2 juin 2026 0 Commentaire

Zwei Ausstellungen im Pariser Petit Palais

Künstlergesichter – von Gustave Courbet bis Annette Messager ist noch 19. Juli 2026 gibt es im Pariser Petit Palais zu sehen.

Die Ausstellung vereint etwa hundert Werke – Gemälde, Skulpturen, Grafik, dekorative Kunst und Fotografien. Ein Hauptwerke sind einmal  das Selbstporträt von Gustave Courbets mit schwarzem Hund oder Annette Messagers Auseinandersetzung mit ihrer Unterschrift. Weitere Arbeiten sind u.a. von Sophie Calle, Nina Childress, Hélène Delprat, Nan Goldin, Camille Henrot, Nathanaëlle Herbelin,  Anne und Patrick Poirier, Cindy Sherman, Apolonia Sokol und Claire Tabouret.

Die Schau ist sehenswert, vor allem weil es viele eher unbekannte Werke darin gibt und die Kuratoren keine Berührungsängste zeigten, die Künstler und Künstlerinnen bunt durcheinanderzumischen. Ein Spaziergang durch die Welt der Gesichter, der ehrlichen und der künstlichen, gestellten.

***

Die zweite Schau ist Károly Ferenczy (1862–1917) gewidmet. Diesen ungarischen und bei uns eher unbekannten Maler kennt man nach dem Besuch der Ausstellung recht gut.

Ferenczy ist nicht wirklich einem Stil zuzurechnen. Er hat künstlerisch das 21. Jahrhundert nicht erreicht und greift alle Stile auf, die um 1900 angesagt waren, bis auf die Moderne.

Als Gründungsmitglied einer Künstlerkolonie im Herzen der ungarischen Landschaft machte Ferenczy die Freiluftmalerei zu einer seiner bekanntesten Praktiken. 140 Exponate zeigen seine Vielseitigkeit von Landschaften über Porträts, Akte und religiöse Motive. Ferenczy trug zur Entstehung der ungarischen Kunstschule bei.

Eine umfangreiche Retrospektive, die noch bis 6. September 2026 im Petit Palais zu sehen ist. Es lohnt sich!

Cmb

 

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