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Miriam Meghnagi – Ich wandre durch Theresienstadt

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Miriam Meghnagi mit ihren Musikern

Erinnerungskonzert – Klänge rund um das Mittelmeer

« Ich wandre durch Theresienstadt »

Aus Anlass des Tages der Erinnerung (Giorno della memoria)  am 27. Januar , hat Miriam Meghnagi im Österreichischen Kulturforum am 21. Januar  zu einer musikalischen Reise durch die jüdische musikalische und literarische Kultur rund ums Mittelmeer eingeladen. Von Nordafrika über Gibraltar durch Spanien, Italien, Österreich und vom Balkan in die Türkei.

Zurückblickend auf die dunkle Zeit unserer Geschichte erzählte sie Geschichten von zuhause, das war in Tripolis, wo Jiddisch gesprochen wurde, zitierte ihren Vater und sang oder sprach ihr umfangreiches Repertoire in Jiddisch, Spanisch, Arabisch oder Ladinisch. Traurig, melancholisch, rückblickend, fröhlich und zuversichtlich.

Begleitet wurde sie von den Musikern Gabriele Coen (Saxophon und Klarinette); Carlo Cossu (Geige, Gesang); Andrea Piccioni (Perkussion, Horn) und Nicola Puglielli (Gitarre).

Komponistin, Sängerin, Übersetzerin, Regisseurin und Musikforscherin. Meghnagi ist 1967 in Rom angekommen und arbeitet an der Universität La Sapienza. Sie ist eine Expertin der jüdischen Musik und viele der heute Abend vorgetragenen Lieder nach Texten von  Ilse Weber,  Hirsh Glick oder Leah Rudnitsk hat sie entweder selber komponiert oder neu arrangiert.

Ilse Weber hat « Ich wandre durch Theresienstadt » für ihren Sohn geschrieben; sie ist 1944 in Auschwitz umgekommen oder Lea Rudnicki, die litauische Journalistin, Poetin und Partisanin, kam zusammen mit Hirsh Glick in Treblinka ums Leben. Von ihm hat sie ein Partisanen Lied gesungen, das eine Situation 1942 im Ghetto von Vilnius beschreibt.« Juego de siempre » hat die typischen Merkmale der spanischen sephardischen Musik mit leichtem Flamenco-Einfluss. « Audili », ein Lied über die Migration, voller Kraft und Hoffnung.  „Papir und Tint“, ist ein anonymes jüdisches Liebeslied, das sie ihrem Vater widmete, der immer ein Büchlein bei sich trug.

Rhythmisch, fröhlich und rückblickend führte sie uns in vielen Sprachen und Melodien mit Herz und Seele durch diesen bewegend-nachdenklichen  Abend!

Christa Blenk

 

 

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