Abschlusskonzert – Consorzio Liberi Musicisti

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Am 11. Juni 2016 fand in der Sala dell’Immacolata Santi Apostoli das letzte Konzert dieser Saison organisiert durch Consorzio Liberi Musicisti statt. Dieser Abend war der Musik des 20. Jahrhunderts gewidmet – großzügig ausgelegt! Die Pianistin Eunmi Ko spielte Werke von Ligeti, Ruggeri, Bartók, Biscione, Liberatore, Annunziata und Liptak. Sie alle (ausser Bartók) sind im 20. Jahrhundert geboren.

Es gab eine Welt-, eine Europa-, eine Italien- und eine Romuraufführung gestern Abend.  

Eunmi Ko eröffnete mit György Ligetis (1923-2006) Musica ricercata (1951-1953 entstanden). Es sollte sich als das zeitgenössischte von allen herausstellen. Obsessiv, rhytmisch, mathematisch und war sicher sehr schwer zu spielen, aber eigentlich nicht schwer zu hören. Es folgte Poesia senza parole von Guido Ruggeri (*1972), der auch anwesend war, spätromantisch und inspiriert von einem Gedicht von Alda Merini. Von Béla Bartók (1881-1956) spielte sie zwei der 10 Easy Pieces ( Evening in Transylvania und Bear Dance), die er um 1908 komponierte. Das kurze Werk Microsuite von Federico Biscione (*1965) war eine Welturaufführung und eine klare Bach-Referenz. Er war ebenfalls gestern Abend anwesend. Interessant und das spannendste Werk an diesem Abend die sehr intellektuelle Komposition des jungen Amerikaners John Liberatore (*1984), sie entstand dieses Jahr.   Line Drawing I-IV war italienische Uraufführung. Die vier Stücke für Piano (Preludio, Invenzione, Egloga, Danza) von Alessandro Annunziata (*1968) entstanden 2006 und wurden in Rom gestern zum ersten Mal gespielt. Annunziata hat sie für den italienischen Pianisten Fernando Rossano komponiert, ausdrucksstarke, farbenreiche und lyrische Bilder. Annunziata war gestern abend nicht nur als Komponist vertreten, er ist auch der Organisator dieser Konzertserie. Aus Constellations vom amerikanischen Komponisten David Liptak (*1949) wurden Cygnus, Cassiopeia und Lyra als europäische Uraufführungen  gespielt.

Interessantes Programm, die Akkustik in diesem Saal lässt allerdings zu wünschen übrig und die Pianistin hat nicht immer den richtigen Anschlag für den schwierigen Saal gefunden.

Christa Blenk

 

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