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Giuliana Morandini - die mitteleuropäische Schriftstellerin morandini-150x150portrait_normal-149x150giuliana-150x150

Die aus dem östlichen Zipfel Italiens stammende Giuliana Morandini hat sich immer als Mitteleuropäerin gefühlt. Sie ist im Dreieck Triest-Venedig-Udine geboren. Literaturwissenschaften hat sie studiert und obwohl sie seit langem in Rom lebt, fühlt sie sich immer noch eher österreichisch oder deutsch. Das geht so weit, dass sie die Kartoffel der Pasta vorzieht.Dies kommt auch immer wieder in ihren Romanen zum Vorschein. Der letzte « Engel in Berlin » spielt in Berlin – noch vor der Mauer aber kurz bevor diese gefallen ist.

Giuliana ist eine sanfte  Feministin. Die Figur der Frau, ihre Rolle in der Gesellschaft stehen immer im Mittelpunkt ihrer literarischen Werke. Ihr Hauptfiguren sind  fast immer Frauen. Ihre Heldinnen heissen Erika wie in « Engel in Berlin », Katharina wie im » Caffè Specchi » oder Elsa in den « Wiener Kristallen » bis zu Sophie in der « Nacht von Samarkand ». Geschichten über Finden und Verlieren. In « Traum von Herrenberg » reist sie mit uns ins 16. Jahrhundert, in die Zeit von Grunewald, Dürer und Riemenschneider, Luther und Rom und zu den Bauernkriegen. Alle diese Werke bestätigen ihre Liebe für Zentral- und Osteuropa. Die meisten ihrer Werke sind auch ins Deutsche übersetzt.
Wenn sie nicht grad selber schreibt, schreibt sie über die Werke anderer. Als Literaturkritikerin ist sie hier sehr angesehen. Sie liebt Musik – klassische, aber vor allem den Tango, er kommt ihrer Mentalität auch sehr entgegen. Aber das war sicher nicht der Grund warum sie 1989 hnoris causa de Universität von  Buenos Aires bekommen hat.

Pasolini mag sie genauso sehr wie Ingeborg Bachmann.

Giuliana ist unheimlich kultiviert, politisch interessiert und ausgesprochen elegant. Wenn man wissen will, was gerade in Mode ist, muss man nur sie ansehen.

Seit vielen Jahren lebt sie mit dem Kunstkritiker und Freud-Kenner Filippo Ferro zusammen. Die beiden haben eine ausgesuchte und fantastische Kunstsammlung, die ihrer Wohnung am Rande von Rom – zusammen mit den tausendenden von Kunstbildbänden und anderer Literatur – etwas von einer Privatbibliothek gibt.

gm1-150x1502013 in Rom mit Filippo Ferro

P1130063 31/12/2013 – Silvester Abendessen bei uns

Deutschland hat ihr das Bundesverdienstkreuz I. Klasse verliehen und von den Österreichern bekam sie des  « Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst”.

 Zitat: Hohe Bildung kann man dadurch beweisen, dass man die kompliziertestes Dinge auf einfache Art zu erläutern versteht. G.B.Shaw

 

ad4-150x150 André Boudreaux (vers 1910)   p1080598-150x150 Street San San Lorenzo – « Solidarität »

Christa Blenk

 

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