Local Histories

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Bruce Naumann (Corridor Installation – 1970), George Segal (Man installing Pepsi Sign – 1973, Donald Judd (Intiteled – 1987)

 

Basieren tut diese Ausstellung auf eine Aussage des US Künstlers und Kunstkritikers Donald Judd. Er schrieb 1964 in einem Artikel über die Kunstszene in New York « The history of art and art’s condition at any time are pretty messy ». Neue Verhältnisse zum Raum sollten entstehen und die traditionellen Unterscheidungen von Stilen und Gattungen  anders betrachtet werden.

Entstanden ist eine sehenswerte Ausstellung mit Momentaufnahmen zwischen New York und Düsseldorf oder Köln, Berlin oder Los Angeles mit Klassikern von 1960 bis ins 21. Jahrhundert. Werke aus der Friedrich Christian Flick Collection und der Sammlung der Nationalgalerie ergänzen sich mit ausgewählten Leihgaben. Es wird so ein roter Faden gezogen zwischen Don Judd, Sigmar Polke, Gerhard Richter, George Segal, Bruce Naumann, Jenny Holzer, Carl Andre, Cindy Sherman, Walter De Maria, Robert Morris, Rosemarie Trockel oder Hanne Darboven. Fotos des Künstlerehepaares Bernd und Hilla Becher werden Arbeiten von Robert Smithson gegenübergestellt und Frank Stella misst sich mit Josef Albers.

 

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Raumansicht mit Frank Stella und Josef Albers, Konrad Lueg (ohne Titel – 1968), Gerhard Richter (Vorhang III – 1965)
 

Gerhard Richter, Sigmar Polke, Konrad Lueg und Manfred Kuttner gründen 1962 in der Düsseldorfer Kunstakademie eine Gruppe oder ein Zweckbündnis, wie sie es nannten, um angesichts nicht vorhandener finanzieller Mittel oder Ausstellungs- bzw. Publikationsmöglichkeiten sich doch eine gewisse Präsenz zu ergattern.  Sie organisierten Ausstellungen, um den konsumorientierten westdeutschen Kapitalisten mit Humor entgegen zu treten. Die Pop Art war in Deutschland angekommen. Die erste Ausstellung fand 1963 in Düsseldorf, in einer ehemaligen Metzgerei, statt. Aber nur Polke und Richter gehen den Weg als Künstler weiter. Lueg gründet eine Galerie und Kuttner wird  Grafiker.

Im Hamburger Bahnhof – noch bis zum 29. September 2019 zu sehen. In de Riekhallen ist es außerdem herrlich kühl!

cmb

 

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Hamburger Bahnhof - noch bis zum 29. September 2019

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