15 novembre 2015 0 Commentaire

Romaeuropa Festival – The Winstons + Esecutori di metallo su carta

thewinstons
The Winstons + esecutori di metallo su carta

Den Klavierzyklus Bilder einer Ausstellung hat Modest Mussorgsky 1874 in Erinnerung an seinen Freund, den Maler Viktor Hartmann, komponiert. Die einzelnen Sätze beschreiben Gemälde und Zeichnungen dieses Malers, die Mussorgsky 1873 bei einer Erinnerungsausstellung für Hartmann gesehen hat. Ein Universum an Klangfarben, das später immer wieder zu Umarbeitungen für Orchester oder Instrumentalbesetzungen animierte. Die bekannteste dürfte von Maurice Ravel sein.

Aber das war natürlich gestern Abend in der Pelanda ganz anders. Drei Solisten (, Tamburin, Akkordeon und Perkussion) präsentierten eigene Kompositionen (denke ich) begleitet von den Bildern des Multimediakünstlers Andrew Quinn.

Diese Version von The Winstons ist ein crossover von Klassik zu Rock, Video und Elektronik.

Keyboard, Klavier  und Leiter ist der Solist Enrico Gabrielli (*1976) auch als Der Maurer bekannt. Er ist ein echtes Multitasking Talent (obwohl wir seine kurze Einführungsworte in das Konzert überhaupt nicht verstanden haben); Perkussion:  Sebastiano De Gennaro; Batterie: Lino Gitto; Geige: Rodrigo D’Erasmo; Bass und Sänger: Roberto Dell’Era sowie der Akkordeonspieler und Komponist Nicolaj Popov.

Im zweiten Teil des Konzertes schlichen sich dann doch die Töne von Mussorgskys « Bilder einer Ausstellung » ein und dienten als Leitmotiv für eine große Zahl von Variationen. Volleinsatz der Instrumentalisten der mit einer Version von Mussorgskys meistgespielter Musik von Emerson Lake und Palmer von 1971 endete. Hierzu projizierte Quinn einen langen Gang eines Museums und einen fiktiven Spaziergang durch die Farbenwelt einer modernen Kunstsammlung. Sehr originell!

Akustisch gesehen, war die Grenze des Erträglichen fast erreicht – vor allem das verstärkte Akkordeon verursachte Gänsehaut und ganz wilde Bewegungen auf der Leinwand dahinter. Das dritte Solostück (Sebastiano De Gennaro – Baustelle, Luci della Centrale Elettica), eine Hommage an Strawinskys Frühlingsopfer, hingegen hat uns sehr gut gefallen. Spannend war diese Abend allemal und die Solisten ausgezeichnet!

Christa Blenk

 

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