18 avril 2020 0 Commentaire

Museo Sorolla Madrid

Joachin Sorolla y Bastida (1863-1923) war ein spanischer Maler und Grafiker aus Valencia und in Spanien der bekannteste Impressionist. 

Seine Eltern sind 1865 an der Cholera verstorben und so wuchs er bei der Schwester seiner Mutter in einfachen Verhältnissen auf.  Der junge Sorolla sollte ursprünglich Schlosser werden wie sein Onkel, aber – wie das Leben so spielt – hat ein weitsichtiger Direktor der Handwerkerschule sehr schnell erkannt, dass er ein unglaubliches zeichnerisches Talent besaß. Er hat deshalb die Familie überreden können, die Schlosserausbildung in eine künstlerische zu verwandeln. Sorolla durfte an die Real Academia de Bellas Arte de San Carlos de Valencia und bekam Zeichenunterricht. Als 18-jähriger entdeckte er auf einer Reise nach Madrid die Werke von Velazquez und Ribera und fing an, deren Werke zu kopieren. Schon bald konnte er in Valencia ausstellen und bekam mit 22 Jahren ein Stipendium, das ihm einen Studienaufenthalt in Rom erlaubte. In diesem Jahr reist er auch nach Paris und machte mit den Impressionisten Bekanntschaft. 1896 bekam er auf der Internationalen Kunstausstellung in Berlin eine große Goldmedaille.

Nach seiner Rückkehr aus dem Ausland ließ er sich in Madrid nieder, widmete sich der Historienmalerei und dem Realismus. Sein Erfolg wurde größer und so auch die Ausstellungen, national und international. Der französische Staat kaufte im Pariser Salon sein Bild „Rückkehr der Fischer“ . 1909 folgten Ausstellungen in Berlin, Düsseldorf und London und Sorolla reiste nach New York, wo er mit einer Ausstellung in der Hispanic Society of America großen Erfolg hatte (noch heute sind dort Werke von ihm zu sehen). Auch in Amerika verkaufte er viel und konnte sich nach seiner Rückkehr nach Madrid dieses schöne Haus kaufen, wo heute das Museum Sorolla untergebracht ist. Er fing an, im Freien zu malen –  ähnlich der Impressionisten – und seine Farbpalette wurde heller. Strandbilder und Genreszenen gehörten nun zu seinen Lieblingsthemen. Sorolla hat das Licht gemalt und das, was man durch zu viel Licht nicht sehen kann. Nach seinem Tod und  dem seiner Frau, die ihr gesamtes Vermächtnis dem spanischen Staat überschrieb,  ging das Haus in Madrid mit vielen sich darin befindlichen Gemälden an den spanischen Staat. Sein Sohn war der erste Direktor im dort gegründeten Museo Sorolla. Übrigens trägt der 2010 in Valencia errichtete  Bahnhof für Hochgeschwindigkeitszüge Sorollas Namen.

Im Museum im Stadtteil Chamberi kann man inmitten der Originaleinrichtung in Wohnung und Atelier viele seiner Werke besichtigen, darunter das bekannte Bild „Strandspaziergang“ (1909). Es ist die größte zusammenhängende Sammlung seiner Werke. Den wunderbaren Garten hat er selber entworfen, eine Oase in dem lauten Madrid.  Dass er selber auch ein Sammler war, beweisen eine Vielzahl von Skulpturen und Keramiken. Das Museum ist ein wunderbarer Rückzugsort und darf bei einem Madrid-Aufenthalt nicht vergessen werden.

Christa Blenk

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