10 janvier 2016 0 Commentaire

Impressionisti – Tête á tête

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Claude Monet hat 1872 das Bild « Impressionen » gemalt und dieses war der Auslöser und der Namesgeber des Impressionismus. 1874 fand die erste gemeinsame Ausstellung einer Gruppe junger, zum Teil wohlhabender oder adeliger Maler statt und dort wurde Monets Bild gezeigt. Zuerst war es nur « sans titre ». Camille Pissarro war der geistige Anführer im Kampf um die Abschaffung der alten Zöpfe, die  im Salon de Paris jährlich vorgestellt wurden. Das Pariser Publikum – wie immer – protestierte und wollte diese Bilder nicht sehen. Eine Spezialistät der Pariser, sei es Kunst, Literatur, Musik oder Ballet. Ohne Aufschrei ging in Paris gar nichts. Und trotzdem war die Stadt über Jahrzehnte hinweg Anziehungspunkt für Künstler und Musiker.

1874 fand auch die erste Gruppenausstellung im Atelier des französischen Fotografen Nadar statt. Aber schon ca. 10 Jahre früher waren in Edouard Manets Werken Tendenzen und der Wunsch nach Neuem zu entdecken. Der Bruch mit den Akademikern war nicht mehr aufzuhalten. Wie stellt man Licht dar? Wie die Atmosphäre? Was ist Farbe und wie wird sie durch das Licht modifiziert?

Die Farbe Schwarz wurde salonunfähig und verschwand von der Farbpalette. Mit der Entdeckung der Fotografie, machte es keinen Sinn mehr, Personen, Gegenstände oder Landschaften naturgetreu zu malen.

Die Ausstellung entwirft ein Portrait der rich and beautiful people in Paris. Hier sitzen wohlhabende und adeligen Franzosen, Freunde oder Familienmitglieder der Künstler Modell, einige von ihnen haben sicher bei Monets Impressionen laut aufgeschrien.  Schöne, gepflegte Frauen tragen elegante Kleider und stehen vor einem gepflegten Garten. Kinder und Jugendliche in bunten Gewändern. Das Paris von Zola wird hier nicht gezeigt. Der akademische Stil ist noch latent vorhanden. Die Gesellschaft war im Umbruch, die Literatur, Musik  und Kunst auch.

Gezeigt werden hier  hauptsächlich pre-impressionistische Werke wie Portraits von Degas, Renoir, Bazille oder Berthe Morisot. Sogesehen ist der Titel nicht glücklich gewählt, obwohl die Exponate – die alle aus dem Musée d’Orsay kommen – durchaus sehenswert sind.

Drei ausgezeichnete Werke von Cezanne, der immer Cezanne war und keiner Stilrichtung zuzuordnen ist, lohnen auf jeden Fall den Besuch. Mme Cezanne, die aussieht wie ein kleiner Junge, die Frau mit der Kaffeekanne (1890) und eine Variante des Kartenspielers. Cezannes’ Bilder sind auch die einzigen, die sich nicht mit den Reichen und Schönen beschäftigen.

Christa Blenk

 

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