersehen oder überrascht zu werden.

Das Licht als Dienerin der Wahrheit. Keimfrei-sauber, surreal-kalt, klar und beklemmend-schön könnte man das Licht beschreiben, das uns beim irdischen Lustwandeln durch ihre Welt begleitet. Sie hat eine deutsche Romantiker-Seele und kommt auf den Spuren und Steinen der Geschichte über die Schule des 19. und 20. ins 21. Jahrhundert. Sie hat sie studiert, die Kunst-Pilger, die sich im im 18. und 19. Jahrhundert hier angesiedelt haben. Dessen ungeachtet nähert sie sich subjektiv und eigenwillig der Landschaft und dem Licht, wie es sich im 21. Jahrhundert darstellt – auch wenn wir bei ihren Bildern gerne an Böcklin, Ernst oder an Morandi denken.

Zur Zeit setzt sich Tiziana Morganti mit dem bekanntesten aller Italien-Touristen auseinander. Sie will ihre persönliche Grand Tour realisieren und all die Plätze und Orte auf der Leinwand festhalten, die Goethe in Italien besucht hat. Ein bis jetzt noch nicht bekanntes Portrait des jungen Goethe in Frankfurt hat sie schon gefunden.

Der italienische Kunsthistoriker und Freudianer Filippo Ferro hat in einem Katalog für eine private Ausstellung, die den wunderschönen Namen „Ikonen der Stille“ trug, folgendes geschrieben: Die Zeit steht still, unbestimmbares Licht, ist es morgens, oder mittags oder sogar schon die Dämmerung? Genauso wie sich die Jahreszeiten geheimnisvoll ankündigen, umwickeln bleierne Himmel gespenstische Monumente, ist es das Frühlingsgrün der Wälder, das glänzt oder sind es die rot-gelblichen Herbstfarben.

Il Parco della Villa d'Ombrosa- Foto: Antonella Papa

Eines ihrer letzten Werke heißt „Il Parco della villa d’Ombrosa“. Es ist eine Hommage an Italo Calvinos surrealistische Geschichte „il barone rampante“. Eine Huldigung an die Renaissance, auch wenn uns die typische Tiziana-Kälte und der Baron in den Bäumen an die Surrealisten oder an Magritte erinnert. Ein sehnsüchtig-klarer Blick durch das vergitterte Fenster öffnet die Tür der Welt und wir verlassen den Raum mit den Augen. Symmetrie und Proportion sind perfekt angeordnet.

Wieviel Schönheit empfängt das Herz durch die Augen, dashat auch Leonardo gesagt. Seine Worte geleiten uns in ihr Arkadien.

Christa Blenk

 

Nachklapp:  Ich habe Tizianas Arbeiten aus verschiedenen Perioden in einer persönlichen Ausstellung in meiner Wohnung in Rom Anfang Juni 2013 präsentiert.

 

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Fara Music Festival 2013

Fara Music Festival 2013 dans Musique farasabina-022-150x150Die Sabiner Berge werden im allgemeinen mit der Gründung von Rom durch Romulus und Remus und mit dem Raub der Sabinerinnen in Verbindung gebracht. Um den Frauenmangel im von Händlern, Kriegern und Abenteurer überfüllten Rom auszugleichen, organisierte der listige Romulus einen großen Wettkampf zu Ehren des Neptuns und lud alle Bewohner aus den benachbarten Städten ein und alle sind gekommen. Somit war es ein Leichtes, die unverheirateten Mädchen zu ergreifen und sie nach Rom zu schleppen, wo sie mehr oder weniger freiwillig heirateten und Familien mit den Nachkommen des Äneas gründeten. Einen Rachefeldzug der Väter und Brüder verhinderten die klugen Frauen, in dem sie sich auf das Schlachtfeld begaben und sich vor die Krieger stellten. Somit vermieten sie ein Gemetzel und den Verlust von Brüder, Vätern, Männern und Kindern. Der Sabiner Titus Tatius und Romulus verbrüderten sich und  so entstand die Doppelherrschaft.

farasabina-023-150x150 dans MusiqueFara in Sabina liegt ca 50 km nördlich von Rom zwischen Umbrien und Lazio und hat nicht nur eines der besten Olivenöle im Lazio sondern seit 2007 auch ein Jazz-Festival, mit allem was dazu gehört. Sommerkurse für Solisten und Instrumentalisten, vom 22. – 28. Juli  jeden Abend Jazzkonzerte mit jungen Musikern aus ganz Europa und einen sehr ansprechenden Kunsthandwerk-Markt.  Vor, während und nach den Konzerten kann man die Köstlichkeiten der Region probieren und genießen. Untergebracht werden die Schüler im riesigen Kloster ganz oben auf dem Berg. Musiker wie John Scofield, Yellow Jackets, Tuck & Patti, Stochelo Rosenberg, George Garzone, Enrico Rava, Danilo Rea, Roberto Gatto, Rick Margitza, Bill Stewart, Scott Colley, Mulgrew Miller, Jim Campilongo etc. sind in den letzten Jahren dort aufgetreten.
Dieses Jahr gibt es zum ersten Mal auch eine Ausstellung im kleinen aber feinen Archäologischen Museum mit Werken von Tiziana Morganti, Rita Maza und Patrizia Ciuffo. Ihre Bilder sind wie aus der Landschaft geschnitten.

farasabina-010-150x150 Patrizia Ciuffo farasabina-009-150x150 Haus in Fara

farasabina-016-150x150farasabina-012-150x150farasabina-018-150x150
Laue Sommernacht, leichte Brise auf ca. 500 Höhe und  22 Grad, lokale Spezialitäten und richtig guter Jazz u.a. vom  Fabio Giachini Trio, die im letzten Jahr sogar den Fara Musik Jazz Live Preis gewonnen haben entschädigten für die doch lange Anreise aus Rom gestern Abend. Nicht umsonst steht das Festival unter dem Motto « Sapori e Artigianato ».  Alles was man zum Wohlfühlen braucht, ist hier geballt zu bekommen!

Christa Blenk

 

 

 

 

Expo Tiziana Morganti – 8. und 9. Juni in San Lorenzo

« Icone del Silenzo » – Ikonen der Stille

« Ikonen der Stille »  ist der Titel einer zwei-tägigen individuellen Ausstellung in einer Privatwohnung in San Lorenzo in Rom von Tiziana Morganti. Tiziana zeigt hier ihre neuesten Arbeiten sowie Werke aus den letzten 8 Jahren.

 

Expo Tiziana Morganti - 8. und 9. Juni in San Lorenzo dans Art vernissage-tiziana2tag-010-150x150vernissage-tiziana2tag-018-150x150 dans Artvernissage-tiziana2tag-045-150x150vernissage-tiziana2tag-005-150x150vernissage-tiziana2tag-035-150x150vernissage-tiziana-040-150x150vernissage-tiziana-045-150x150vernissage-tiziana-058-150x150vernissage-tiziana-107-150x150vernissage-tiziana-132-150x150vernissage-tiziana-129-150x150vernissage-tiziana-075-150x150vernissage-tiziana-135-150x150

Tiziana Morganti
Album : Tiziana Morganti
Vernissage im Juni und verschiedene Werke
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hier der Text in deutscher Übersetzung

Christa Blenk

 

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30 000 Besucher / visiteurs – derniers « Highlights »

30 000 Besucher / visiteurs - derniers anna-040-150x150 dans Eborjagiuliana-150x150vendee2013-marz-474-150x150igp6454-150x150glledo.-egam-09-5-150x150igp6433-150x15005-150x150Tiziana41-150x150firenze-073-150x150getbildtext.php_-150x1507-allegoria-del-tempo-governato-dalla-prudenza-150x15037-150x150kandinsky-musorgsky-con-pianoforte-150x150sikora_elzbieta1-150x150flote-006-150x150auditorium-003-150x150sshoots30iii2011.vignettenevel1-150x150marcello-nardis1-150x150cristinacrespo-006-150x150APA2-150x150

 

 

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Tiziana Morganti – Special

Tiziana Morganti - Special dans Art Tiziana41-300x284  Icone del Silenzio – a cura di Filippo Maria Ferro

Prossima esposizione il 8 et 9 giugno – Studio 4 – 14.00 – 20.00 Uhr

Nächste Ausstellung am 8. und 9. Juni 2013 im Studio 4 – 14.00 – 20.00 Uhr

articolo 

13-240x300 dans Art25-147x30018-211x30010-225x3009-194x300Tiziana27-198x3003-300x222

 

 

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Die Nazarener – Italia und Germania

Die Nazarener - Italia und Germania dans Art d_ita-150x106Johann Friedrich Overbeck

« I nazareni » wurden sie von der römischen Gesellschaft genannt. Zurückzuführen ist dieses auf die Haartracht, die die Künstlergruppe, die sich 1810 auf nach Italien machte, pflegte: langes gewelltes Haar, Mittelscheitel (wie  Jesus von Nazareth). Angefangen hat diese Kunstrichtung in Wien 1804 , dort hielten sich der Lübecker Sohn aus reicher Familie Friedrich Overbeck sowie Franz Pforr aus Frankfurt auf. Sie machten ihre Ausbildung an der damals ausgezeichneten Kunstakademie in Wien. Nichts wurde dem Zufall überlassen. Es ging mehr um technische Aspekte und Perfektion  als um Ideen oder Kreativität. Der Lehrplan war sehr streng und der Hauptaufenthaltsort der Studenten der Antikensaal mit Abgüssen antiker Statuen. Altes wieder aufleben lassen. Das « Aufgewärmte » war perfekt gemalt, der Faltenwurf stimmte, die Perspektive auch – das Ergebnis allerdings war kalt, seelenlos, ohne Herz.

overbeck-150x150 dans Art Overbeck – Madonna im Rosenhag

Overbeck und Pforr, die entgegen der Weisungen der Klassik, Dürer und Holbein verehrten, gründeten 1809 den sog. Lukasbund (der Evangelist Lukas gilt als Schutzpatron der Maler) zusammen mit Joseph Sutter, Josef Wintergerst, Johann Konrad Hottinger und Ludwig Vogel. Beeinflusst von den Romantikern wie Tieck, Novalis und Schlegel sowie der Religion schafften sie ihren eigenen Malstil. Erlaubt waren nur biblische Themen! Höchtens Dante oder Shakespear kamen in Frage. Als « Untreue » wurden sie aus der Wiener Akademie ausgeschlossen und beeinflusst von Tiecks Roman « Franz Sternbalds Wanderungen » machten sie sich auf den Weg nach Italien und dort erwartete sie Giotto, Raffael und die gesamte italienische Renaissance. (Joseph Anton Koch hielt sich seit 1795 in Olevano Romano und lernte dort u.a. die « Divina Comedia » kennen, die ihn dann auch zu einer neuen Interpretation von seinen Landschaften animierte. Sein nicht unkritischer Kontakt zu den Nazarenern sollte dann aber doch zu einem der großen Gemeinschaftsproduktionen der Nazarener führen: die Fresken im Dante Zimmer des Casino Massimo. )

Sie ließen sich erstmals im Franziskanerkloster Sant’Isidro auf dem Pincio nieder – abgeschieden von allem. Ihre Maxime war  « Unter sich im Stillen der alten heiligen Kunst nachzuarbeiten ».  Die Nazarener suchten nicht, wie alle anderen Rom-Pilger, die Antike, sondern das christliche Rom! Winkelmann, Canova, Mengs etc. waren « out » für sie.

Leicht größenwahnsinnig geworden, verstanden sie sich bald als wahre Nachfolger des spirituellen und künsterlischen Roms (Rom befand sich kulturell gesehen  aufgrund der politischen Situation in einer Sackgasse und war fast nur noch vom Vatican dominiert). Die Vereinigung von klassischer Schönheit, deutscher Innigkeit und wahrem Christentum würde bald – ihrer Meinung nach – zu einer neuen Renaissance führen. Was flüstert die blond-bezopfte « Germania » vor der mittelalterlichen Stadt im Hintergrund in Overbecks « Italia und Germania » (1828)  der sanft-lieblichen dunkelhaarigen « Italia » vor einer römischen Basilika ins Ohr.?

Alle konvertierten sie zum Katholizismus. Die Gruppe der Lukasbrüder wuchs im Laufe der Jahre, allerdings fühlten sich nicht alle zu einem Leben in Sant Isidro befähigt. Franz Pforr starb 1812 an Tuberkulose und Ludwig Vogel musste nach Zürich zurück, Hottinger fühlte sich den moralischen Anforderungen nicht gewachsen und verschwand ebenfalls. Dafür kam Peter von Cornelius dazu und « modernisierte » die Gruppe ein wenig, in dem er u.a. die Themenkreise erweiterte.

Tiziana41-150x150 Tiziana Morganti

Aus der römischen Zeit sind die Freskenzyklen in der Casa Bartholdy (die heutige Bibliotheca Hertziana)  und der Casa Massimo die Hauptwerke. Das technische know-how  (für die  Fresken) brachte  ein römischer Handwerker, der bei Mengs in die Lehre ging, ein!

Der Zeitgenosse Caspar David Friedrich (1774-1840) sagt: « Jedes echte Kunstwerk wird in geweihter Stunde empfangen, oft dem Künstler unbewusst aus innerem Drange des Herzens ».  Damit dürfte er die Philosophie dieser Künstlergruppe gut definiert haben.

Christa Blenk

Portraits

Nadine Ajsin – für KULTURA EXTRA

Schirin Fatemi – für KULTURA EXTRA

Nestor Boscoscuro - für KULTURA EXTRA

June Papineau – Installationskünstlerin für KULTURA EXTRA

Helena Aikin – walkable labyrinths für KULTURA EXTRA

Christa Linossi  – Fotokünstlerin

Tiziana Morganti  – Künstlerin für KULTURA EXTRA

Paco Barón – Bildhauer

Gerardo Aparicio – spanischer Künstler

 Antonio Passa

Riccardo Santoboni – Komponist

Guillermo Lledó – Minimalist

Paola Romoli Venturi

Cristina Crespo

Schirin Fatemi

Anne Haybel – comedienne

Antonia Bosco – Mezzo / comedienne

Ulrike Brand – Cellistin

Giuliana Morandini – Schriftstellerin

Marcello Nardis – Tenor

Elzbieta Sikora – compositeur contemporaine

Isabelle Huchet – Scénographe et Romancière

 

Portraits antonia-bosco-150x150anne-haybel-150x1502008.04-214x300-150x150veronique_expo-013-150x150gm1-150x150elbieta-multarzynski-150x150giuliana-150x150isabelle-huchet-150x150getbildtext2-150x150IMG_0005-150x150christa-3-150x150P1140617YOLABERINTOLOW-150x100g lledopaolaP1200125Gerardo Aparicio y Juanjo Gomez MolinaP1070731Schirin-Fatemi,-SelbstbildnisP1050254

 

 

Philip Glass in der Sala Santa Cecilia

Philip Glass in der Sala Santa Cecilia dans Musique SA-1-150x150 Album: Street Art

Romaeuropa feiert den 75. Geburtstag von Philip Glass mit einem Potpourri-Konzert im Auditorium Parco della Musica – Rom 23. November 2012  in  der Sala Santa Cecilia.

Philip Glass: Ist er Filmmusik-Komponist, Minimal-Komponist, New Age Musiker? Oder ordnen wir ihn bei den konventionellen oder seriellen Komponisten ein. Kommerziell – wenn man an die Filmmusik denkt?  Auch nicht! Er ist alles ein wenig und hat vor allem eines: keine Berührungsängste.

Das Konzert an diesem Freitag im Auditorium ist eines der « sicheren » Veranstaltungen des Festival Romaeuropa 2012. Man weiß was kommt und man weiß auch, ob man es mag oder nicht und es passt auch eigentlich gar nicht in das Konzept von Romaeuropa. Wollte man die Werke von  Stravinsky und Arvo Pärt mit den Kompositionen von Glass vergleichen? Gepasst hat es jedenfalls gut und spätestens beim letzten Stück (« Escape from India » aus dem Film Kundun)  hört man sie alle raus – Stravinsky, Pärt, Orff auch. Ich habe sogar Purcell und die « Frost Arie » gehört.  Sehr beeindruckend vom Chor vorgetragen  « De Profundis » von Arvo Pärt (*1935) und die « Vier Bauernlieder » von Stravinsky (1882 – 1971) . Der 1952 komponierte Klassiker « Concertino for 12 instruments »  ist dem Jazz gewidmet und so sind wir wieder bei Glass. Stravinksy ist 1939 von Paris nach USA gereist und dort bis zu seinem Tod geblieben.

Nach der Pause gehört die Bühne Philip Glass.  Wir hören Auszüge aus  « Einstein on the Beach » (Knee Play #1 und Knee Play #5) und aus dem Werk « The Photographer ». Zwischendurch immer wieder Musik fürs Kino – hauptsächlich für Scorsese-Filme.

Philip Glass, 1937 in Baltimore geboren, hat – wie sich das so gehört – an der Juilliard School of Musik in New York und dann bei Nadja Boulanger in Paris studiert.  Er hat eine zeitlang versucht Musik wie Schönberg zu schaffen, sich dann aber lieber Aaron Copland zugewandt, um dann einen eigenen, neuen Weg zu gehen.  Ausschlaggebend aber war ein Zusammentreffen mit Ravi Shankar, er begegnete ihm 1965 in Paris. Glass fertigte die Transkriptionen für seinen Film « Chappaqua « . Die Begegnung war fundamental für das weitere Wirken von Philipp Glass. Er nahm Unterricht bei Ravi Shankar, wurde später Buddhist und stellte sein Zeitverständnis um.

Vendee-april-2012-069-150x150 dans Musique  « Einstein on the Beach » entstand 1976 und war seine erste erfolgreiche Oper. Er arbeitete zum ersten Mal mit Robert Wilson zusammen. Das Werk wurde in Avignon uraufgeführt.  Mit Einstein hat es nichts zu tun und am Strand sind sie auch nicht – Beckett (1906-1989)  war sicherlich auch in seinem Kopf als er « Einstein on the Beach » komponierte – immerhin hat er sein erstes  Werk  für zwei Saxophone nach Becketts « Play » geschrieben. Einstein  dauert 5 Stunden und es passiert sehr wenig. Die Musik besteht nur aus wenigen Themen/Rastern.  Zahlen werden gesungen (one, two, three four …), begleitet von einer elektronischen Orgel und Bass.  Und obwohl es Oper heisst, ist es doch eher ein Happening oder ein Nicht-Happening. 1976 war es sicher radikal und nach Avingnon wurde sehr viel darüber geschrieben.  Leider habe ich das Werk nie gehört oder erlebt!

Im Programm wurde auch sein 1980  komponiertes Werk, die Ghandi Oper « Satyagraha » angekündigt: Ideal und Beharrlichkeit / an Vernunft und Gewissen des Gegners appellieren – Ghandis erstes politisches Prinzip. Die Oper  ist der zweite Teil der  « Portrait »-Trilogie von Philip Glass, bestehend  aus « Einstein on the Beach », « Satyagraha » und « Akhnaten ».  Satyagraha ist viel weicher, meditativer, spiritueller  als « Einstein ». Es spielt ein richtiges Symphonieorchester und richtige Opernsänger – nicht mehr sein Ensemble. Leider wurde es uns aber dann vorenthalten (ich habe aber die Aufführung an der Met – im Kino -  gesehen).  Dafür spielt das Ensemble noch mehr kommerzielle Filmmusik wie « Freezing » oder « Evidence ».  Leider  aber  nicht die Musik für « Koyaanisquatsi »  – mit ihr ist Glass in  der  New Age Ecke gelandet. Na ja!   Hier verließ er das spirituell-minimale. Es ist ein beeindruckend « hysterischer », schneller Film, der nur aus Bild-Fotosequenzen besteht – unterstützt haben Lucas und Coppola. (Koyaanisquatsi kommt aus einer noch existierenden Sprache des nordamerikanischen Indianerstamms der Hopi)

3-150x150 Artist: Tiziana Morganti

« The Photographer » – eine Kammeroper, wurde 1982 in Amsterdam uraufgeführt. Sie basiert auf dem Prozess des britischen Fotografen/Künstlers Earweard Muybrigde (Muybridge ermordete den Liebhaber seiner Frau, wurde aber wegen « entschuldbaren Mordes » freigesprochen.) In der Oper werden Prozessauszüge und Ausschnitte aus Briefen seiner Frau verarbeitet. Wir hören daraus « A Gentleman’s honor » und im Hintergrund läuft ein Film mit Muybridges bekanntem Pferd das rennt aber nicht vom Fleck kommt – schön!

Peter Sellars hat einmal über ihn gesagt: „Bei Phil ist es ein bisschen wie bei einer Zugfahrt einmal quer durch Amerika: Wenn Sie aus dem Fenster sehen, scheint sich stundenlang nichts zu verändern, doch wenn Sie genau hinsehen, bemerken Sie, dass sich die Landschaft sehr wohl verändert – langsam, fast unmerklich. »

Am Pult stand Tonino Battista mit seinem  PMCE Parco della Musica Contemporanea Ensemble – er hat das gut gemacht – manchmal hat er das Ensemble zu laut werden lassen  – den Vor-Leser am Klavier während Knee Play #5 hat man sehr schlecht verstanden – aber vielleicht sollte das ja so sein; der Chor Santa Cecilia war wie immer ziemlich gut.

Christa Blenk

 

Tiziana Morganti – special

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Aktuelle Ausstellungsbesprechungen:

Emil Nolde im Hamburger Bahnhof

Giacometti im Prado

Mantegna und Bellini

Fernand Khnopff

 London 1938

 Pergamon virtuell

Otto Müller im Hamburger Bahnhof

Georg Grosz

Zarte Männer

Kupka im Grand Palais

Berliner Realismus

erste Generation der Bildhauerinnen – Kolbe Museum

Fritz Ascher

Eine Skulptur ist eine Skulpture …..

Emil Cimiotti

 Pistoletto

Ferdinand Hodler

Jeanne Mammen

Gut, Wahr, Schön

David Hockney – Paris

Plaza para un hombre solo

Hanne Darboven – Korrespondenzen

Lucien Freud

Alfred Flechtheim

Rudolf Belling

Uli Richter – Mode

Friedrich Kiesler

Jan Toorop

Apocalypse von Angers

Manifesto

Sammlung Marx

Cy Twombly

Museum Barberini Potsdam

Skulpturenmeile in Hannover

Georg Kolbe im Netzwerk der Moderne

Confrontation – Condo

Kindl

Surreale Sachlichkeit

Zarzuela

Omer Fast

Clemens von Wedemeyer

Canova und der Tanz

Der britische Blick

Göttlich – golden – genial

Unheimlich

Kirchner  – Hieroglyphen

20 Jahre Hamburger Bahnhof

Emil Nolde – Der Maler

Der Golem

Der  Rhein

Siglo de Oro

Carl Andre

Kentridge in Berlin

Antonia Low – Status of Lost Imaginary

William Kentridge am Lungotevere

Harry Graf Kessler

Alfons Mucha

Mito e Natura

Macchiaioli

Traum und Alptraum – neue Arbeiten Christa Linossi

TraNsfusioni #4

der grüne Traum

Yan Pei-Ming

AD PINEAM

Cenacolo

Pietà Rondanini

Museo 900 Mailand

Symbolisten Mailand

Olaf Metzel – Hans von Marées. Eine Annäherung

Botero Via Crucis

Anselm Kiefer

Helena Aikin – Labyrinthe

Ingres im Prado

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CoBrA

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Lady Hamilton – Casa di Goethe

Big Bacteria

Henze collezionista

Frauke Aulbert

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Arturo Noci

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Rom im Barock

ART MUSEUM ROLANDSECK

Der Göttliche – Hommage an Michelangelo -Bonn

Skulpturenpark La Palomba

Toti Scialoja

Chagall – Love and Life 

Bellissima

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Cristina Crespo auf KULTURA EXTRA

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Cristina Crespo – Portrait

Zwischen Sezession und Avantgarde

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Tiziana Morganti

VERNISSAGE e ultime opere

Fotogalerie Tiziana Morganti
Album : Fotogalerie Tiziana Morganti
Vernissage San Lorenzo im Juni 2013 und letzte Werke
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Tiziana Morganti, pittrice neo-realista italiana,  è  nata a Roma dove vive e lavora.

Diplomata disegnatrice grafico-pubblicitaria,ha lavorato come grafica e illustratrice per Edizioni Play Press a Roma.

Nel 1989 si è trasferita a Toronto ( Canada ), dove si è diplomata fumettista presso la George Brown School e in seguito insegnato disegno alla Trinity Bellwoods School fino al 1999, anno del suo rientro in Italia.

Dal 1999 al 2005 ha studiato pittura presso la Scuola delle Arti Ornamentali del Comune di Roma.

Cristina Scatolini « Mysterium Formae »: « Introspezione, rigore, armonia. Un percorso di ricerca interiore condotto con gli strumenti dell’arte e la scrupolosità della scienza, questa à l’opera di Tiziana Morganti. »

Tiziana Morganti Tizianan9-150x150Tiziana41-150x150Tiziana27-150x150Tiziana3-150x150Tiziana17-112x15013-150x1509-150x150


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Auszug aus dem Berliner Kunstleben und Musikleben - *** MANTEGNA und BELLINI - Gemäldegalerie bis 30.06. - Flucht in die Bilder? Brücke Museum - Bunte Steine - seit dem 22.2. im Kolbe Museum - Hamburger Bahnhof - Emil Nolde - Pergamon-Panorama Angaben ohne Gewähr!

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