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Looking forward to FFF – Fast Forward Festival

fff

 

Die Oper Rom goes contemporary

Schon die Saisoneröffnung 2015/2016 mit Hans-Werner Henzes Bassariden kündigte eine Änderung der römischen Opern-Programmplanung an und es weht ein anderer, frischer, Wind.

Am 27. Mai ist es soweit und das Internationale Festival für Theater und Zeitgenössische Musik an der Oper Rom: FFF – Fast Forward Festival wird aus der Wiege gehoben.

Kurator Giorgio Battistelli, Römer und seines Zeichens künstlerischer Leiter an der Oper Rom sowie erfolgreicher italienischer Avantgarde-Komponist, hat ein Zehn-Tages-Programm zusammengestellt, das sich wirklich sehen lassen kann.

Vier Musiktheaterwerke, fünf Instrumental-Theaterstücke und ein Ballett werden an unterschiedlichen Orten u.a. an der Oper Rom selber, im Teatro Argentina, im Auditorium Parco della Musica oder in der Villa Medici aufgeführt. Der Intendant der Oper Rom will damit sein Haus und die ewige Stadt mit neuen Ideen und mehr Aufgeschlossenheit in den internationalen zeitgenössischen Musik-Mittelpunkt rücken und Rom in eine Reihe mit anderen europäischen Kulturzentren wie Berlin, Paris, Barcelona oder Wien stellen. Und wer könnte das besser als der künstlerischer Leiter der Oper, Giorgio Battistelli (*1953). Oper und Musiktheater sind Begriffe und Definitionen, die sich durch die Erfahrung der unterschiedlichen Möglichkeiten des Musiktheaters in unserer Zeit aufgelöst haben, sagt er über sein neues Festival-Projekt.

 
Schwarz auf Weiss_Composizione e regia di Heiner Goebbels_Credit Christian Schafferer
Schwarz auf Weiss_Composizione e regia di Heiner Goebbels_Credit Christian Schafferer

Mit Heiner Goebbels (*1952) Komposition Schwarz auf Weiss / Black on White (1996) wird das Festival am 27. Mai eröffnet. Dazu kommt das Ensemble Modern aus Frankfurt ins schöne Teatro Argentina. La Passion selon Sade hat der Italiener Sylvano Bussotti (*1931) im Jahre 1965 komponiert und es wird am Tag darauf im Auditorium Teatro Studio Borgna aufgeführt. Am 29. Mai tritt im Teatro India das Aleph Ensemble mit dem instrumentalen Theaterwerk Vie de Famille auf, das Georges Aperghis (*1945) 1999komponierte. Der darauf folgende Tag ist dem Ballett gewidmet. Angelin Preljocaj hat zu John Cages Tonkreation Empty Moves 1-2-3 die Choreografie entworfen. Am 31. Mai wird die Kammeroper des jungen Belgiers Michael van der Aa Blank Out (2016) im zur Oper gehörenden Teatro Nazionale aufgeführt. In der französischen Akademie, der Villa Medici, findet am 2. Juni gleich ein Doppelabend statt: Um 19.00 Uhr gastiert das Ensemble Dedalus mit dem elektronischen Musik-Spektakel Inevitable Music #5, das Sébastian Roux (*1977) nach Zeichnungen von Sol Lewitt in Töne umsetzte und im Anschluss, um 21.00 Uhr, spielt das ausgezeichnete italienische Ars Ludi Ensemble Werke von Maurizio Kagel, Francesco Filidei und John Cage. Jean Pierre Drouets One Man Show wird am 3. Juni im Teatro India mit Musik u.a. von Kagel, Aperghis und auch vom Kurator des Festivals, Giorgio Battistelli, zu hören und zu sehen sein. Francesco Prodes Miroirs / Ravel Projekthingegen findet im Teatro de Villa Torlonia am 4. Juni statt. Die letzten zwei Tage (am 7./8.6.) dieses noch ganz junge Festivals, betreitet Wolfgang Rihms (*1952) 8. Oper Proserpina. Rihm hat sie 2009 komponiert und Hans Neuenfels hat sie seinerzeit für Schwetzingen inszeniert.

 
bozzeto Proserpina - (c) Teatro dell'Opera di Roma
 Bozzeto Proserpina Regia Valentina Carrasco (c) Teatro dell’Opera di Roma

Neben den abwechslungsreichen Aufführungen sind Vorträge und Konferenzen mit den Komponisten sowie Meisterkurse geplant.

Die Programmgestaltung fand in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Rom und der Villa Medici statt.

Der Kurator und Iniziator dieses Festivals, Giorgio Battistelli, war von 1993 bis 1996 künstlerischer Leiter des Cantiere Internazionale d’Arte in Montepulciano. 2002 hat er am Nationaltheater Mannheim Ernst Jüngers Auf den Marmorklippen musikalisch inszeniert und damit viel Aufmerksamkeit erregt. Aber vor allem bekannt wurde er mit dem Experimentum Mundi (Uraufführung in Rom 1981) – hier hat er die Alltagsgeräusche von Handwerker oder Bauarbeiten in die zeitgenössische Musik mit eingebunden.

Das lässt auf einen sehr spannenden musikalischen Frühsommer hoffen. Noch ein Grund mehr, Ende Mai/Anfang Juni nach Rom zu fahren!

Christa Blenk

 

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