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Der Klang der Ewigen Stadt anno 1511 – Luther in Rom

Juli2013 140
Fresken Villa Farnesina

 

Musik in Rom zu Zeiten Luthers

Während Raffael 1511 seine Stanzen nach über 3 jähriger Arbeit beendete, Michelangelo noch in der Sixtinischen Kapelle arbeitete, Erasmus von Rotterdam seine Lehrrede Lob der Torheit in Druck gab, der große Künstlerbiograf und Maler Giorgio Vasari geboren wird,  Papst Julius II  sich in der Heiligen Liga  mit Kaiser Maximilian I verbindet, die Spanier zuerst Las Indias entdecken und später zum ersten Mal das Landesinnere von Panama erforschten, Portugal sich die Straße von Malakka und damit den Gewürzhandel sicherte wurden in Rom und  Italien diese Motetten, Lauden und Frottolen komponiert, die das römische Ensemble Concerto Romano auf dieser CD verewigte. Trendsetter in dieser Zeit waren vor allem Musiker aus Flandern und Nordfrankreich die sich zuerst in Florenz tummelten und dann zum Teil nach Rom kamen und eigene, italienische, Akzente setzen. Italien war auf dem Wege, eines der wichtigsten musikalischen Zentren in Europa zu werden.

Musiker und Komponisten wie Josquin des Préz oder Desprez, Petrus Roselli oder Costanzo Festa arbeiteten und komponierten hier. Eine der beliebtesten Musikarten war die Frottola, so nannte man die italienische höfische Vokalmusik, sie war das Produkt der Zusammenarbeit von Dichtern und Komponisten, eine Art Liebesgespräch der königlichen Gesellschaft. Diese Musikgattung verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Italien und in Europa. Zwischen 1504 und 1520 verlegte Petruci in Venedig umfangreiche Sammlungen von Frottolen. Dichter-Musiker wie Serafino dell’Aquila und Petrarca « Musica sopra le canzoni di Petrarca » waren die Hauptlieferanten für die Frottola. Nach 1530 sackte dieser Boom wieder ein und die Madrigale kam in Mode.  Bei der ursprünglich aus der Toscana kommenden Laude hingegen handelte es sich um eine Art einfacher Kirchenmusik, die vom betenden Volk oder einfachen Nonnen gesungen, aber auch als Begleitung bei Prozessionen gespielt wurde.

Der 28-jährige Augustinerbruder Martin Luther begleitete im Jahre 1511 den Prior Johann von Mecheln auf seiner Pilgerreise in die ewige Stadt und hat diese Musik während seines Aufenthaltes sicher gehört. Was er in Rom sah, hätte er sich wohl in seinen kühnsten Träumen nicht ausmalen wollen. Rom war ein unmoralischer Sumpf, ein Sodom und Gomorrha, die Hölle auf Erden. Was Rom zu bieten hatte, Kunst und die lichte Schönheit der Renaissance-Produkte, interessierten ihn nicht im geringsten! Er legte aber trotzdem die Generalbeichte ab und sammelte – wie alle anderen Pilger auch – Ablässe. Natürlich spielte dieser fundamentale und entsetzliche Aufenthalt in Rom für ihn eine wichtige Rolle für seine zukünftigen Entscheidungen und bahnbrechenden Reformationen.

palazzo borgia roma
Renaissance-Gebäude in Rom

Detailllierte Informationen über seine Reise gibt es leider nicht, aber in einigen Abschriften oder Briefen kommuniziert er sein Entsetzen über Privatmessen mit Kurtisanen. Diese begleiteten in der Renaissance Kunst, Musik und Wissenschaft und lebten und wirkten im Rom des 16. Jahrhunderts hauptsächlich mit und von weltlicher und religiöser Macht. Es ging so weit, dass der Begriff „Roma, caput mundi“ zu „Roma, cauda mundi“ wurde. Die Kurtisane nahm eine wichtige Rolle im öffentlichen Leben ein, wie etwa die Hetäre im antiken Griechenland, und genoss hohes Ansehen. In Reiseberichten aus der Zeit kann man das nachlesen. Der Franzose  Villamont schrieb z.B. 1588: „Was ich am meisten bewundere ist, dass die vornehmen Herren von Rom,wenn sie an den Fenstern von Madame der Kurtisane vorbeikommen,sie mit solcher Unterwürfigkeit grüßen, ihr die Hände küssen und ihr die Aufwartung machen, als wären sie eine Prinzessin oder irgendeine große Dame“.

Pünktlich zum 500. Jahrestag von Luther in Rom hat das römische Ensemble Concerto Romano die CD “Luther in Rom – Der Klang der Ewigen Stadt  anno 1511” mit Motetten, Frottolen, Lauden und Kanzonen in der Zeit Luthers zusammen gestellt und herausgebracht und den Musikmarkt wieder mal um eine fantasievolle, wunderbar-bewegende, spielerische und abwechslungsreiche Preziose von religiöser aber auch paganer Tanz- und Spottmusik bereichert.  Ein musikalisches Stadtportrait von Rom, welches sich zu diesem Zeitpunkt in einem umgreifenden und wichtigen Veränderungsprozess – nicht nur musikalisch sondern auch architektonisch und künstlerisch – befand.

Petrus Rosellis Kyrie dalla messa Baysez moy eröffnet den Spaziergang. Ruhig, rein, besonnen und doch mit einem heiterem Ansatz wird es von einem tanzfähigen anonymen Instrumentalstück “Occelino” abgelöst. Luther hat auch den römischen Karneval erlebt und  Il canto delle Amazzoni von Filippo de Lurano, einer der Lieblingskomponisten der Papstfamilie Della Rovere, besingt die Freizügigkeit in den römischen Adelspalästen; eine weitere anonyme Kantate aus dem Medici-Florenz  Charitate amore Dei, verpönt sogar die Rom-Pilger, so wie Luther einer war. Abwechslungsreich geht es weiter mit Josquin Desprez’ (1450-1521) – Tu solus qui facis mirabilia oder mit dem  Ave Maria von Jean Mouton, erwähnenswert auch  eine festlich-ernste und zeremonielle Motette Hyrerusalem que occis von Costanzo Festa  (nach Matthäus 23.37)  im kontrapunktischen Stil nach flämischen Manier komponiert. Diese Kompositionstechnik hat eine wichtige Rolle in der Entwicklung der italienischen Polyphonie gespielt.  Mit einem fröhlichen und schon komplexen Lied für Chor, Solisten und Ensemble vom Veroneser Lautisten Michele Presenti Che faralla, che diralla endet die musikalische Reise. Wir schließen die Augen beim Zuhören und können sehen, wie sie fröhlich durch das Renaissance-Rom schwingen, tanzen, beten oder jemanden verspotten.

Für die polyphonen Werke hat Alessandro Quarta eine männliche Besetzung gewählt, Frottelen waren Frauenstimmen vorbehalten. Wobei natürlich die Interpretation eine persönliche Entscheidung der Musiker ist.

Im sehr informativen Begleitheft schreibt Alessandro Quarta dass er, um die Vokalität zu favorisieren, bewusst klassische Aspekte der Stimmbildung und Tongebung beiseite gelassen habe, um sich der Folkore Zentralitaliens anzunähern. Lirturgische Prozessionsgesänge, die  der Struktur der Laude ähneln, werden heute immer noch aufgeführt.

Die Vokal-Solisten Lucia Napoli (Mezzo-Soprano), Jacopo Facchini (Alt), Baltazar Zuniga (Tenor), Luca Cervoni (Tenor) und Giacomo Farioli (Bass) verzaubern  und das Ensemble Concerto Romano von Alessandro Quarta besticht mit Präzision und Einfühlsamkeit und bringt spielerisch diese so wenig bekannte Musik und seine Zeit dem Zuhörer so viel näher.

 Christa Blenk

PACOB2 Skulptur Paco Barón (Autoportrait)

 

 

 

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« Impressionen »-Highlights in 2013

Favoriten – Ausstellungen – Konzerte – Lesungen und Entdeckungen!

Hier also ein kunst-musikalisches Pot-Pourri! Hinter jedem Foto liegt der Text bzw. im Begleittext sind verweisende links eingebaut.

Blicke  auf Rom, vom Big Bamboo,  ins Mittelmeer (Ravello), von den Wolken (Cerro), auf den Atlantik (Gois), auf die Antike (Montemartini)

bigbamboo3P1120803Ravello 028nubeP1110863P1090926

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Der große Maestro Hans-Werner Henze ist am 27. Oktober 2012 in Dresden verstorben. Dort hielt er sich gerade auf, um bei der Aufführung von „Wir erreichen den Fluss“ dabei zu sein. Sein letztes Werk „Ouvertüre zu einem Theater“ wurde am 20.10.2012 in Berlin uraufgeführt! Pappano hat diese kleine Komposition dem Publikum  im Auditorium vor kurzem vor der Aufführung der  „Petite Messe“ seines Requieums im Auditorium in Rom am 10. März 2013 geschenkt.

Auch Geburtstag feierte Benjamin Britten mit Curlew River und in Florenz mit der Schändung der Lukrezia. Und natürlich Verdi und Wagner. Eine große Cellistin und Expertin für Zeitgenössische Musik ist Ulrike Brand.

Auditorium 007 Henze Requien im AuditoriumVersione italiana

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Projektkünstler Hannsjörg Voth hat in der Wüste von Marokko (Marha Ebene) drei faszinierende Großwerke in 20 Jahren errichtet. (Text Portrait Christa Blenk). Der Katalogtext von Emanuel Borja existiert in 5 Spachen.

Pace Barón ist ein landart-Künstler der anderen Art. Ein weiterer « hors série » Künstler war Marcel Duchamps – seine ready mades sind immer noch in der GNAM zu bewundern.

voth  Hannsjörg Voth und drei Projekte in der Marha Ebenetexte francaisversion españolaEnglish version of text –   Versione italiana

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QNG ist keine Abkürzung einer neuen internationalen Organisation oder ein Tippfehler, sondern steht für « Quartet New Generation » und so originell wie ihr Titel ist auch ihre Musik. Heide Schwarz, Susanne Fröhlich, Petra Wurz und Inga Klaucke kamen auf Einladung des Goethe Instituts nach Italien und nach einem Auftritt in Palermo und Neapel, standen sie am Samstag Abend in Rom in der Via Savoia auf der Bühne. Auch mit Flöte befasste sich ein Happening im Auditorium.

Flöte 006QNG Flötenkonzert – Phantasie und Symmetrie

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You can’t, you won’t, you don’t stop. Immer höher! Vor diesem Kunstwerk steht kein « bitte nicht anfassen »-Schild! Im Gegenteil: man soll dieses leicht transparente Geflecht sogar berühren und wenn man sich traut, darf man das hohe kolossale Monster – nach Unterschrift eines Haftungsausschlusses – sogar erklimmen. Wir haben den Berg, trotz Anfangszweifel, bis ganz oben bezwungen! Im MACRO wirden außerdem jedes Jahr der « Artist of the Year » der Deutschen Bank präsentiert. Um nicht mehr entkommen können geht es auch bei Blaubarts Burg.

bigbamboo2 025Big Bambou im MACRO Testaccio

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Die US-schweizerische Installationskünstlerin June Papineau, verbringt seit 2004 viel Zeit mit ihren Bäumen im Etournel. Umgeben von Elfen und Baumgeistern arbeitet sie an ihren « tree skins » bis sie abtransportiert und ausgestellt werden. Der nächste – great goyesco – wir 2014 in Lausanne zu sehen sein. Ein Besuch mit ihr in diesem Moor-Biotop war ein Abenteuer der ganz besonderen Art. Und Paola Romoli befasst sich mit den Mägen der großen Meeresbewohner.

Auch mit einer Nase hat sich Schostakowitsch beschäftigt. Seine Oper wurde in Rom – Regie Peter Stein – aufgeführt. Eine weitere starke Amerikanerin war Louise Nevelson.

etournel 043 Great Goyesco – Zwischen Moorgeistern und Laubfrauen

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Helena Aikin ist fasziniert von Labyrinthen und ihren Geschichten und baut sie in verschiedenen Größen und Plätzen der Welt nach. Eines ihrer Werke ist im Kunst- und Naturpark Cerro Gallinero in der Nähe von Avila in Spanien zu begehen.

evora1Walkable Labyrinths

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Faszinierende Ausstellung der Werke von Pierre Soulages in der Villa Medici in Rom. Die französische Akademie organisiert ausserdem Konzerte meistens mit zeitgenössischer Musik wie dieses Portrait des XXI Jahrhundets z.B. Das Romaeuropa Festival hat auch in der Villa Medici stattgefunden. Ein Abend für Stockhausen.

Theatermässig war das Festival ebenfalls sehr aktiv u.a.mit den Wohlgesinnten, Hedda und dem Kulturquizz  The power of theatrical madness. Mit Theater befasst sich auch Isabelle Huchet

Soulages2 002Soulages in der Villa Medici

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Der italienische Tenor Marcello Nardis singt die Wesendonck Lieder in Ravello und verzaubert in Klingsors Garten das Publikum – am Klavier wunderbar Laura de Fusco.Vor kurzem hat er hier in Rom die « Winterreise » vorgetragen. Hier gibt es mehr Infos über Marcello Nardis.

Pina Bausch in Neapel rundete die Ravello Reise ab.

Ravello 067 Marcello Nardis a Ravello

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Eugen Ruge schreibt ein Buch über Cabo de Gata und hat damit alte Erinnerungen geweckt. César Borja hat zum Cabo auch eine besondere Beziehung. Eine andere Lieblingsecke von mir ist am Atlantik – der Gois und dort gibt es eine Besonderheit: die Barrieren in der Vendée.

SAN2 Cabo de Gata -  Buchbesprechung Eugen Ruge

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Tizian ist der Größte, die Ausstellung in den Scuderien del Quirinale in Rom hat das wieder einmal gezeigt. Samson und Dalila hat er auch einmal gemalt. Aber hier geht es um Musik.

Zur Zeit zeigen die Scuderien die Ausstellung über Augustus und Cleopatra. Dazu passt dann ein Besuch beim Centrale Montemartini.

Tizian in den Scuderien – Großausstellung in Rom

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Sibylle Lewitscharoff las in der Casa di Goethe aus ihrem Buch « Blumenberg » vor und alle wünschten sich anschließend auch einen Löwen! Sie ist 2013 Stipendiatin der Villa Massimo – die Musikstipendiaten dieses Jahr waren ebenfalls sehr aktiv und Casa di Goethe hat nun eine Reihe mit Dichterlesungen begonnen. Giuliana Morandini lebt zwar nicht über Berlin – schreibt aber am liebsten über Mitteleuropa. Und die wunderbaren Holzskulpturen sind Werke von Emanuel Borja.

borjaprimordial 011Blumenberg – Lesung Casa Goethe

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The Cast im MAXXI. Clemens von Wedemeyer befasst sich mit dem italienischen Kino und entführt uns ins besetzte Teatro Valle und nach EUR. Dort hat schon des öfteren Tiziana Morganti ausgestellt. Von Wedemeyer  ist dieses Jahr ebenfalls Stipendiat der Villa Massimo. Ebenfalls im MAXXI die Ego-Reise Stigmata.

P1120848The Cast im MAXXIversione italiana

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Der russische Pianist Mikhail Rudy hat in der Aula Magna die  Originalversion von 1928  für Piano und synchronisierter Videoinstallation vorgetragen. Ein akkustisches und visuelles Erlebnis. Das Programm der Aula Magna ist aber auch sonst immer aufregend und speziell, so gab es eine Reise mit Steve Reich, ein  Konzert zu Ehren Luciano Berio und Paul Angus mit Zauberei und Mythos.

Kandinsky Musorgsky con pianoforteInspirationen: Hartmann – Mussorgsky – Kandinsky

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Entdeckung

Spurensuche Wohin 2013 KopieDie Entdeckung in der Künstlerszene ist die Fotokünstlerin  Christa Linossi und ihre Spuren kann sie ab jetzt nicht mehr verwischen. Auch entdeckt haben wir die Sammlung Netter und natürlich die DVD der neuen Oper von Elzbieta SikoraMadame Curie!

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und als Special

Vernissage-Tiziana 075natürlich die Vernissage Tiziana Morganti im Juni

Portrait für KULTURA EXTRA

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Aber nicht nur über Veranstaltungen in Rom und Italien wurde berichtet. In Paris gibt es  eine Ausstellung über Poliakoff, über den flämischen Maler Jordanes und über die wunderbare Ausstellung Renaissance und der Traum.

In München wurde die Neue Pinakothek wieder eröffnet,

Paris 1900 André Boudreaux

Ende der Highlights

Vielen Dank an Brigitte Mayer, Jean Noel Pettit, Irmi und Dan Feldman, sie haben an den verschiedenen Übersetzungen gearbeitet.

Kommentare über Ihre persönlichen Highlights sind herzlich willkommen!

Christa Blenk

Im Atelier von Paco Barón

Paco Barón se proteje del fríoFrancisco Barón  

Spanischer Bildhauer und Maler (1931-2006)

In der Küche von Paco Barón

Ich komme gerade vom Mittagessen! Wir müssen mit dem Abendessen noch zwei Stunden warten?“. Das war der Begrüßungssatz von Paco Barón als er 1 Stunde zu spät endlich ruhig und unaufgeregt auftauchte. Na ja, sagte die Gastgeberin etwas verlegen und lächelte. Schließlich war es 22.00 Uhr und die anderen Gäste warteten bereits mit Tapas und Weißwein seit einer Stunde auf ihn. Der ist ja unmöglich, dachte ich bei mir, während die anderen Gäste, die ihn offensichtlich kannten, das ganz ok fanden. Ich war sowieso eher durch Zufall heute Abend dabei und hoffte nur, dass Margit kein Soufflé als Vorspeise geplant hatte. Außer Paco Barón waren da noch ein griechischer Maler, dessen Sohn Leo, ein Medizinstudent, seine extravagante Tochter Denise, eine zukünftige Tänzerin, sowie Emanuel Borja, ein spanischer Kunstkritiker, der wohl gerade ein Buch über ihn schrieb. Man einigte sich dann auf 23.30 Uhr und gegen Mitternacht kam dann der erste Gang (kein Soufflé!). Barón stellte sich als ausgesprochen spannend und faszinierend heraus was dazu führte, dass das köstliche Essen niemand richtig würdigte und wir nach 2 ½ Std. Tortilla, Käse, Chips und Fuet-Salami eh keinen Hunger mehr hatten.

PAC1 Con Emanuel Borja

Er sah damals schon, mit knapp Mitte 50, wie ein Eremit aus, weiße lange Haare, ein weiß-graumelierter Bart, eher ungepflegt und gekleidet, als ob er grade sein Atelier verlassen hätte – was sicher auch der Fall war. Stark wie ein Bär.

Dieses entscheidende Essen fand 1984 statt und war sozusagen mein Einstieg in die Madrider Kunstszene und der Beginn einer großen Kunstleidenschaft.

Als wir alle gegen drei Uhr morgens das Abendessen verließen, lud er uns – als Revanche – in sein Studio ein, das sich damals noch am nördlichen Stadtrand von Madrid befand. Ende der 80er Jahre hat er sich dann aus der Stadt zurückgezogen und ein riesiges altes – halb verfallenes – Haus ca. 60 km von Madrid (in Camarma, hinter Alcalá de Henares) – gekauft. Das ehemalige nur von Bäumen umringte Herrenhaus, das auf einem Hügel thronte und von dort aus die Untergebenen beaufsichtigte, die nun aus Bronze oder Holz bestanden, hatte sicherlich 15 Zimmer. Dazu kamen noch die verfallenen Dependancen und ein ca 20 m langer rechteckiger Hangar, den Paco für die « kleineren » Werke errichtete. Im Sommer war es dort so glutheiss wie es im Winter eiskalt war. Im Obergeschoss nisteten tausende von Tauben und seine einzige Panik war, dass die Decke eines Tages dem Taubendreck zum Opfer fallen würde.

PAC3 Paco Barón bei der Arbeit – Atelier

Bei unseren nächsten Besuchen, die so halbjährlich stattfanden, sollten wir Zeugen werden, wie jedes Mal ein Zimmer der Kunst zum Opfer fiel und sein « Atelier » immer größere Ausmaße annahm. Allerdings wurden die oberen Zimmer unnutzbar, weil die großzügige Treppe ebenfalls jedes Jahr baufälliger und gefährlicher wurde. 

Bei unserem ersten Besuch 1990 gab es noch so etwas wie ein Wohnzimmer und eine Küche und eine Art Schlafzimmer. Später konnte man nicht mal mehr in der Küche einen Platz finden, um Essen zu kochen, selbst der Kühlschrank war zweckentfremdet und voller Klebstoff, Nägel und vielleicht noch Hundefutter. Wir haben daraufhin immer unser Essen, unser Geschirr, unserer Gläser mitgenommen und vermieden, in der kalten Winterzeit zu ihm zu fahren. Wenn er in dieser faszinierenden Fast-Ruine im Winter die 10 Grad-Grenze überschritt, dann war das schon gut. Man kann das Gefühl gar nicht beschreiben, das einem beim Ankommen durchlief. Das riesige leicht erhöhte Haus vor uns, Hunde rannten herum, ein riesiger Kran zierte die Einfahrt, überall Baumaterialien und Steine, halbfertige Skulpturen, im Hintergrund eine riesige rote Skulptur.

Paco Barón rote Skulptur

Er bewegte mit seiner Leonardo Technik Tonnen von Stein und Marmor ohne Hilfe. Es war unglaublich und beeindruckend und niemand konnte verstehen, wie er so leben konnte. Alles war bei ihm Kunst und alles machte er zu Kunst. Einmal hat er auf der Straße einen toten Esel gefunden, kurzerhand warf er ihn auf seinen pick up und brachte ihn nach Hause. Dort wurde er dann „verbronzt“.

PAC2 Cesar und der Esel aus BronzePAC4

Er war der größte Individualist den ich je getroffen habe. Man könnte ihn auch als Egoisten bezeichnen, das wäre aber falsch, er konnte nicht anders als seinen eigenen Rhythmus und seine leidenschaftliche Langsamkeit auszuleben. Ich erinnere mich an einen Ausflug mit ihm und Emanuel Borja nach Cuenca. Dort hatte er eine Skulptur in einer Kirche untergebracht nach der er sehen wollte – vielleicht gab es aber auch einen anderen Grund. Allein die Abfahrt zögerte sich Stunden hinaus, da er bei unserer Ankunft noch nicht fertig war und die Gelegenheit, aus seiner Einöde auszubrechen nutzen wollte, um noch 100 Zivilisationsprobleme zu lösen. Während wir bei Paco in seinem Haus weilten, tickten die Uhren anders, Gegenstände und Menschen bekamen eine andere Bedeutung. Eingefangen in seiner Anhäufung von allen möglichen Werkzeugen, Materialien, Halbfertigem, Angefangenem, Verrostetem, Verdorbenem, Marmor, Stein, Eisen, Bronze, Holz, verkohlten Stämme, kleinen Multiples – horror vacui überall in dieser wahnsinnigen Einsamkeit, wurden  Besucher bis ins Innere erschüttert. Das  ganze Konglomerat von Ställen und Häusern war das eigentliche Kunstwerk. Sein Leben, manieristisch und surreal, seine Person, ein Kampf mit und gegen sich selber und die Elemente.

Er war überhaupt nicht eitel und wenn man seine Verachtung zu spüren bekam, dann war das hart. Gesellschaftliche Positionen von anderen interessierten ihn nicht (was sich nicht immer positiv auf seine Künstlerkarriere auswirkte). Einmal ließ er einen sehr hohen Funktionär vom Kultusministerium stehen mit den Worten:  „Sie sehen doch, dass ich gerade beschäftigt bin, kommen Sie später nochmals“. Er erklärte gerade zwei Kunststudentinnen in einer Galerie in Madrid seine Arbeit!

PACOB2Paco BaróndibujosPaco 003

Autoportrait; Multiple aus Bronze; Skizze

Als junger Mann hat er in England Henry Moore getroffen, das hat ihn und sein Werk geprägt, soweit bei ihm Einflüsse von außen überhaupt möglich waren. Seine zerlegbaren Bronze-Multiples sind wunderschön und man will sie besitzen. Manches war schrecklich, manches kommerziell, wofür er kritisiert wurde, aber davon lebte er, so wie früher Bernini den Papst in Marmor verewigte oder Vermeer Portraits von reichen Bürgern fertigte.

Emanuel Borja hat ihn sehr sehr gut gekannt und einige Ausstellungskataloge über ihn geschrieben.

Paco Barón in Pacos Garten (mit Irmi und Emanuel Borja)

Ein Auszug aus Borjas Tagebüchern vom Frühjahr 1992:

Wir nähern uns seinem Haus und wollen mit ihm zu Mittag essen (wir haben alles dabei, andererseits laufen wir Gefahr, vergiftet zu werden). Unglaublich Paco, wie immer. Eine Naturgewalt. Er erzählt mir während meines Besuches bei ihm in seines enormen Hauses, hinter dem ein Riesenkran aufgebaut ist, dass er bis zu 7 Tonnen damit alleine bewegen könne. Er will eingekerbte Eisenblöcke eingraben und sie dann in der Erde verankern, sie bis zum Glühen erhitzen und sie dann mit dem Kran „dehnen“ , um zu sehen, was dabei herauskommt. Ich setze mich ein wenig in die Sonne, um seine Worte festzuhalten. Das ist nicht das Haus eines Bildhauers, sondern das ganze Gebäude ist eine Skulptur. Paco ist in jeder Ecke. Sein Leben ist nicht das Leben eines produzierenden Bildhauers sondern ein unvollendetes Werk in Arbeit . Eine Müllhalde und eine Schöpfung. Die radikale Einsamkeit des Paco Barón macht einem fast Angst.“ Ende Zitat

Christa Blenk 

Fotos: ©Christa Blenk

 

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Modigliani, Soutine e gli artisti maledetti

Bericht (gekürzt) über die Ausstellung für KULTURA EXTRA

 

La Belle Epoque oder Die Legende von Montparnasse

 

Modigliani, Soutine e gli artisti maledetti: Die Jonas Netter-Sammlung

Letztes Jahr gingen die 120 Meisterwerke der Sammlung Netter zum ersten Mal auf Reisen und nach einem Riesenerfolg 2012/2013 in Paris und Mailand, ist diese faszinierende Kollektion seit November 2013 in der Fondazione Roma Museo – Palazzo Cipolla in Rom zu bestaunen. Allesamt Gemälde, die in den „verrückten Jahren“ (les années folles) und zwischen den zwei Kriegen im Zentrum der Avantgarde in Montparnasse entstanden sind.

Jahrelang gehörte sie ihm alleine. Nun hat sich Jonas Netters Sohn, Gérard, im Alter von 86 Jahren schließlich entschlossen, die Sammlung seines Vaters der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Viele der nun ausgestellten Exponate wurden seit 1933 nicht mehr gezeigt, darunter Werke von Derain, Modigliani, Soutine, Utrillo, Valadon, Vlaminck, Kisling sowie Arbeiten von weiteren Vertretern der ersten Schule von Paris.

Jonas Netter gehörte zu den zahlreichen Elsässern, die nach dem Krieg 1870/71 das deutsch gewordene Elsass verließen, um sich in Paris niederzulassen. Aber wie kam dieser nicht sehr wohlhabende Handelsvertreter nun dazu, eine dermaßen große Kunstsammlung anzulegen? Seine Geschichte hört sich fast wie eine Legende an: Netter musste in Paris seine Papiere erneuern lassen, begab sich zur Präfektur und wurde von Kommissar Zamaron in dessen Büro empfangen. Hinter seinem Schreibtisch hing ein Bild von Utrillo, für den der Kommissar schwärmte. Netter, der eigentlich lieber Impressionisten gesammelt hätte, aber nicht genug Geld dafür hatte, war sofort fasziniert von dem Werk und, anstatt über Papiere zu reden, sprachen sie über Kunst und Montparnasse und Kommissar Zamaron brachte Netter schließlich zu einem polnischen Exil-Poeten, Leopold Zborowski, der sich als Kunsthändler sein Auskommen suchte und all diejenigen Künstler vertrat, die sonst keiner haben sollte. Das warder Beginn einer wunderbaren und fruchtbaren Freundschaft » und legte den Grundstein für eine der wichtigsten Sammlungen die zwischen den zwei Kriegen entstanden ist.

Ob Netter seine Papiere bekommen hat, wissen wir nicht, man kann aber wohl davon ausgehen!

Netter war Zborowskis bester Kunde und kaufte so gut wie alles von ihm. Schon während des Ersten Weltkrieges erwarb er Bilder von Utrillo und von dessen Mutter Suzanne Valadon, von Modigliano und Soutine. Alles Maler, für die sich der große Sammler Paul Guillaume nicht interessierte. Der Amateur Netter besaß den Mut und hatte das Vertrauen in sich selber, auch von völlig Unbekannten zu kaufen, und wenn ihm ein Maler gefiel, erwarb er alles von ihm! Die Sammlung dokumentiert wunderbar und pur das Werden und Leben einer Kunstsammlung in der auch mal Werke aufgenommen werden, weil der Sammler den Maler mochte. Nicht alles ist wirklich gut und viele seiner Künstler gingen nicht in die Kunstgeschichte ein, umso spannender ist aber dieser Fundus.

Am Eingang hängt ein Ganzportrait von Jonas Netter, gemalt von Moise Kisling. Es zeigt einen eher bürgerlichen Mann mit Krawatte, bescheiden und melancholisch sitzt er da. Er war ein Epikureer“ sagt sein Sohn „Er liebte die kleinen Freuden des Lebens, ohne von jemandem zu profitieren“.

Im ersten Saal drei Gemälde von André Derains, darunter „Les grandes Baigneuses“ von 1907, seit 1945 war es in der Öffentlichkeit nicht mehr zu sehen. Es ist eines seiner Hauptwerke und wird von den Kunstexperten als seine „Demoiselles d’Avingnons“ betrachtet. Eine Anzahl von Werken von gänzlich unbekannten Malern wie Hayden, Feder, Paresce, Lagar-Arroyo, Zawadowski, Ebiche oder Landau folgt in den nächsten zwei Räumen. Einiges sehenswert, auf andere könnte man verzichten. Ein weiterer Raum ist Utrillos « weißer Periode » gewidmet, er hat – wenn er gerade mal nicht betrunken war – eher Postkartenlandschaften gemalt, die kunsthistorisch weniger interessant sind. Gleich weiter kommen wir zu seiner sehr viel interessanteren Mutter, Suzanne Valadon, herausragend die „Drei Akte auf der Wiese“. Netter war verliebt in sie und hat deshalb beide – Mutter und Sohn – sehr unterstützt. Im großen Mittelraum der Ausstellung lernen wir, dass wir eben nicht alles von Modigliani kennen. 15 Hauptwerke werden hier gezeigt, darunter ein Portrait von Jeanne Hébuterne, seiner Gefährtin. Mit roten Haaren sitzt sie leicht gebeugt da, der ganze Körper incl. der Haare ist in die Länge gezogen. Die Bäckerstochter wollte unbedingt Malerin sein, hatte aber leider kein Talent und obwohl sie hart arbeitete, haben ihre Werke immer etwas stümperhaftes. Modigliani nennt man auch den Botticelli der Moderne. Restellini, der Kurator, schwärmt geradezu davon « Das Bild ist wunderbar, pathetisch, von einer unglaublichen Schönheit, im Profil ». Von Zborowksi hat Modigliani 1916 auch ein fabelhaftes Bild gemalt. Ein junger Mann ohne Kragen, mit offenem Hemd, die Augen fast geschlossen. Zwei weitere seiner Meisterwerke hängen gleich daneben « das Mädchen mit dem weißen Kragen » und « das Mädchen in Gelb » (1917). Der nächste Saal ist Soutine gewidmet. Der wilde Weißrusse Chaim Soutine, kam – fast zu Fuß – 1913 in Paris an. Er ist der expressionistischste von allen. Man könnte ihn zwischen Van Gogh und Francis Bacon ansiedeln, aber radikaler und verzweifelter und hungriger. Am liebsten malte er rohes Fleisch – so lange bis es verdorben und nicht mehr essbar war. Die Sammlung Netter beinhaltet allerdings vor allem Portraits von Soutine. Zwei Fisch-Stillleben sind unter den 19 hier gezeigten Werken. Außer in der Orangerie in Paris habe ich nie mehr Soutines von dieser Qualität und Quantität gesehen.

Der Parcours endet mit zwei abstrakten Kompositionen aus 1930 von Jean Hélion, die eigentlich gar nicht in die Sammlung passen, aber Netters Aufgeschlossenheit und Courage nochmals beweisen.

Leopold Zborowskiwar ein polnischer Literaturprofessor, der ebenfalls Anfang des 20. Jahrhunderts in Paris, in der Hoffnung hier als Poet überleben zu können, ankam. Laut Marc Restellini war er eine etwas undurchsichtige Person, charmant und unehrlich.

Netter war das genaue Gegenteil, ehrlich und anständig, er zahlte allen seinen „Malern“ eine kleine monatliche Rente. So bekam der bürgerliche Norditaliener Amedeo Modigliani, der schon 1906 nach Paris kam, 500 Franken pro Monat. Dafür durfte Netter die Bilder als erster sehen und konnte frei wählen welche er haben wollte. Die verbleibenden gehörten Zborowski, der Modigliani ebenfalls etwas zu zahlen hatte. Zborowksi ging dabei auch ein Risiko ein, einerseits verfiel Modigliani immer mehr dem Alkohol und produzierte dann gar nichts , andererseits war der Italiener so etwas wie ein « enfant terrible ». Sollte sich doch mal eine Galerie bereit erklärten seine Werke auszustellen, musste regelmäßig die Polizei einschreiten, da die rebellierenden Franzosen darauf bestanden, die Nackten aus dem Schaufenster zu entfernen. Das Vertrauen sollte sich allerdings lohnen. Kurze Zeit nach Modiglianis Tod 1920 waren seine Werke schon das dreifache wert. Der andere große Sammler, Barnes, der sich anfangs nicht an diese Wilden heranwagte, kaufte kurz vor dem „Black Friday“ von Netter einige Bilder von Soutine.

Eric Satis Musik begleitet uns durch die Ausstellung. Er war auch einer der zahlreichen Liebhaber von Suzanne Valadon. Sie war, abgesehen von der gutherzigen, eher talentlosen Modigliani-Gefährtin und Lieblingsmodell Jeanne Hébuterne, die einzige Malerin in der Gruppe. Als Jeanne von Modiglians Tod erfuhr, stürzte sie sich – im 9. Monat schwanger – vom 5. Stock auf die Straße und war sofort tot, ebenso ihr ungeborenen Kind. Modigliani wurde auf dem Friedhof Père Lachaise, Montmatre, begraben. Soutine hingegen, der sich als Jude jahrelang von einem Versteckt zum anderen schleppte, starb 1943 und fand auf dem Künstlerfriedhof Montparnasse seine letzte Ruhestätte.

Paco BarondibujosPaco 009dibujosPaco 020 Zeichnungen Paco Barón, nicht teil der Sammlung

Die Montparnos!

Sie trafen sich im Café Dôme oder in der Rotonde. Montparnos, so nannten sich die Bohèmiens und Künstler von Montmatre, die allesamt Picasso folgten und den nächsten Berg (Mont) eroberten. Montparnasse, der Berg der griechischen Götter in der Antike, ist heute ein Kinoviertel und der größte Bahnhof von Paris. Von ca. 1905 – Mitte der 20er Jahre war das Viertel Treffpunkt der Künstler der „Belle Epoque“. Picasso, dem durch die Bekanntschaft mit dem Kunsthändler Kahnweiler und den Geschwistern Stein plötzlich der Erfolg lachte, konnte es sich leisten vom Vorort in die Stadt umzuziehen. Der gesamte Tross der Erfolglosen folgte ihm!

Es waren aber nicht nur Spanier wie Picasso oder Italiener wie Modigliani die sich in Paris ansiedelten. Aus dem Osten kamen Polen, Russen, Slawen und nach dem ersten Weltkrieg war das brodelnde Paris, in dem es keine Tabus gab, für die Amerikaner „the place to be“. Scharenweise kamen sie über den Atlantik und sahen sich als Maler, Dichter oder Schriftsteller. Zuhause hatten sie jemanden, der ihnen monatlich ein paar Dollars schickte, genug für ein Leben mit täglichen Exzessen und Feiern – am Rande der Pariser Bourgeoisie. Die Amerikanerin Gertrude Stein, die schon 1903 endgültig nach Paris übersiedelte und eine der größten Kunstmäzenin überhaupt werden würde, versammelte sie in ihrem wöchentlichen Salon in der Rue de Fleurus 27. Sie und ihr Bruder Leo konnten es sich leisten, diese Horde von interessanten Künstlern und Mitläufern durchzufüttern, hatten sie doch ihren Bruder Michel und seine Frau Sarah, die reich genug für alle waren. Nicht wegzudenken aus der Gruppe ist der italienisch-polnisch-französische Poet Guillaume Apollinaire. Er stieß 1905 über Picasso zu den Avantgarde-Künstlern und begleitete sie forthin und wurde ihr Kunstkritiker.

Mit dem Wall Street Crash von 1929 sind dann allerdings die Zahlungen aus der Heimat ausgeblieben und tausende von Amerikanern mussten wieder zurück in die Depression, viele begingen Selbstmord. Nur Josephine Baker ist geblieben, Französin geworden. Sie würde sich später in der Résistance organisieren. Hemingway ging nach Spanien und kämpfte von 1936-1939 im spanischen Bürgerkrieg und schrieb anschließend „Wem die Stunde schlägt“.

Modigliani, Soutine, und die anderen „verdammten“ Künstler gehörten also zu den Rotonde-Besuchern, aber zur anderen Fraktion, zu denen, die den Kubismus ablehnten und ihren eigenen Weg gingen. Ihre Diskussionen drehten sich um die Frage « Was ist Schönheit » ? « Wer kann schon im Vornherein festlegen, dass Dinge schön oder hässlich sind? Man muss lernen, das zu lieben, was man bislang hässlich fand. Ihre Demarche war, die Ästhetik der Dinge neu zu erfinden bzw. deren Betrachtungsweise zu verändern. 

Bis zum 6. April 2014 ist die Ausstellung noch zu sehen.

Christa Blenk

 

eborja – ideario/diario – hace 20 años

20 de septiembre , viernes

cambiante, algún chaparrón. Sale el so luego

Me han traido hay la silla anatómica que nos ha costadoo un ojo de la cara. Esüero estar a su altura y reenganchar con G1.

(nota personal: los dolores de la espalda ya estaban tan fuerto que pensamo a comprar esta silla, porche el ortopédico insitía siempre que tiene que ver con su altura y la posición de escribir todo el día. )

8 de Septiembre , Domingo, en ruta

Precioso día. Menos aire

Salimos para los alpes de escursión con David y Ana.

Nos acercamos hasta Martigny para enseñaslos la expo Manet y los jardines de la fundación . La expo es verdaderamente asqueroa, una colección de puros reales. Lo único verdaderamente agradable con el sol que hace, es el jardin.

El puerto del Furka por el que se pasa muy cerca, al aparecer de un gran galciar que ha retrocidido mucho desde los tiempos de Goethe.

David habla poco pero parece agusto. En realidad se parece a Christa.

 D_A
con Ana y David

 

31 de agosto 1996 , Sabado

Azul, fresquete y luego muy agradable sol

- voy temprano con Christa al MAMCO a dar mi conferencia que seguro va a ser un desastre si non consigo calentar a la gente, hacerla hablar. Le ha escrito en español y tengo que darla en francés (?) . La verdad es que me importa un pimiento hacerlo en uno o en otro idioma.

Llegamos al Centro de Arte contémporaneo. Presentaciones, charlamos, comienza la conferencia, bastante público. La primera que habla (E.D-P). La gente, que veo desde la mesa de presidencia, se aburre a ojos vistas. La segunda intervención F.J.: un muermo. … Salta la polemica. La genta se anima a preguntar y esponder con bastante desorden y descontorl. Mi conferencia es cortada para ir a comer, a la vuelta de la comida, primero D y luego C (un trepa integrado) pretenden que cambie mi actutud desordenada y que entre en la ortodocia pues la siguiente …me niego a cambiar y le digo a C que no sigo, que me largo si pretende cambiar mi estilo …. y me largo interrumpiendo mi intercención – tan contento. Todo un Centro de Arte contemporaneo que pretende ser y animar la vanguardia como el MAMCO que esta en manos de intgrados y conservadores de la más baja y rastreta estofa. …

(nota personal : la conferencia fue un desastre porque el público de Ginebra no era preparada o capaz de hacer preguntas. Estos querían escuchar otra conferencia aburrida de un técnico sobre cosas y conceptos que conocían ya – sobre todo no tener que hacer pensar. Demasiado libre e inteligente lo que Borja quería hacer – no comprendían estas ovejas del público lo que el les quería dar! – fue muy triste para mi…. )

J. dice che esto es Ginebra. No estoy de acuerdo. Es un problema de personas y actitutes que podría darse en cualuier parte. Eso de la excepcién ginebrina que a ellos les gusta debatir a mi me suena a desos de que así sea. …..

 

 

16 de junio 1996 , Domingo – Milan

Calor, despejado y neblina pegajosa

Temprano salimos para Chamonix, para cruzar el tunel del Mont Blanc. Los chicos optimistas y alegras con la perspectiva del viaje. Milan ha desilusionado bastante a Francisco que lo recordaba « mágico y rico ».  Claro que no había estado aquí desde hacia muchos años. La verdad es que las calles están bastante descuidadas y sucias. Hemos pasado todo el centro, desde el Duomo, que las ha impresionado mucho, hasta el grande castelo Esforzesco que no hemos podito visitar por dentro por la sencilla razón que nos hemos arrastrado tras las horas sistemáticamente. El humor es excelente. Bromeamos siempre con todo y por todo, a pesar del cansancio que se acumula a lo largo del día.

17 de Junio 1996 – Milan – Venezia

Despejado, menos bochernoso

Difícil desayunar fuerte en Italia pero la gente agradable.

Discutimos mucho e interesante lo que está mejor en Europa y en América. Es dificil decidirse por uno u otro continente.

Venecia hoy con la luz que tenemos es una esperiencia inacabable para los ojos. Nos alojamos en el Lido por sugerencia de Francisco y estamos muy contentos con el pequeño y delicioso hotel que tenemos.

Caminando todo el día a partir de la Plaza de San Marcos, como debe de ser. Hemos visitado el palacio de las   sin demasiada gente. Despúes hemos pasado hasta el puente Rialto para hacer despúes el canal en vaporetto y admirar las fachadas desde los palacios de la nobleza veneciana en el gran canal.

Hemos callejado más tarde de forma sistemática por zonas poco concurridas. Vuelta tarde en el vaporettto y cena en el Lido. No he llamado a Christa aún. Soy terrible en estas cosas de atención: me horripilan las maquinas.  Leo El Pais muy de pasada. Veo por los comentarios de Francisco hasta que punto Rusia es una preocupación americana. El País del Domingo titual estas elecciones « Rusia elige hoy entre continuar con Yeltsin o regresar a una imagen idealizada del pasado ». Se habla de fraude en caso de no ganar Yeltsin. Admira la desenvoltura con que la prensa económica habla de elecciones en el mundo sin importarle para nada lo que pueda querer idealmente o no, utópicamente o no, la gente. El « deber ser » economico manda sobre todo.

18 de Junio 1996 -  Venezia

Esplendida temperatura

Vamos hoy a ver la expo sobre los Griegos en Occidente del Palacio Grassi. He descansado muy bien en este chalet-hotel que lleva un matrimonio joven de Italiano y austriaca.

Vivo ya solo para mi libro. Ni siquiera me aptece contar historias a los chicos. Todo es historia « mi historia » y su encadenamiento necesario.

Visitamos también la Academia. Visita al palazzo Grassi. Estupenda colección de cosas griegas aunque pocas de primera calidad, pero digna de ver. Pego aquí esta cabeza de filosofo que sé que es de lo mejorcito que he visto del retratismo griego.

 

 

22 de diciembre, viernes (Roma)

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fotos del cuaderno

Nubes altas, templado

Como estoy por los romanos ahora, vamos a ver a museo Nacional Rojano que está en el espacio de los antiguos baños de Diocleciano,, de los que quedan enormes muros de oscuros ladrillos y en el centro de los cuales está la iglesia de Santa Maria degli Angeli, que construyó, ya viejo, Miguel Angel.

En las viejas termas, un jardín y edifico renacentista – barroco, con patio interior enorme. Aparte de los discóbolos de uy buena factura, poca cosa, incluso nos llama at3ncion un idiota de vigilante, todos rodeados de enormes piedras tumbales.

En frente, se ha renovado el Palacio Massimo y continua la colección, de la que destaco una soberbia Minerva sentada romana de más de tres metros de altura, policroma gracias a los distintos mármoles de que está hecha. También una bellísima adolescente disfrazada de diana. Terminamos….

Vamos hacia la Plaza de España paseando nos paramos en la Iglesia de Santa Susana de Carlo Maderna, Renacimiento-Baroco, todo pintada en el interior y sin bóveda pero de precioso artesonado.

Muchas de las romanas que he visto, apenas las he descrito per falta de espacio físico per tomarme el tiempo necesario. Por ejemplo el Apoxiomeno (me he fijado en las múltiples rupturas del brazo extendido y de las piernas, así como en el deterioro de los prominentes glúteos, ya que descansaba en uno de ellos).

Hemos caminado luego hasta la Plaza de España,  pero por arriba y hemos podido bajar por las escalinatas recién abiertas desde la restauración. Ahora no es posible sentarse (hay guardas que te lo impiden! Mísera vida) Hay mucha animación hoy en la calle por las compras de navidad. Demasiado ruido hacen la masa de coches y la infinitud de motonetas de todo pelo se infiltran entre coches y gente. Tendrán que regular pronto el tráfico pues es un horror. En muchos pasos de peatones no hay semáforos y te juegas el tipo atravesando calles y avenidas. El ruido, insoportable a causa de los adoquines.

Cera del Ara Pacis y del Mausoleo de Augusto tomamos el autobús 95 para ir a San Juan de Letrán. El barrio está decayendo pero la basílica es esplendida, grandiosa.

 

 

21 diciembre, jueves

El cielo está cubierto por la mañana. A la 6.30 ya no aguanto en la cama. Tengo hambre por ende. La emoción de ver los Museos Vaticanos puede maá que la calma, despierto a Christa que duerme placidamente.

Me pregunto cómo alguien puede ir de turismo a Ginebra. Hay que ser tan estreñido como Calvin o como los protestantes.

Al museo despues de luchar en la estación por  conseguir un billete en estas máquinas tontas. En el museo ….. a la sala donde esta el Apoxiomeno. El famoso torso vaticano, tiene una incripción en griego. …. Las estancias de Rafael y la Capilla Sixtina las visito sobre todo por Christa. Demasiados grupos, tapada la “escuela de Atenas” …

Tengo que decir que no he visto hasta ahora bellezas “romanas” como las milanesas ….Más conserevadora la gente. Las tiendas tampocco son gran cosa por la Via Nazionale…

 

Impactante por contra ha sido el recorrido que hemos hecho por lo foros, comparando planos y alzados de la antigua roma, con fotos modernas. Hemos subido hasta la Domus Augustea y la Casa Livia. Me ha impresionado mucho la enorme excavación que hay a mano izquierda con una especie de circo señalado en el suelo de forma elipsoidal y una serie de columnas rodeando el todo.

Suenas con verte trasladado en espíritu a la antigua Roma para ver y entender lo que fue este “espejismo”. No me creo para nada las reconstrucciones arqueológicas al uso sobre todo la de lugares con tantos estratos imbricados en el tempo como hay en el monte Palatino.

A decir verdad no estoy tan entusiasta de roma como estaba ayer mismo (tesis, antítesis, síntesis) Mañana me llevaré una impresión más justa y mediadora.

 

 

20 de diciembre, miercoles (Roma)

Despejado, azul y fresco +- 13-15°

Nos vamos hoy hacia los museos vaticanos. Cogemos el Autobus 64 en la estación que nos lleva al Vaticano. Lios para cojer el billete. Aplastado per la escenografia de está ciudad que no da respiro. Entramos en S. Pedro. No hay adjetivos para calificar semejante cosa. Lo recordaba menos policromo y no tan grande. La luz entra por las ventanas, dando al espacio interior un toque de magia, irrealidad. No me interesan aqui las descripciones, no tengo tiempo. Multiples golpes de vista.

No podemos ver los Museos Vaticanos hoy. Attravesando el Tiber, por el Corso Vittorio Emanuelle  lllegamos hasta la Plaza della Chiesa Nuova. San Filippo Neri Borromini otra vez. Ruido . Coches y motos masivos. Vamos a la la Plaza Navona. Las iglesias todas cerradas.

Roma es imposible de resumir, Demasiado para los ojos.

La luz que tenemos hoy es mágica. El Jesú desde fuera, en el Corso de Vittorio Emmanuelle me decepciona un poco. Enseguida la Plaza Venezia de las grandes reuniones del vocazas de Mussolini, con el monumento neo romano del Vittorio Emmanuelle II y detras justo, descarnada la enorme escalinata que conduce a la Igleisa dell’Aracoeli, que Christa tambien fotografia con esta mierda de camera y echando de menos la que nos robaron.

La otra pendiente nos lleva al Capitolio de Miguel Angel, con los dos gígantescos Castor y Pollux haciendo de Pórtico. La estatua ecuestre de Marco Aurelio está hoy en el interior, mientras se hace una reprodución que seguramente nunca se terminará. Entramos al museo capitolino a ver la coleccíon inmensa de escultura romana.

Ya es tarde para entrar en el “Foro romano”, pero desde el Capitolio la visión de las ruinas es como un sueño que te afecta profundamente cuerpo y alma; tanta la potencia de este Imperio en el que en un momento dado, pudo más la pulsión de muerte, el agotamiento cultural (nos puede pasar a nosostro).

Llegamos hasta el inmenso coloseo, atardeciendo ya. Con un resplandor hacia el capitolio en rosas y azules estremecedor. Moles de ladrillo y mortero redondeadas por el tiempo de recortes del lado del monte paladino.

Bordeamos los jardines de la Domus Aurea de Neron y después por el Viale Mercenate y el Viale meridiana hasta St. Maria la Mayore, una de las grandes iglesias de Roma, con mosaícos de estilo bizantino en el asido y una fachada barroca, llena de extraños  huecos escenograficos, con esas trasparencias típicas del barroco. Más o menos destrozados los pies, hemos salido de la iglesia para cenar y implitarnos en el hotel. ….

 

19 diciembre 1995 – Ginebra → Rom  (en ruta)

Niebla y gris de salida

Sin ninguna preparación in reserva, salimos per Roma muy de mañana (el tren a las 8.15, llegada a las 5) – los rusos han votado de puta pena. Es el efecto lógico de la transición que les están haciendo tragar.

No hago más que pensar en la estatua equestre de Marco Aurelio en la plaza del Capitolio salvada de la destrucción porque los cristianos pensaron siempre que se trataba del emperador Constantino, ya cristiano.

..

La frontera italiana, pasados los grandes tuneles, está en Domodossola.

Está civilización está enferma de su gente. …

Los alrededores de Milan con niebla. Cogemos en la estación el Pendolino, una especia de TGV que liga Milán con Roma. … Llegamos ya oscurecidoo. Tomamos un hotel muy cerca de la estación Termini. Ni hemos comido ni tenemos dinero italiano. Vamos a buscar un cajero automatico. Damos vueltas sin hallarlo otra vez a la estacion. Nada. Roma es bastante oscura de noche. Nos acercamos hasta Santa Maria Maggiorno, inmensa basilica, por fuera cenamos con francos svizos que al fin he podido cambiar. Llegamos a la via delle Quattro Fontane. Mi primer Borromini al natural. Bajamos hasta el Quirinal y luego a la Fontana de Trevi. No hemos hallado el Pantheon ni el “Jesu” per culpa de la mierda de mapa que tenemos. Después de muchas vueltas, hasta la Piazza di Spagna y muiy cansados de nuevo al hotel. …

 

6 de diciembre, miercoles

Cubierto, frio, hielo en el aire, bruma.

Ordenadores: Recojo estas notas del Frankfurter Allgemeine Zeiutung, un artículo de Dirk Schümer: « Das große Verdummen » (unsere Computer haben die Alzheimer-Krankheit) « El Gran entontecimento. Nuestro ordenadors tienen la enfermedad de Alzheimer »

No vamos hacia una epoca de mayor sabiduría sino derechos hacia el gran olvido como lo fue la época de la invasión de los bárbaros en que el saber, sobrevivió aislado en bibliotecas olivadas. Nos entontecemos (la publicidad no hace sino empujarnos a aislarnos. La cultura mundial tiene Alzheimer a pesar de atración de la información que padecemos. Sobreinformación de muchos pero de datos insignificantes gracias a los multimedia, frente a la vieja información humanista de muy pocos.

 

3 de noviembre 1995 Pawcatuck

Cubierto y bochornoso

Hoy es un día múltiple para nosotors. Cesar se marcha a Madrid a las 2. Le tengo que acompañar al aeropuerto. Por la trade, con June, vamos a Connecticut, a un pequeño publecito en la costa  llamada Pawcatuck.

June nos ha convencidos casi a la fuerza de pasar todo el fin de semana en la costa y yo no se si sus amigos van a apreciar tan enorme instrusión. …….

Me sorprende un dibujo de juventud de June, complejo retorcido, erótico: un bosque, una jungla que termina en negro. Un personaje entre masculino y feminimo parece haber salido de una huevo grande y roto.

dia siguiente … durante media hora o más, preparan Jenny, Joel y Wendy un formidable desayuno a la americana. Muffins, bacon etc. Soy el que más come en esto casos.

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Christa, Wendy, June – Mystic Seaport

Hemos terminado la noche en un restaurant que se llamaba Festival, que es del hermano de Joel y donde trabajan muchos mejicanos, gente deliciosa, amable, no sabían comoe epresar el placer de estara con nosotros un español  y una alemana un poco los » raros » del lugar.

 

2 de Noviembre 1995  New York

Lluvia, templado. Bochorno increíble

…tras los cabreos de vigor con las compras, Cesar y yo nos vamos de galerías. Primero la Marlborough donde hay una curiosísima expo de Red Grooms.

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Cesar entre los personajes de Red Grooms

 Tenemos poco tiempo para estar ya en el museo. El quiere aprovechar hasta los últimas consecuencias su último día en NY: Como loco se va a dibujar algo de egipto. Yp ya le espero.

Christa quiere, por su parte, ir a ver un ballet moderno de Slovenia en el teatro « La Mamma » con June y que está por Bowery. Cesar huye y yo entre medias, y sin hacer lo que verdaderamente me apetce: quedarme tranquilamente en la habitación leyendo y dibuando.

Vamos al teatro Cesar, Christa y yo. »La Mamma » en un barrio barrio, al lado de Bowery y entre la 1 y 2 Av. Llegamos extenuados, sudando. Yo en el centro de los insultos de Christa que le gusta estar a tiempo en los espetaculos. Cojimos el Bus en Lexington, caemo por fin en el local en tromba, el espectaculo a comenzado, nos hacen una rebaja y nos dejan entrar. Por fin! El ballet de Slovenia … nada de eso, alli esta con el pianista la lamentable « Roxy Bombón » imitando a Brigitte Bardot … Salimos, nos devuelven el dinero , muy majos ellos y nos dedicamos a recorrer a pie Broadway de noche. No hay bien que por mal no venga.

1 de Noviembre 1995  New York

Algo cubierto, templado-fresco. Lluvia fina.

Hoy era el día indicado para ver que argumentos emplean en Le Monde para asumir la derrota de los independentistas del Primer Ministro Jacques Parizeau en Quebec.  El caso es que nada se ha resuelto con una sociedad así dividida entre el “si” y el “no”. La Unión Canadiese se ha conservado pero hasta cúando ya es el segundo referendum. 53 000 votos han separado a unos y otro – dice el New York Times.

Vamos hoy Cesar y yo hacia Broadway primero y luego al museo de Ciencias naturales. Hemos hecho algunas fotos que no se si saldrán.  En el museo, dibujamos esa admirable regularidid de los objetos de rituales en uso en todos las culturas. De la zona de suramérica, ya he dibujado cosas en los años  anteriores. Como Cesar está muy concentrado con esto de dibujar en los museos aprovecho para hacer una careta bresileña.

PRIM32

Desfile de monstruos en el autobús de vuelta. A cesar le ha impresionado mucho esa masiva publicidad – yo pensaba en la competencia entre Cats, el Show de Ed Sullivan la hortera de Julie Andrews con su Victor y Victoria, horror de los horrores.!

June nos avisa que llega mañana a New York, pasará ahora una noche con nosotros en el Hotel.

 

 

9 de agosto, miercoles (Ginebra)

Cubierto y fresquete por la mañana – tendencia a abrirse

Tensión serbo-croata en el ultimo reducto serbio en Croacia, en la Eslavonia que hace de frontera con Serbia. Movimentos de tropas. Los periodistas han empezado a visitar la desolación de las ciudadas y aldeas liberadas de la Krajina. Ese odio excluyente entre comunidades.

Entre medicina científica y los métodos alternativos que se propagan como hongos hay la misma distancia que entre democracia y dictaduras o entre las Religiones instituidas y las sectas. Esta en el candelero hoy el metodo o la medicina de un Guru alemán llamado Geed Ryke Hamer que pretende curar con especulaciones psicologicas el cancer. Una familia barcelonesa ha caído en las manos de un médico mamarracho, discípulo de Hamer, el doctor Herrera. Una vez muerta da cancer generalizado la madre y esposa, ponen una denuncia al método y al doctor en el que confiaron, un charlatán pero que esperaban? La Television por medio.

Wagner. Puesta en escena de Harry Kupfer, dirección de orquesta de Daniel Barenboim. Memorable. He seguido estos tres días en Arte la tetralogía de los Nibelungos y me he hecho más wagneriano de lo que esperaba. No es completa mi inclinacion ni creo que lo será nunca, pero hay mucho en este músico. Efectúa una cierta idea poderosa y tragica de Alemania. Los decorados, en está version, con mucho de postatomico asumen e Beuys. Cesar ha aguantado cosi dos actos.

 

27 de julio 1995, jueves

Bochornoso y nubes cambiantes y pasajeras

Sin dormir hoy. Espero a Christa pero no estoy muy seguro de que venga pues no me ha llamado. Anoche escribí bien e intenso, con Aromas de lo que me gusta.

La atmosfera de lo que ocurre en Bosnia irrespirable, incomprensible. Se va a entregar todo el territorio a los Serbios? Cada potencia dice lo mmismo y los contrario al filo de los días  y la situación en los frentes.

En TV las imégenes habituales: riadas de refugiados expulsados se sus tierras por se musulmanes.

Los ataques aéras masivos que prometía la OTAN brillan por su ausencia:

 

26 de julio 1995, miercoles

El calor denzo está de vuelta -+ 36 °

Bombas en el centro de Paris. Probabilmente argelino islámica. Una estación, la de Saint Michel, llena de gente, el Metro a la hora punta. 5 muertos y más 60 heridos , muchos de gravedad.

Cae, ahora de verdad, el enclave de Zepa ante la pasividad internacional que se limita a la defensa de Gorazde (por que allí hay cascos azules británicos). Bihac bajo el fuego,Sarajevo igual. El Tribunal Internacional de la Haya enjuicia por genocidio a Karadzic y el general Mladic. Me pregunto por que las USA no envía un comando con Rambo y Terminator a Pale, la capital bosnia de los Serbios a hacer prisioneros a esos sujetos. Para lellos seria un juego de niños.

Dos de los escandaleras que tanto ruido han hecho en los últimos tiempos en España acaban de ser reducidos a nada, todo lo más a globos de interés oscuro, a saber los papeles de Laos, falsificación con la que Roldan pretendía desviar la atención de su caso y el informe Crillón que Mario Conde pretendia utilizar como arina contra Serra. El Mundo y la oposicion PP jaleó mucho estos casos y ahora resulta que no son nada. El Tribunal Supremo ha afirmado.

 

25 de julio 1995, martes

El mercurio vuele a subir sin ser insoportabla aún.

Nadie ha contado nunca la mala leche histórica que maman los pequños serbios en las escuelas. Sería materia de una buena tesis.

En Israel otra vez las bombas fanaticas de Hamas.  Un musulman se suicida en un Autobus llena de gente con una bomba en Tel Aviv: 6 m muertos y 32 heridos.

Un problema que a mi juicio resulta desolador en este perro mundo es la pretensión de excepcionalidad de las personas grupos, naciones y conjuntos humanos en general. Lo excepcional por un punto resulta criminal por otro. Presos « ilegales » que se suicidan en Alemania, trajadias humanas de aterrorrizados inmigrantes que por el hecho de serlo, la gente los hace numeros, les encarcela, los persigue, las mata. EnUSA ha saltado ahora el escandalo de la cárcel de Elizabeth, en New Jersey, administrada por una empresa privada que reprimía y negaba a los emmigrantes ilegales allí « dejados » en espera de su espulsion, como si fuesen criminales.

 

3 de avril 1995 – Lunes

Brillante y cálido

Que limitadas son las expresiones del mundo en que vivimos. De las infinitas vías teóricas que tenemos para expresarnos y reaccionar ante los hechos, nuestras expresiones son tan limitadas y pedestres que a menudo pienso que más valdría el silencio.

Ante un periodo volatil y de crisis se trata de escapar, de limitar los estropicios. Pineso ahora mismo en la situacion de no Guerra y no paz de Bosnia. Se critican las ofensias serbias, su nacionalismo agresivo, su intolerancia, sus limpiezas étnicas pero a poco que un Bosnio se declara musulman y se dirija a la mezquita, se vuelve agitar en la prensa el fantasma integrista.

Los otros los de fuera son siempre los malos ,los que nos hieren. Las causas de fricción entre comunidades no se resulven jamás sin que el resentimento deje de mezclarse con la razón. Cada parte de un conflicto se atrinchera tras sus fantasmas que como tales carecen de corporeidad (por eso son tan útiles).

Pocas cosas me repelen y asustan tanto como el militantismo, la agresividad disfrazada de razón, la ausencia de autocrítica y de dudas en gentes cargadas hasta la caricatura de resentimento. Las heridas sociales mal curadas se transforman a menudo en tumores y estos en cánceres.

 2 de abril, domingo, Annency

Hermoso día primaveral. Salimos a dar un paseo por la Villa donde vivió apalancado con su puta viuda Rousseau. Ningún interés en el culto por los lugares donde vivió. Una invencion romantica.

La ciudad de Annecy, un poco como una Ginebra en pequeño está junto a un lago y rodeada de montañas. Muy turística. Castillo en la parte alta y un rio que desagua el lago y que divide el centro histórico bien conservado, on soportales. Gente fea e ininteresante. Una vuelta al lago….

Un Café y retornar a casa echando leches ….

26 de diciembre 1994 – Sigüenza

Frio frio Nubes desmadejadas

Hoy nos toca excursión con la madre de Christa e Irmi. Demasiado frío para gozar de la catedral que te trasmite el frio desde las losas por las piernas. Soberbia la escultura del doncel en alabasto en actitud de leer, aunque vestido de guerrero, en una capilla familiar.

Luchó en la guerra de Granada contro los últimos nazaríes de España y murió luchando. La actitud de leer anuncia el renacimiento  o quiza la religiosidad.

Toda la ciudad tiene es aspecto descarnado de su catdral. El centro historico se vacía y he visto muchas casas medio derruidas. Apenas la fachada en pie. Una plaza porticada cerrada por la catedral y el ayuntamento. Subimos las calles en fuerte pendiente hasta el castillo-parador donde comemos commo señores. Irmi ha cambiao mucho desde que tiene novio americano. Le interesa la cocina y los platos tipcos.

Cena en casa de Gerardo con los Lledó y también con M. Miura. Hemos resuelto entre otros los problemas existenciales de la arquitectura de Madrid, de la dimensión de sus momumentos y muchos más … compo por ejemplo, los avances del juez Garcón sobre la trama del GAL, que puede llegar a ser la puntilla al gobierno socialista.

 

24 de diciembre 1994 -

Madrid

Sol y frío intenso

Hoy tenemos un día tranquilo hasta la cena esta noche familiar en casa de Juan.

Protestones contra la situación española en cada esquina y bajo cada piedra, como  si España fuera una ecepción en el mundo. Los publos se equivocan en sus opciones políticas, los imperios no.

Mario Conde, el divino banquero engominado al fin en la carcel. La gente en la calle y en las tertulias no habla de otra cosa. Se trajó los ahorres de los grandes y pequeños accionistas de Banesto paseando su silueta chulesca de auténtico dios demonio de las financias. Todavia hay quien crea en semejante indiviuo. 250 000 accionistas pequeños y grandes. Logró difuncionar cerca de 600 000 milliones de Pesetas.

Vamos al cine pero nos salimos a media pelicula „La pasión turca“ basada en la supongo apestosa novela de A Gala: „El califa de ciudad Real“.

Cena esta nocha con mamá en Casa de Juan y Christa solo con su hermana. Me aburrren las fiestas como a mucha gente pero a la vez la presión del medio es más fuerte que tus desos de pasar y hacer tu puro albadrío condicionamento socio-familiares poderosas te impiden el puro individualismo.

Curioso de constatar: Juan, mi hermano apenas si recuerda escenas de la infancia a diferencia de lo que occure conmigo. Este tipo de hombres son muy malos educadores, repiten frente a sus hijos sus propias caidas.

P1200526 en casa de Paco Barón para comprar un caballo para Francisco (20/12/1994)

15 de noviembre 1994 – New York

P1200532 Straßenskizzen von New York

Despejado y templado. Cubierto luego.

Se me quada ya corta NY. Superficialmente: sus calles, barrios y latidos (Manhatten) creo que la conozco ya bien. Me oriento sin necesidad de planos y los matices de su arquitectura y especulaciones no me pasan desarperecidos. En otro viaje necesitaría otro tipo de acividades que las meramente turisticas.

Hoy quería ir a la Biblioteca pero como está cerrada hasta tarde, me acerco a la Claustros y a los Jardines … el autobús es todo un tornasol de cambios físicos en la ciudad. Barrios siniestrados , zona latina (dominicana), grandes hospitales. ). Es otro NY; Han reconstruido bien los fragmentos románicos y góticos que aquí se reúnen absides capitales, portadas, fresco, claustros.

Sigo (Más o menos) a una chica de bonitos ojos que ha venido conmigo hasta aquí en el autobús. Es alemana. Nos hemos hecho amigos rápidamente y hemos visitado juntos el museo. Agradable compañía aunque nos entendíamos a medias en una especie de mescla idiomática inglés- alemán (las cuatro palabras que sé). Miraba con mucha atención las piezas escultóricas (en general de segunda categoría), ….

Nos ha invitado Anke está noch a una “fiesta mexicana” que era en realidad una comida mexiana. Esta chica, me he dado cuenta en la cena, quería ligar conmigo per las bravas. Gente curiosa. Un matrimonio quasi comunista de americano y francesa, una sudafricana. Anke y otra americana. Lo del novio mexiana una invencón mía deducada de mi dialogo parcial. Aunque es muy deseable lo que ocurre es que tengo a mi lado a Christa que la supera en todo salvo en juventud (no tiene mucho más de vente años  y la piel y el sexo en esa edad es una tentación terrible) . Hay tensión en la cena, pero positiva, creativa … “Ni novio mexicano ni nada, esa lo que ha hecho es ligarte” – me dice Christa. Fromamos un grupo raro. ….

30/12/1993

Otzing / Munich: Cubierto, hielo en el ambiente -+ -5

Volvemos hoy a Munich. Hay una expo de Franc Marc que quiero ver.

Entramos con mucha calma en Munich por la Viktualien Markt. Hace sol y viento la temperatura asciende, mucha gente comprando. Bien vestidos, ropajes caras, caras satisfechas. En el centro de la plaza el Maibaum (el árbol de mayo azul y blanco de los oficios). Gentes cargadas con bolsas, niños. Miradas huidizas. Bordeando la Residenz, entramos en la Haus der Kunst, el edificio guarda aún las esencias Hitlerianas, es terrible. Una larga fila de columnas. Cubos de puedra y ausencia de decoración. Mucha gente joven en la puerta. Lo primero que miramos es la colacción de ate moderna de Etta y Otto Stangl, !Joder con los nombrecitos!

Noviembre 1993 – hacia New York

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5 de noviembre 1993

Cubierto y con neblina

Me despierto tarde, con prisas, corriendo al aeropuerto. En el bar el camarero español está indignado con Aznar: « Un chorizo » – dice – Cuando viene por aquí le veo comprar las corbatas más caras a 150 FS y no las compra más caras porque no hay!. Desde Suiza percibe la política española como un caos de multitud de patidos y politicos y parlamentos  » que viven de los españoles ».

Tengo mucho miedo. El estómago revuelto. Una chica con ojos de gacela a mi lado en el bar del aeropuerto. Il mundo sin mujeres sería penoso. Sin aviones …. ya no es posible imaginarlo. Y sinceremente es demencial volar.

Se acerca mi hora de vuelo. Cesar con Francesca en casa, supongo que será el caos. Christa se prepara en NY para ir a buscarme al aeropuerto. Según se acerxa la hora de los vuelos a NY a esto se llena de …. americanos. Gordos, con la boca llena de mierda. Esto de las fronteras es un desafio de la razon. Igual que los aviones. Estoy sobre un enorme ala, en ventanilla. La gente tan tranquila. Todo parece natural y es demencial. El avion va medio vacío. Todo plástico por dentro:

 

26.10.1993

Cubierto y gris. Un horror de grisalla.

De orwelliano hay que tratar el reciente experimento de clonación con embriones humanos por parte de los doctores Jerry Hall y Robert Stilman del Centro Medico Universitario Georges Washington. Un puro ejercicio publicitario el de repetir con humanos lo que ya se está haciendo con animales. Unir sus nombres a las luces del espectáculo y la fama. Terrible cosa es la ambición humana. Más abajo de los pies de los investigadores la tombola economico-moral de tensiones que una publicación como esta provoca. Siempre habra locos y locas dispuestas a hacerse padres de estas teratologias científicas. Las implicaciones subterráneas que hay bajo este tema las desconoceremos siempre. La paradoja está en que la ciencia nos pone en peligro de extinción sin que podemos detener la oleada de progreso en la que se sustenta toda nuestra cultura. Pretendemos vivir eternamente jóvenes, nos suizidamos literalmente con tal de conseguir el éxito y la gloria.

 

15.10.1993

Hermoso día hoy. Viento y algunas nubes. Más cubierto per la tarde. Lluvia!

Vinieron a cenar a casa anoche June y Angel, y también un arquitecto suizo-catalán, Andreu. Aultima hora – muy francesa – excusó su asistencia Francoise-Helène y el ubícuo de Daniel que llamó desde  Paris porque se había liado en la FIAC. Me examinó sobre quien asistía a la cena, interesándose en si había alguien que él no conocía.

La figura de la noche, indudablemente fue June. Una mujer brillante y fría, una Yankie medular, imperiosa, irónica con Alemania y por tanto con Christa, consciente de la posición imperial de America en el mundo actual. Artisa y haciendonolos saber oportunamente, apoyada para lucirse en el ponderado Angel, un funcionario internacional gracias a ella diferente: Todo lo que él decia bien es verdad era muy ponderado, sensato y pesonal.

Andreu estaba anoche bastante cansado. Me ha parecido un exquisito de gustos. Uno de esos hombres cuyo merito familiar de base les permite alcanzar cotas altas de lustre sin que su razonamiento en sí haya logrado el autocontrol y la pesonal impronta. Tengo que ver sus trabajos para juzgarle.

Puyas continuas, sobre todo por parte de June, contra Alemania que Christa suele tomar muy mal. Tras los terribles acontecimientos de la II Guerra Mondial no se soporta el éxito económico de ese país. Pagan justos por pecadores. Los alemanes del interior no tienen ni idea de lo duro que puede llegar a ser alemán en el extranjero.

09.10.1993

Berna

Hoy el cielo es azúl por primera vez desde hace casi un mes.

Nos acercamos, aún medio muerto de sueño a pasar el día en Berna. Es verdaderamente hermoso el paisaje de las montañas al sol. Queremos ver – es el pretexto – en el Kunsthalle una exposición de Brice Marden.

Berna me ha sorprendido. Completamente alemana, tanto las casas y el aspecto general como las gentes, está uniformemente pintada en un tono gris-verdoso que la hace diversa.

Entramos, cruzando por un puente, el río Aare que discurre crecido muyabajo hasta el pabellón donde está la expo de Marden. Obras uítimas desde el 85, nada de lo anterior.

Pintura seca, de líneas quebradas y en madejas como de escritura sobre fondos más o menos neutros. Caligráfico. Algunas siguen sobre fondo blanco otros en fondos de colos. Trazos de pintura líquida, con chorretones. Muy delicado a la vez. Ocupa todo el espacio del centro. He visto antes obra suya pero no lo recuerdo. Grandes franjas de color uniforme.

En la calle, cruzando el puento, nos adelanta un gorila « skinhead ». Asustan estos jóvenes – seguro  que ha comenzado estéticamente a asimilarse al grupo y luego termina por pensar en términos fachas. La expresión animalesca y el reflejo de la tribu en los inexpresivos ojos. Una oveja perdida a la que el grupo le presta el disfraz de lobo.

Floto en el aire más que pisar el suelo. Muchas tiendas de objetos de diseño y de rarezas de esas que pugnan por no sucumbir a la uniformización de la demanda pública, a la vulgaridad general.

29.09.1993  -

Hoy bastante despejado y azul el cielo, algo más de fresco – -+ 13°

Leo,  salteando los curiosisimos diarios de Musil los cuadernos correspondientes a los años 37 y 41. Ni siquiera he terminado « El hombre sin atributos » aún descansa en el fondo de tres cajas de cartón sin vaciar de la mundanza que campan en el centro de mi cuarto. Profunda simpatía y reconocimiento por Musil. Es sincero. Pocos, muy pocos como él.

C. estaba hoy un tanto celosa por el coqueteo que mantuve por una joven grabadora inglesa, morena y sensual que estaba en la galería Alkemia. Especulando con lo que podré o  no podré hacer yo aquí los quince días de diferencia que tardaré yo en reunirme con ella en N.Y. el próximo mes. Es una placer doloroso producir celos en los otros.

En un momento de la vida el escritor necesita contarnos en directo las visicitudes de su yo, de su herencia, su formación, es una forma de explicarse a si mismo el hecho asombroso de vivir y crear.

27.09.1993 - 

Gris, otoñal, sol tenue. Templado, lluvia por la tarde

Las grandes produciones de Hollywood son como los viajes organizados: algo bueno, bien construido para el disfrute pasivo de las masas. Acabo de ver en TV el film americano atiborrado de Oscares y de fama « El silencio de los Corderos » una autentica patata plana contra la que es casi imposible luchar. Cine intelectualmente cerrado, sin pulso.

 

26.09.1993 – Domingo

cubierto -+ 19° algo de brisa

En Alkemia, la galería, hemos pasado hoy toda la mañana con Cesar que está en pleno descubrimento del arte y de los misterios de la creatividad. Daniel Ybarra le ha enseñado su estudio al lado de la galería. Pinta fundamentalmente con negros. Sorpresas. El, fundmentalmente extrovertido pinta y se manifiesta torturado cuando pinta.

Justo lo contrario de lo que ocurre con el catalán Noel Tatu con sus « Dracs » (Dragones). Parece popular y festiva, casi infantil su aproximación mediterranea al dragón. Seguro que el patrón de Barcelona vino con los caballeros francos y sajones de Carlomagno. El es todo un filosofo irónico y escaptivo pero muy inteligente, sobre todo él.  (…) Me siento agusto en esta galería y entre esta gente. Es una agradable sensación de ver que puendo salir de mí y caminar con los otros.

Por la tarde hemos visto « In weiter Ferne so nah » (Si loin si proche ») de Wim Wenders. Me ha gustado el film como en otro tiempo me gustó « El cielo sobre Berlin » aunque menos. No se atreve a ir hasta el fondo del tema que toca: La soledad, los otros, los recuerdos, los remordimentos, el bien, el mal.  Los angeles están en la tierra pero no pueden intervenir en nuestra vida. Apenas nos soplan en el oído. Las alusiones al nazismo son gratuitas y de cara a la galería. Es el mínimo de la opinión que un alemán debe tener y mostarse respecto al tema.

22.09.1993

Diario 2  (22/09/1993 – 19/11/1993) – Trabajos y Días

Gran parte de la madrugada leyendo historia, vamos, esos cuentos de hadas que se tienen por tal. Podrìa contar aquí anécdotas muy sabrosas … pero me aburre repetir gilipoyeces construidas para divertir al personal. Decididamente no soy divertido ni pudeo contar tonterías. La historia generalizada no hace  sino confirmar e ilustrar el sentido de nación en las mentalidades medias. Una especie de incesante lavado de cerebro de masas que una vez improntado es dificilisimo de desalojar.

 

 

19 de julio 1993

Viage a Burgos/Vitoria

Algunas nubes altas y algo más fresco.

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Supongo que al menos la catedral estará abierta. No enemos prisa. Sobre la plaza de la catedral, San Niclás es una jyoa gótica con un completisimo retablo de piedra, monocolor de inmensa filigrana. Se aprecia en el la mano de los tallistas alemanes (los Colonia o los Siloe) Coro alto al estilo Reyes Católicos).

Formidable tabla del Juicio Final que pongo en este cuaderno, del siglo XVI avanzada de rostros y muy primitiva de concepción. Subimos luego a San Esteban que está cerrado. San Gil, muy interesante,  sobre todo su capilla lateral en octogono, sobre pedrinas, partiendo de un cuadrado.

 

 

14 de junio 1993

Nublado y fresco. Lluvia abundante.

En Somalia, lo que empezó como una gran aventura mediatica-militar americana y de la ONU, está derrapando hacia el enfrentamento armado cada vez más sangriento.

Nunca inistimos lo suficiente en que nuestros conocimientos del medio humano en que vivimos es siempre insuficiente. Ahí estan los católicos-conservadores en Sevilla hablando del Papa como auténticos marcianos. Ahí está el exito literario de un flojón como Antonio Bala en la Feria del Libro de Madrid.

Eduardo Mendoza habla de la escritura en castellano desde Barcelona y Cataluña – preocupante:

23 de mayo 1993

Christa ha partido para Ginebra buscando la casa en la que viviremos los próximos años. Me molesta tener que seguir viviendo en el mundo francófono.

Me regaló Christa antes de irse una edición francesa del libro de Robert Musik « l’homme sans qualités ». La epoca y el lugar de origen son sujetos que ma atraen como el imán. Empiezo a recorrer sus páginas. La magia del imperio-mosaico al borde del abismo? El nacimiento del siglo XX? Bastan pocos párafos para saber que estamos ante una obra impar. Viena. Musil empieza por  mostrarnosla. Aún no ha intervenido Clemenceau y Poincaré en Versailles para dar amplimento a la némesis de Napolen. Estamos en 1913.

20 de mayo 1993

Amberes – calor, nubes que cubren el cielo

Llevamos a Cesar a Francesca y Silvia al Zoo de Amberes, junto a la estación. Antes de acercarnos del centro, damos una vuelta por el barrio judío – lleno de ortodoxos con levitas a  sombreros. Cientos de tiendas de oro y diamantes en un barrio cochambroso y sucio somo he visto pocas.  Impresiona la verdad pasar per este  barrio  junto a la enorme estación, con todos los lados llenos a rebosas de pequeñas tiendas de venta de joyas de oro. No hay proporción entre la bóveda de la estación y el resto del barrio

Encerrados en si mismos, los judíos aquí han optado decididamente por el ghetto. No los ves y dos calles más allá ni en la alegre avenida de cafés y terrazas que conduce hacia el centro.

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La seguridad de una religión y un ritual milenarios, la seguridad de una mera ilusión, más fuerte incluso que la propia vida. Ya quisiera yo que todos los fanatismos fueran como el suyo: interior…

Han hecho peatonal la calle principal que ahora es una gozada pasear. Hemos estado un buon rato escuchando aires eslavos a un citarista ucraniano que tocaba discretamente en un lado de la calle. Sensibilidad exquisita. Sonreía de placer (como nosotros).

12 de mayo 1993

Cubierto y bochornoso.

Decir, aunque sea mal, lo que dice Strauss no es ninguna tonteria. El racismo, el rechazo de los diferentes es insidioso. Todos los datos que vamos acumulando noas muestran que la cosa no va a hacer sino empezar con el tiempo.

11 de mayo 1993

De Alemania: Cuando le digo a C. « Pero qué alemana eres », cuando pienso en la gente que circula por las calles alemanas con su aparencia amable y comedida, cuando converso a saludo a estos traidos y llevados alemanes, con su exquisita y educada correción. Los comentarios de la familia, las historias personales – o recuerdos – que me cuentan. Mis simpatías infantiles, las terribles revelaciones de la historia alemana. Intento comprender este disciplinado país lleno de gritos y de silencios, retenido y ensimisamado. Capaz de mirar al exterior y vivir contándose a sí mismo las más absurdas historias familiares para bloquear y hacer llevaderas pasados envilecimentos y hasta crímenes nefastos.

Alemania aún no se ha atrevido a mirarse de frento en el espejo de la historia. …

Hemos traducido el artículo de Botho Strauss en « Der Spiegel » (8.2.93) que después de un largo silencio, ha levantado una considerable polvareda en la prensa alemana. Se llama: « Anschwellender Bocksgesang », algo así como « La trajedia que aumenta » o literalmente « El creciento canto de los machos cabríos – o  cabrones – « .

El artículo de Strauss, contrariamente a lo que decía Marti Font en El Pais (Babelia 27.3.1993) no me parece un manifiesto neo-conservador sino más bien el retorcido grito de un escritor que quiere pensar la actualidad fuera de los surcos trillados de lo conocido y ajado con el uso. La actualidad se ha hecho tan caótica como reacia a los esquemas tradicionales de análisis. El artículo de Botho Strauss es literariamente muy complejo y enrevesado así que mientras Christa me lo iba traduciendo yo anotaba mis ideas al respecto, y así los pongo aquí.

Es la suya una manera ansiosa y muy espoleante de expresarse con una fuerta tendencia al radicalismo y a la exageración completamente diferente a la latina. Nada de humor o de ironía circumpreción germanica.

Parace asustado Strauss. La sociedad de libertades, la democracia se mira al ombligo y ya no tiene sentido. Sólamente vivimos para el éxito económico tanto indiviual como socialmente. « Una mínima bajada de nuestra riqueza (una crisis) produce un volcán tanto político como moral ». Resultado: intolerancia y agreción. Hay conflictos lejanos que no se dejan pacificar far economicamente. En Occidente lo posible no tenía frontera hasta hace poco…

10 de mayo 1993

Despejado y veraniego. Tormentoso por la tarde.

Toma! con Nitzsche. La cita es de una de sus últimas cartas, ya casí en la locura:

« En definitiva , hubiera sido mejor ser catedrático en BAsilea en vez de ser Dios, pero no he podido llevar mi egoismo hasta el extremo de prescindir del acto de la creación ».

De los periódicos: poco que extraer en estos últimos tiempos. Los españoles abrumadores con la cuestión tediosísima de las eleciones.

Bosnia sigue como detenida y buscando una salida. Los serbios, viendo la amenaza de intervención verdadermente cerca, se han quedado quietos, como esperando que pase el peligro inmimente y luego Malraux contando en sus « antemomorias » el coñazo de sus abuelos y primos y demás familia es para quedarse sentado y tirar el libro. …

5 de mayo 1993

Cielo completamente azul. Templado

Se muere un ex Primer Ministro en Francia, se suicida. Hace un siglo se hubiera especulado en los periódicos sobre su salvación. Hoy nos dan los periodistas, medicos, políticos etc. lecciones de psicología. La psicología humana dejó hace tiempo de ser un misterio.

Todo se manipula con un increíble desparpajo. Sigo, sin dar crédito a lo que veo y escucho, las polémicas, declaraciones y maniobras que han seguido el suicidio de Pierre Beregovoy en Francia. Alucina este país de locos. Resulta ahora que la han asesinado la prensa cuando se encontro que había recibido un préstamo de un millón de francos del corrupto amigo de Mitterrand, Patrice Pelat. Los tomó? No? A que viene ahora tanto esparviento. La misma genta que ha dejado en cueros al partido socialista, acuda ahora en masa, morbosaente a la ceremonia de Nevers. Toda la clase politica cre así, acudiendo, limpiarse a si misma de las dudas de corrupción. Ya tienen el chivo expiatorio en sus manos.

Mitterrand, moniesco, de nuevo en el centro de maestro de ceremonias. Poco se podía hacer con alguien ambicioso como Beregovoy al que luego no le salen las cuentas. Un suicida es un suicida, y punto. Su acción final es un misterio que la psicología y la causalidad vital no pueden resolver.

 

 

1 de mayo 1993

Veraniego, calor excesivo!

Pensamos hacer hoy un tour por la Wallonie.

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Los francos tratan de horror la memoria pasada para crear una propia historia coherente y sin desvios. Un ejemplo? Aquí, en el Museo del Ejército, la dominación española la han escamoteada pura y simplemente; casi 200 años de historia común! Las salas de armaduras de los siglos XV, XVI y XVII sin una sóla referencia a España. Todas son armaduras italianas. Hasta en Cracovia, en el museo, habia sala española.

Entramos en Namur, bordeando la fortaleza que esta al pie del río, en un alto arbolado por la catedral. Fea Fea, fría y deslabazada. Neoclásica y con el interior blanco. Con una elevada cúpula en el transepto. En esta época la religión ya es una empresa como las otras, ya no ofrece un programa ni un mensaje original.

Muy cerca esta la iglesia barroca de los jesuitas, que tuvieron en Namur una casa importante. Está hoy desafectada. Por dentro es realmente preciosa. Las bóvedas en caliza, columnas anilladas de mármol rojo y capitales de marmol negro. Muy diafana y clara.

La vedad es que esta zona de Wallonia me aburre muchisimo. No son estas gentes ni carne ni pescado. Latinos de lengua y de costumbres, pero diferentes, como perdidos en un extraña niebla historica y por tanto social.

Ligas sin embargo facilmente aqui. La gente se para y te habla con naturalidad latina, sin la « germanica represión ». Un hombe se ha interesado por la marca de mi pluma « debe escribir muy bien y no parece muy cara? No es así? » Las chicas  y señoras te miran e incluso sonrien.

Junto al punte, el museo arqueologico en un edificio muy del siglo XVI con un soberbio escudo de Felipe II. Desde el puente te das de narices con la soberbia fortaleza a la que subimos en el teleferico para pasearla.

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Semana Santa abril 1993

En ruta: hacia Lübeck

Nubes negras, a ráfagas de sol y frío en baja.

Me encanta cruzar fronteras. No me importa nada que me paren y me registren – lo que saca de madre a Christa. Vamos a atravesar Holanda por el enorme dique del Zuiderzee tirando más hacia la costa, hacia Bremen.

Díos que monotonía de paisaje, este de la Holanda del Norte. Jamás podría yo vivir aquí, rodeado de canales y cananillos, entre polders bien cuidados y alguna hilera de árboles. Llegamos als gran dique con llovizna, mucho viento. Curiosas las casas de camposinos esparcidas en la esplanada de polderes, con enormes tejados que les dan aspecto de pirámidos. Sería muy curioso de ver por dentro sus buardillas. Vamos a pasar Holanda de largo, por Groningen hac ia la frontera alemana.

Hay que pensar que estos jodidos holandeses se han construido a su medida todo un país, no ya una ciudad sino todo un país artificial y tan contentos en la medida en que son ricos. Pueden bien gastarse una parte de sus ahorres en viajar para contactar la naturaleza que de otra forma solo conocerían de oido o  en laminas ya que esto es el artificio por excelencia.

Ya en Alemania con dirección a Bremen, el paisaje se hace bastante más llevadero. Son tierras bajas, si, pero no estas “contruidas” a la holandesa, artogonalmente,  buscando el máximo rendimiento económico. Pequeños bosquecillos de diferentes especias rompen aquí la monotonía agrícula ultraista holandesa.

Lübeck: Entramos atardeciendo con un color espectacular. Preciosa ciudad roja en ladrillo, con algo que te recuerda a Flandes y Holanda: los germanos asomados al mar y la Hansa.

 

Magdeburg

Vuelta: Répidamente nos hemos comprado una pintura original de una joven artista alemana, maria Kemia, que tenía un par de obras en un rincón del guardaropas.

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 6-8 marzo 1993

Nublado, neblinoso, frío, lluvia.

Hablamos en el viaje de la crisis de la familia y de los consecuencias nefasta, que produce su persepción en los jóvenes, los extremos que esto provoca…

En Colonia vamos a echar un vistazo a la expo Picasso en el Museo Ludwig al lado de la imponente cetedral. Mucha gente y siempre para mi ver Picassos es ver el artista por excelencia. Una capacidad de trabajo siempre aterradora como ocurre con los grandes de esa época cuyo acmé van de principios de siglo hasta el final de la II Guerra Mundia. No es posible compararlos con el artista actual. Sostienen aún el siglo en sus espaldas. No acabo de explicarme por que los dictadores lo son al extremo, como los literatos (Proust, Joyce, Kafka, Freud) y no digo nada de los científicos.

A través de los cristales del museo, el Rhein y el puente de hierro del ferrocarril Picasso estimula la creatividad de los otros, siendo a la vez una potente aspiradora de estilos, témas e imágenes del siglo. Fumo tranquilamente mi puro en la llena cafetería, después de recorrar la muestra, con las imágenes picasianas aún frescas en la retina. Hay banderitas españolas hoy en el restaurante contiguo porque se sirven hoy platos y vinos españoles. Con motivo de la muestra? A veces se destroza este hombre. Es un poseso del trabajo de la acción. A veces acierta y es entonces sublime o sensibilisimo, o brutal. No es posible contenerlo. Tendríamos que preguntarnos que fé, que estímulo movía su capacidad de actuar, de hacer y construir imágenes durante casi un siglo.

col0603-150x150 extracto del cuaderno

Colonia es una ciudad fria pero con ambiente. Estoy pensando en todas las malas noticias económicas que acumula la prensa internacional.

a continuar …

 

 

 

 

Portraits

Nestor Boscoscuro - für KULTURA EXTRA

Hannsjörg Voth – Projektkünstler (Portrait für KULTURA EXTRA)

June Papineau – Installationskünstlerin für KULTURA EXTRA

Helena Aikin – walkable labyrinths für KULTURA EXTRA

Christa Linossi  – Fotokünstlerin

Tiziana Morganti  – Künstlerin für KULTURA EXTRA

Paco Barón – Bildhauer

Gerardo Aparicio – spanischer Künstler

 Antonio Passa

Riccardo Santoboni – Komponist

Guillermo Lledó – Minimalist

Paola Romoli Venturi

Cristina Crespo

Schirin Fatemi

Anne Haybel – comedienne

Antonia Bosco – Mezzo / comedienne

Ulrike Brand – Cellistin

Giuliana Morandini – Schriftstellerin

Marcello Nardis – Tenor

Elzbieta Sikora – compositeur contemporaine

Isabelle Huchet – Scénographe et Romancière

 

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work in progress/prossimamente/prochainement:

Cesar Borja

Abderrahman Meliani

Anna Romanello

Emanuel Borja

 

 

 

 

Zitate zu Oper – Theater – Musik

Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertesten Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht. GBS

George Bernard Shaw

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 - The man that hath no music in himself
     nor is not moved with concord of sweet sounds,
     is fit for treasons      (Shakespeare – Merchant of Venice, V,I,83)

- Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum (Nietzsche)

- Immer, wenn es in der Oper erotisch wird, muß das Cello her. Deshalb ist « Tristan » die Cello-Oper par excellence. (Siegfried Palm deutscher Cellist )

- Es ist nicht schwer, zu komponieren. Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen (Brahms).

- La musique, c’est du bruit qui pense (Victor Hugo)

- Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ, dem unsere Musik allein ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme.
Richard Wagner (1813-83)

- Se, come quasi sempre accade, la musica sembra esprimere qualcosa, questa è soltanto un’illusione. (Stravinskij – Autobiografia)

- Ravel: Das ist keine Musik, das ist Mathematik – beim Hören der Musik von Schönberg

- Un chanteur d’opéra, c’est un type qui reçoit un coup de couteau dans le dos et qui, au lieu de saigner, se met à chanter (Henri Jeanson)

- Chi sa fare la musica la fa, chi la sa fare meno la insegna, chi la sa fare ancora meno la organizza, chi la sa fare così così la critica (Pavarotti)

- If this word « music » is sacred and reserved for eighteenth and nineteenth century instruments, we can substitute a more meaningful term:  organization of sound.  (John Cage)

Calderón de la Barca « El gran teatro del mundo » – extrait:

AUTOR: Y para que desde ti
a representar al Mundo
salgan, y vuelvan a entrarse,
ya previno mi discurso
dos Puertas: la una, es la Cuna;
y la otra, es el Sepulcro (237-242)

und Demokrit drückt es so aus: « Die Welt eine Bühne. Das Leben ein Auftritt. Du kommst, siehst, gehst (ab) ».

 

 

 


Je mets ensemble les notes qui s’aiment.

Je mets ensemble les notes qui s’aiment.

- Je Je mets ensemble les notes qui s’aiment.mets ensemble les notes qui s’aiment.

Vuelta a Bruselas abril 1992

Voy a empezar a incluir imágenes de la cochambre española opuestas a las de los monumentos, discurriendo Christa y yo por la inmensa la pelada planicie de Castilla- Norte llenos de imágenes bellas, pero también terribles de la siempre bifronte España. Christa piensa enseguida en un futuro libro de paisajes contradictorios, crítico pero sin necesidad de ir a buscar la mierda con lupa. Una aventura visual interesante. La entrada en Madrid de apoteosis. Ya no estábamos acostumbrados a la masa de coches, al trafico, a la lucha violenta por encontrar un hueco de aparcamiento en las calles de la ciudad.

Muy cansados por la tarde. Me leo el extraño texto sobre Kurt Althusser en el País que recorto para comentar mas tranquilo en Bruselas.

Vienen ya por la noche a casa Paco Barón y su hija para cobrar una escultura que nos dio el otro día y que he vendido a mi alumna, también Irmi pasa por aquí un rato y por fin Guillermo y Margarita para traer más serigrafías y dibujos que intentará Christa vender en Bruselas.

 

25 de abril 1992 – sábado

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En ruta, Estella, Pamplona, Biarritz

Sol, calor saliendo de Madrid

Ni siguiera sabemos si iremos directos a Bélgica o haremos noche en carretera.

Nos encaminamos al fin hacia Logroño desde Burgos con la intención de dormir en Estella (o en Pamplona) y mañana cruzar los Pirineos hacia Mont de Marsan.

Muy bonito el paisaje de tierras rojas entrando a la Rioja. Región de monasterios que no tenemos tiempo de ver. Relativamente arbolada para la media de desprecio español de bosque. Poblachones feos y detestable descuido – como en el resto de España.

Primera parada: Monasterio de Irache

Benedictino enclavado en una hermosa zona montañosa de medianas dimensiones. Zona completamente Carlista. De finales del siglo XII con un claustro plateresco. Cerrado, ningún tipo de información de horarios al interesado. Nos acercamos a Estella, que fue la capital de los carlistas y donde vivió el pretendiente.

Aparcamos frente al llamado palacio de los reyes de Navarra, uno de los pocos edificios románicos civiles que estan en pie en Europa. Todo cerrado: La digestión de los españoles es sagrada.

Por encima, la violenta iglesia de San Pedro la rua con preciosa puerta gótica y imponente torreón militar abierto con un rosetón. Luego iremos a verla.

Nos sentamos a tomar café en la plaza de los fueros. La ciudad está vacía. Muy deteriorada la parte vieja, aunque en restauración, me gusta. Aunque me temo que mientras no se restablezca el comercio, es difícil que cobren vida las calles, de grandes casonas de hasta cinco pisos con escudos, amplios aleros.  Deterioro del barrio antiguo. En el puente sobre el rio Ega, casas a los dos lados a punto de venirse abajo. El paro de la región y del país vasco, cocedero para Eta. Ninguna idea de lo que es el turismo moderno. Todo cerrado. Al fin, sin ninguna indicación subimos por una escalera y logramos ver a claustro de San Pedro, el medio claustro que queda y descorazonados, nos largamos a otra parte. Su España no sabe aún lo que es el valor del Turismo.

Puente de la Reina, muy cerca de Estella que ni siguiera aparece en la guia Michelin, armonico y muy cuidado pueblo en su totalidad.

Pasada Pamplona que me ha parecido una ciudad hermosa y muy limpia – casi de lujo – hemos seguido de los pueblos pirineos navarro donde la limpieza de los pueblos está en armonía con la vegetación que se hace alpina desde Pamplona. Comiendo simplemente chistorra y croquetas en un bonito caserío vasco he podido comprender que haya locos del estomago capaces de vivir a función de la comida y sin preocuparse de desplazarse a donde sea con tal de comer bien.

Bosques de hayas y robles en el puerto de Velata de majestuosa belleza y en el que hombre y naturaleza no parecen hacerse la guerra.

Cuando ves una zona bien entretenida y cuidada, coherente con la tradición te preguntas porque es tan difícil en otras zonas. Cuando los arquitectos meten sus narices en la arquitectura resulta la desolación.

Dormimos en Biarritz. El mar está violentísimo.

a venir

Próximamente se pueden leer artículos escritos por Emanuel Borja (sobre Chillida, José Planes, Gerardo Aparicio, Guillermo Lledó, Paco Barón, Orcajo, von Reiswitz, arte primordial, Barbadillo, Sempere, Lucio Muñoz etc) des los años 70/80 publicados en las revistas « TA », « Critica de Arte », « Guadalimar », « Batik » y otras en el nuevo site web « opera-bis ».a venir dans Ideario/diario PB-studio-150x150

Abril 1992 – Camarma – Alcalá

15 de abril  – Despejado y primaveral.

Hoy pienso comprar libros y luego iremos a ver a Paco Barón.

En la Casa del Libro – tantos estantes sin que mi nombre figure entre los autores. A veces la larga paciencia se hace difícil de soportar.

Nos acercamos hasta Camarma, a la increíble casa de Paco con quien comemos lo que nosotros traemos (de otra forma correríamos el peligro de intoxicacion). Calor al sol aunque hay nubes de vez en cuando.

Las horas que pasamos con Paco son especiales. Rodeados de una inmensidad acumulada de piezas en proceso de realización, a medio hacer. Enormes piedras entre las que ahora estoy sentado. La casona cada día más llena de objetos. Un dibujo pasmoso al que ya me referí en este diario viendo un profeta de Chagal. Material oxidado, detritos, la limpieza blanca de algún mármol, bronces para la venta, pequeños múltiples. Grandes maderas. Un tronco impresionante, medio quemado a un lado, sostenido por un eje como a dos metros de altura. Se oculta el sol. Entre las grietas de un trozo de granito crecen decididas y tímidas ….. Soledad la de Paco. Una vida inacabable de lucha contra todos y contra si mismo. El manierismo acechando, la obra maestra inalcanzable pero superada por su forma de vivir. Toda su casa es su obra.Abril 1992 - Camarma - Alcalá dans Ideario/diario CAMARMA-150x150

Nos acercamos después un rato a Alcalá de Henares. Es difícil explicar la hermosura de la luz que hoy envuelve la plaza, y la esplendida fachada de la universidad.

« Beltenebros » de Pilar Miró, según la novela de Muñoz Molina. Una película tan absurda, desmedida y tonta que causa risa.

Les dessins primordial de Paco Barón

 

Les dessins primordial de Paco Barón dans Art dibujosPaco-010-150x150dibujosPaco-002-150x150 dans ArtdibujosPaco-007-150x150dibujosPaco-013-150x150dibujosPaco-014-150x150dibujosPaco-019-150x150dibujosPaco-020-150x150dibujosPaco-009-150x150

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Les pages les plus visitées en 2011

Les pages les plus visitées en 2011 CHAP-8-34-BD-VOTH-150x83 Hannsjörg Voth   P1030593-150x112 Didon et Enée (Opera)

Paco-campo-150x101  Paco Barón   fashion-117x150 Véronique Pettit Laforet

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les textes du blog en espagnol Winter-150x99 (premier)             

              bellamine_Vernissage_5-33792-150x100Fouad Bellamine (happening à Rabat)            glledo.-egam-09-22-150x97 Guillermo Lledó

Têtes rondes, têtes pointues  gerardo5-150x108Gerardo Aparicio       Mort à Venise DSCF1247-150x112 (Opera Côté Choeur)

 

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Emanuel Borja

extractros de sus diarios: → eborja – hace 20 años

Desde 1989 hasta su muerte en 2005 Emanuel Borja ha escrito un diario/ideario muy intenso con reflecciones sobre economía, política, cultura, sociología y ideas y fragmentos para su novela. En está época ha vivido en Bruselas, Ginebra, Bonn/Berlin, Rabat e Roma.

 

cv Emanuel Borja

Próximamente se pueden leer artículos escritos por Emanuel Borja (sobre Chillida, José Planes, Gerardo Aparicio, Guillermo Lledó, Paco Barón, Orcajo, von Reiswitz, arte primordial, Barbadillo, Sempere, Lucio Muñoz etc) des los años 70/80 publicados en las revistas « TA », « Critica de Arte », « Guadalimar », « Batik » y otras en el nuevo site web « opera-bis ».

proyectos realizados
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esculturas primordiales de los años 80 (gracias a Peter Jäger - que ha hecho el trabajo de scanear los diapositivas)
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escribiendo siempre
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trabajos de los años 70 y 90 © Emanuel Borja/Christa Blenk
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dibujos de E.Borja en su diario © Emanuel Borja/Christa Blenk
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Album : Acuarelas y naturaleza
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IMG Fotos de joven

 Texto:  Sobre Hannsjörg Voth

Texto : Fotografia y enigma

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En casa de Paco Barón 31.03.1991 / vuelta a Bruselas

No es la casa de un escultor sino toda ella una escultura ….

La vida de Paco no es la de un escultor productor de obras contínuas, sino una obra inacabada contínua, un vertedero y una creación.

Casi asusta la vida de solitario de Barón. No hay piezuas terminadas en el estudio de Paco. Muchas de sus obras son incluso horrorosas. Hay que mirar sus proyectos inacabados. Todo es obra. Nada parecido a lo que realiza este hombe. Nada tan dificil de desciribr como el universo de esta casa.

en casa de Paco Barón (foto: cb) paco1.jpg

Salimos de viaje para Bruselas con un día más templado y soleado que estos de atrás.

A Paco no hay por done cogerlo como escultor, se escapa a toda clasificacion.  Nunca acabara sus verdaderas esculturas. Lo que acaba le queda siempre manierista,   ..y el lo sabe. Por eso deja las obras en manos de las incidencias del tiempo, sus verdaderas obras son las no acabadas …..

Una vida satisfecha consigo mismo. Nunca apresurado ni nervioso. Ritmo lento de apisonadora. Pensar con las manos, no con la cabeza.

                                

 

Paco Barón

Francisco Barón (Madrid, 1931-2006), que instaló su primer taller de escultura a los 14 años, ingresó en 1949 en la Escuela de Bellas Artes de San Fernando y terminó sus estudios en Londres y Nueva York.

Paco Barón pacob2-150x150paco1-150x150pacob3-150x150 Fotos: fondos de Emanuel Borja (para el catalogo)

Escultura en bronce:

PB-001-150x150PB-003-150x150PB-004-150x150

Paco Barón - dibujos
Album : Paco Barón - dibujos

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paco.vignette

Cesar, Paco y Emanuel en el estudio
casapacoobras.vignette

Esculturas en el jardin

irmiundpacob1.vignette

Irmi Feldman y Paco Barón

Paco8-150x150

dibujo

Marzo 1991:… extracto del diario

PACO2-150x150 PBARON-150x150

Vamos a visitar (a comer con Paco Barón) en la casona de Alcalá con Christiane B. …

pacocampo.vignette

rojo en el campo

Increible siempre Paco. Una fuerza de la naturaleza. Me cuenta mientras estamos visitando dependencias de esta enorme casa que como tiene atràs une enorme grua-puente capaz de mover muchas toneladas (hasta 7) . Piensa enterrar en el suelo bloques de hierro con cortes que despues de fijados y anclados en el suelo y calentados hasta el rojo con fuego, intentará « estirarlos » con la grua para experimentar asi con los resultados. Me siento al sol un moment para intentar expresar este momento y este sitio tan fuerte.

No es la casa de un escultor sino toda ella una escultura donde  … Paco en cada rincón. La vida dePaco no es la de un escultor productor de obras contínuas sino una obra inacabada continua, un vertedero y una creación.  Casí asusta la vida de solitario de Barón.  …..

Portrait – en alemán

 

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