La Pietà Rondanini

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La Pietà Rondanini- Mailand – Castello Sforza

Die Pietà Rondanini ist Michelangelos letzte Pietà und sein letztes Werk überhaupt. Es handel sich hierbei um eine Marmorstatue von knapp zwei Meter Höhe. Diese « unvollendete » Statue zeigt Maria und den gerade vom Kreuz genommenen Jesus in aufrechter Position.

Michelangelo hatte die Pietà ursprünglich für sein eigenes Grab vorgesehen, es ist also keine Auftragsarbeit wie die römische Pietà z.B. Er begann um 1550 die Arbeit an einer anderen Pietà-Gruppe, die er aber wegen fehlerhaftem Marmor erstmals nicht fertigstellen konnte. Zwei Jahre später, also 1552, begann er mit einer ersten Fassung der Rondanini-Pietà (die damals noch nicht so hieß). Ab dem Jahre 1564 schließlich arbeitete er an dieser letzten Skulptur, man sagt, er sei bis eine Woche vor seinem Tod damit beschäftigt gewesen. Die Familie Rondanini hat sie 1744 erworben und die Skulptur verweilte deshalb in Rom bis 1920. Erst 1952 wurde sie an die Stadt Mailand verkauft, wo sie nun im Castello Sforza steht.

Bis zu diesem Zeitpunkt lag der Körper von Jesus Christus im Schoß von Mutter Maria. Michelangelo hat hier einen neuen Schritt gewagt und den vom Kreuz genommenen Körper aufrecht dargestellt, sie hält ihn, als ob sie ihm das Gehen neu beibringen wollte. Er liegt/lehnt mit dem Rücken zu ihr und steht so im Vordergrund der Gruppe. Auch vom Konzept der idealisierten Schönheit entfernt er sich mit dieser Arbeit. Ein klassisches non-finito à la Michelangelo, das viel Platz für alle möglichen Interpretationen lässt.

 Chrsita Blenk

 

 Mosespietá rondanini
hier der Moses in Rom       und daneben die Pietà (Ausschnitt)

 

 Fotos: Christa Blenk

 

 

 

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