Filmklassiker Hells’ House

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Meisterstück des « schwarzen Kinos ».

Eine ganz junge Bette Davis (1908-1989) an der Seite von Pat O’Brian in diesem Klassiker, den Howard Higgin (1891-1939) Anfang der 30er Jahre drehte. Eine Mischung aus Charles Dickens und Emily Bronte. Die Chancenlosigkeit der Machtlosen und Armen, die zum Schluss durch aufkeimenden Anstand und Moral von Außen doch noch eine gute Wendung herbeiführt. Higgin hat den Film in nur 13 Tagen gedreht – für Universal Pictures.

Der junge James Mason (Junior Durkin) lebt mit seiner Mutter auf dem Land. Als diese von einem Auto – der Fahrer begeht Fahrerflucht – überfahren wird und stirbt geht Jimmy zu seiner Tante und ihrem arbeitslosen Mann in die Stadt. In den USA herrschte absolutes Alkoholverbot (Prohibition) und das Geschäft mit dem schwarz gebranntem Alkohol blühlte. Auch Mr Kelly, den Jimmy bei seinem Onkel kennen lernt, lebt nicht schlecht davon. Er bietet Jimmy einen Job an, der ihn am ersten Tag schon in ein Erziehungsheim bringt. Da er seinen neuen Freund nicht verraten will, muss er drei Jahre dort ausharren. Er lernt Shorty kennen, der  seinerseits schwer bestraft wird, weil er Jimmy nicht verrät und einen Beschwerdebrief als seinen ausgibt. Jimmys Hoffnung ist Mr. Kelly, der sich aber aus Allem heraushält. Shorty ist schwerkrank und Jimmy flieht aus dem Heim, um Mr. Kelly zu suchen und so Shorty auch aus dem Heim holen zu können. Über Kellys resolute und mutige Freundin (Bette Davis) gelangen sie zu dem Starjournalisten Gebhard, der schließlich Kelly überredet, nun endlich die Schuld auf sich zu nehmen, um den Jungen zu retten. Einer flammenden Rede über Treue, Freundschaft und Zusammenhalt von Gebhard und Jimmy kann Kelly nicht mehr entkommen und stellt sich der Polizei.

Junior Durkin (1915-1935) begann seine Karriere im Theater. 1930 spielte er die Rolle des Huckleberry Finn. Paradoxerweise ist er 1935 bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Auch Bette Davis kam vom Theater und ging 1931 nach Hollywood. Ihr erster Film war The Bad Sister. Ihre Filmkarriere endete 1989, in dem Jahr als sie starb.

Christa Blenk

cesar Borja
Cesar Borja

 

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