Orient meets Occident

Orient meets Occident dans Musique guestbook-015-150x150 Fouad Bellamine

Silvia Schiavoni führt die fast ausschließlich jungen und sehr jungen Zuhörer durch zwei spannende Stunden. Von John Cage bis zur armenischen Poesie. Von China nach  Japan und von Bali nach  Indien über die Türkei und Armenien nach Italien. Auszüge aus Aufzeichnungen von Marco Polo werden ganz einfach mit Musik von John Cage und Giacinto Scelsi zusammengebracht; Steve Reich ist beeinflusst von japanischen Rhythmen und der zeitgenössische Chinese Guo Wenjing hat sogar ein Stück (Elegy for soprano and 3 percussions) nur für Sie und Ihre fantastischen Begleiter an den Instrumenten geschrieben. Es gab verschiedene Gong-Größen, eine indianische Orgel (sie hat auch schon den Beatles gedient), Break drums und Schlüsselinstrumente, Rohre und viel Perkussion. Antonio Caggiano mit seiner Truppe – Studenten vom Konservatorium von Frosinone Ars Ludi – waren einfach umwerfend. Die außergewöhnliche und wunderbare Silvia Schiavoni hat genauso perfekt einen Mann der eine Frauenrolle in der Pekingoper singt vorgetragen wie japanische Manga-Parolen. Es gibt nicht viele, die das können – sagte auch der Organisator am Schluss der Veranstaltung. Sie hat mit großer Betroffenheit  über den Genozid in Armenien gesprochen und ein wunderbar berührendes Lied vorgetragen (das aus allen Zeiten hätte stammen können)  sowie über die politische Situation in China. Japanische Kriegstrommeln haben das Konzert eröffnet. Ein musikalischer Beitrag wurde  abgelöst bzw. begleitet von Werken von Poeten wie Ezra Pound, Marco Polo, Tagore und vor allem von Daniel Varujan.

Eine wunderbare Idee – wer immer sie auch hatte – dieser Ciclo Musica Pourparler am 5. Dezember in der Sapienza. Im Endeffekt sind wir uns dann doch ähnlicher als wir denken – jedenfalls wenn es um Noten und Wörter geht!

Christa Blenk

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